Noelle Maritz zieht nach der ersten Woche unter dem neuen Trainer Rafel Navarro in Jerez Fazit und verrät, was sich im Vergleich zu Pia Sundhage alles verändert hat.
Am Tag nach dem 1:2 im Test gegen Belgien ist im Trainingscamp der Schweizerinnen Auslaufen angesagt. Nicht mit dabei ist Nati-Trainer Rafel Navarro. Der Spanier musste wegen eines familiären Notfalls nach Hause, er wird voraussichtlich am Montag zurück sein.
Bis dann wird Assistenztrainer Norbert Callau für ihn übernehmen und das Training leiten. Die Spanier sind mit neuen Ideen und Trainingselementen zur Nati gestossen und treffen bei den Spielerinnen damit auf Anklang. «Die Trainings waren gut, es waren viele neue Elemente dabei und neue Übungen. Das hat neuen Schwung gebracht. Alle sind motiviert.»
Auch das Spielsystem soll unter Navarro anders sein. Mehr auf Ballbesitz ausgerichtet als noch unter Pia Sundhage. Maritz: «Wir wollen mehr den Ball am Fuss haben, mehr übers Zentrum kommen. Der spanische Spielstil erfordert von uns allen mehr Flexibilität.»
Abseits des Platzes sei Navarro entspannt, sagt Maritz. «Wenn es um Fussball geht und im Training hat er eine klare Linie, daneben ist er locker und gelassen.»