Rafel Navarro hat am Donnerstag den Kader für die beiden WM-Quali-Spiele gegen Nordirland und Malta bekanntgegeben. Der Nati-Trainer setzt auf altbewährte Kräfte.
Am 3. März startet die Schweizer Frauen-Nati in die WM-Quali. In Lausanne bekommt es das Team von Rafel Navarro mit Nordirland zu tun. Vier Tage später steht das Auswärtsspiel gegen Malta auf dem Programm.
Die Schweizerinnen gelten in ihrer Gruppe als Favoritinnen. Dieser Rolle müssen sie auch gerecht werden, wollen sie die WM erreichen. Auf die Ziele angesprochen sagt Navarro denn auch: «Beide Spiele zu gewinnen, das ist das Hauptziel. Wir müssen uns besser behaupten und diese ersten Spiele gewinnen, denn die Reise nach Brasilien beginnt jetzt.» Das zweite Ziel sei es, die neuen Ideen zu implementieren und weiter zu verbessern.
Er habe sich in den letzten Wochen mit den Spielerinnen ausgetauscht und ihnen auch inviduelle Video-Anlysen vom letzten Zusammenzug geschickt. «Wir wollen einen Schritt nach vorne machen und uns in allen Belangen verbessern.»
Vallotto fehlt beim WM-Quali-Auftakt
Überraschungen gibt es kaum. Mit Irina Fuchs schafft es eine neue Torhüterin ins Kader. Sie ist beim 1. FC Köln unumstrittene Stammtorhüterin. Zwar will sich Navarro bezüglich der Goalie-Hierarchie noch nicht in die Karten blicken lassen, doch Fuchs muss sich wohl hinter Livia Peng und Elvira Herzog einreihen.
Mit Smilla Vallotto fehlt eine Spielerin, die unter Pia Sundhage gesetzt war. Allerdings liegt das daran, dass 21-Jährige nach einer Verletzungspause erst wieder ins Training eingestiegen ist. Vallotto sei «eine wichtige Spielerin», die ersten WM-Quali-Spiele kämen für sie aber zu früh.
MIt Alisha Lehmann (Leicester City) und Aurélie Csillag (Liverpool) wechselten zwei Spielerinnen in die Premier League. «Wenn sie glücklich sind, bin ich es auch», sagt Navarro dazu. «Dort können sie gegen die besten Spielerinnen spielen und so ihr Level steigern.»
Die Endrunde mit 32 Teams findet vom 24. Juni bis 25. Juli 2027 in Brasilien statt. Für die Schweiz wäre es der vierte Grossanlass in Folge.