Schertenleib über ihr Knaller-Tor «Ganz ehrlich, ich war einfach tot und wollte so schnell wie möglich abschliessen»

Von Patrick Lämmle, Ronja Zeller aus Stavanger

26.2.2025

Schertenleib über ihr Tor: «Ich war tot, deshalb wollte ich so schnell abschliessen»

Schertenleib über ihr Tor: «Ich war tot, deshalb wollte ich so schnell abschliessen»

25.02.2025

Sydney Schertenleib belohnt sich gegen Norwegen für ihren starken Auftritt mit einem sehenswerten Tor. Sie freut sich über den Treffer, auch wenn die Niederlage schmerzt.

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Von Patrick Lämmle, Ronja Zeller aus Stavanger

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Schweiz verliert das Nations-League-Spiel auswärts gegen Norwegen 1:2.
  • In der 83. Minute gleicht Sydney Schertenleib die Partie mit einem schönen Distanzschuss aus.
  • Nach der Partie ist sie zwar enttäuscht über das Resultat, auf das Tor angesprochen, kann sie aber doch lächeln. Und sie gibt zu, dass ihre Batterien da schon komplett leer waren, deshalb habe sie auch von dort abgedrückt.

Sydney Schertenleib ist omnipräsent in der Offensive. Kaum ein Schweizer Angriff, bei dem sie nicht auch noch die Füsse im Spiel hat. In der 83. Minute erobert Lia Wälti den Ball und spitzelt ihn zu Schertenleib, die legt sich den Ball vor und zieht aus gut 20 Metern einfach mal ab. Und der Schuss passt haargenau, der hochverdiente Ausgleich ist perfekt. Es wäre ein würdiger Schlusspunkt gewesen.

Schertenleib fasst sich ein Herz und trifft

Schertenleib fasst sich ein Herz und trifft

25.02.2025

Wäre, denn Norwegen glückt in der Folge noch der Siegtreffer zum 2:1. Dennoch können die Schweizerinnen nach dem Auftritt den Platz erhobenen Hauptes verlassen, denn die Leistung des Teams hat gefallen. Das gilt ganz besonders für Sydney Schertenleib, die immer wieder ihre Klasse aufblitzen lässt und kaum vom Ball zu trennen ist.

Auf ihren Treffer angesprochen, muss die 18-jährige Barça-Spielerin nach der Partie selber schmunzeln: «Ganz ehrlich, ich bin einfach gestorben, meine Beine waren tot. Deshalb wollte ich auch so schnell wie möglich abschliessen.» Sie habe aber auch gesehen, dass sich die Torhüterin seitlich verschiebe. «Es war natürlich ein cooles Gefühl, das 1:1 zu erzielen. Aber schade, haben wir danach noch das 2:1 kassiert», so Schertenleib.

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