Aarau-Trainer Rahmen zum Torklau: «Wir sind alle richtig angepisst»

3.8.2019 - 16:56, jar

Aarau – GC 1:2
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Aarau – GC 1:2

Brack.ch Challenge League, 3. Runde, Saison 19/20

02.08.2019

Der FC Aarau verliert das Spitzenspiel der Challenge League zuhause gegen GC mit 1:2. Ein Torklau sorgt bei den Aarauern für rote Köpfe. 

Es läuft die 13. Minute, als Petar Misic den Ball an GC-Goalie Mirko Salvi vorbeischiebt und zum vermeintlichen 1:0 für den FCA trifft. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, der Linienrichter hebt die Fahne und Schiedsrichter Urs Schnyder entscheidet auf Abseits. Ärgerlich für die Aargauer, denn auf den TV-Bildern ist klar zu erkennen, dass der Treffer regulär gewesen wäre. 

So bleibt es beim 0:0 und statt Aarau geht in der zweiten Halbzeit GC in Führung. Am Ende gewinnen die Zürcher das Spitzenspiel 2:1 und setzen sich in der Tabelle ab: Der Vorsprung auf Aarau beträgt schon fünf Punkte.

Aarau-Trainer Patrick Rahmen ist nach der Partie verständlicherweise ziemlich verärgert, als er von der «Aargauer Zeitung» auf die Abseitsszene angesprochen wird. «Es ist mir ein Rätsel, wie man da auf Abseits entscheiden kann. Es wäre für uns ein riesiger Vorteil gewesen, in Führung zu gehen.» Zwar sagt der Aarau-Coach, dass die Szene alleine das Spiel nicht entschieden hätte, trotzdem meint er: «Mit dem 1:0 hätten wir alle Vorteile auf unsere Seite geholt. Wir sind im Moment alle richtig angepisst. Doch jetzt müssen wir die richtige Energie finden, um positiv nach Chiasso reisen zu können.»

Sein Gegenüber Uli Forte kann mit dem Fehlentscheid natürlich sehr gut leben. «Ich habe gehört, dass es kein Offside war. Wir hatten das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. In solchen Spielen brauchst du das», sagt der GC-Trainer zu «Nau».

Die Grasshoppers sind mit neun Punkten nach drei Spielen perfekt in die neue Saison gestartet. Der Grundstein für den direkten Wiederaufstieg scheint gelegt. «Schön langsam, das war erst das dritte Spiel», sagt Forte im Teleclub-Interview. «Wir haben gesehen, dass noch nicht alles gut war. Der Weg ist noch sehr lang.»

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