Alpstaeg: «Ich will nicht verkaufen»

13.2.2020 - 19:22, tbz

Bernhard Alpstaeg will seine Aktien «Stand jetzt» nicht verkaufen.
Bild: Keystone

Im Oktober brannte beim FC Luzern der Baum und es kamen Gerüchte über einen Ausstieg von Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg auf. Nun bricht der FCL-Patron sein Schweigen und verneint. Für ihn sei der FC Luzern eine «Herzensangelegenheit».

Im Oktober eskalierte der Machtkampf beim FC Luzern. Nach einer öffentlichen Medienschlacht verabschiedeten sich Samih Sawiris, Marco Sieber, Hans Schmid und Bernhard Alpstaeg allesamt aus dem Verwaltungsrat.

Nun bricht Alpstaeg gegenüber «Nau.ch» das Schweigen und spielt die Auseinandersetzung herunter. «Es gab Unstimmigkeiten unter den Aktionären. Kurz gesagt: “Die Buben haben sich gestritten, es lief aus dem Ruder”.»

Nun sei die Situation beim FCL aber bereits eine ganz andere: «Wir haben uns unterhalten und im Sinne des FC Luzern beigelegt», nun suche man an einem runden Tisch nach Lösungen.

Eine Herzensangelegenheit

Verkaufen wolle er seine Anteile bei den Innerschweizern nicht, so Alpstaeg weiter. «Nein, nein – ich will nicht verkaufen. Ich habe den FCL gern, es ist eine Herzensangelegenheit. Stand heute werde ich meine Aktien nicht verkaufen!»

Inwiefern sich die Situation in Luzern tatsächlich beruhigt hat, wird sich zeigen. In der Tabelle stehen die Innerschweizer auf jeden Fall deutlich besser da, als das im vergangenen Herbst noch der Fall war. In der Rückrunde konnte die Mannschaft von Fabio Celestini bisher alle drei Partien gewinnen. Am Sonntag  wartet die nächste Prüfung, der Tabellenführer aus St. Gallen ist zu Gast.

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