Johan Djourou schwärmt vom neuen Nati-Trainer Rafel Navarro und ist auf der Suche nach dessen Assistenztrainerin. «Im besten Fall spricht sie spanisch und deutsch.»
Das Fazit von Johan Djourou, dem technischen Leiter aller Frauen-Nationalteams, fällt nach der ersten Woche unter dem neuen Trainer Rafel Navarro durchwegs positiv aus. «Da ist viel Energie, viel Lachen, viel Spass und auch viel Intensität», sagt der 38-jährige ehemalige Nati-Verteidiger.
Hinzu kommt eine neue Spiel-Idee. «Die Spielerinnen haben nicht nur viel Spass, sie haben aus das neue System gut aufgenommen und schon adaptiert. Ich bin überrascht, wie gut sie das schon im ersten Spiel gegen Belgien umgesetzt haben.»
Bis jetzt habe er nur positive Dinge gesehen, sagt Djourou in Jerez zu blue Sport. «Aber das ist eigentlich immer so, wenn man am Anfang steht.»
Eine Frau, die deutsch und spanisch spricht
Noch ist der Nati-Staff nicht komplett. Der Verband sucht noch eine Assistenztrainerin. «Laut Uefa-Richtlinien muss es eine Frau sein», sagt Djourou. «Wir haben bereits einige Gespräche geführt. Es sollte jemand sein, der Rafel's Ideen und seine Spielweise teilt.»
Auch die Sprachkenntnisse dürften bei der Wahl eine Rolle spielen. «Im besten Fall würde die Assistentin deutsch und spanisch sprechen.» Djourou hofft, dass man die neue Assistenztrainerin bald präsentieren kann.