Keiner kennt Sanches länger als Schmidt «Alvyn war schon als Siebenjähriger krass gut»

Michael Wegmann und Jüri Christen

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Schmidt erzählt: So habe ich Alvyn Sanches kennengelernt

Schmidt erzählt: So habe ich Alvyn Sanches kennengelernt

18.03.2025

Leeds-Profi Isaac Schmidt (25) weiss schon lange, wie gut Nati-Kumpel Alvyn Sanches (22) ist. Er wurde schliesslich von Alvyn schon auf dem Pausenplatz ausgedribbelt, als dieser noch ein Knirps war. 

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Michael Wegmann und Jüri Christen

Man kann es nicht anders formulieren: Alvyn Sanches (22) hat sich mit seinen Auftritten in der Super League in die Nati gezaubert. Talente, wie er eines ist, sind rar. Vor allem in der kleinen Schweiz. 

Isaac Schmidt und Alvyn Sanches kickten schon als Knirpse zusammen in einem Lausanner Quartier, jetzt treffen sie sich wieder in der Nati. 
Isaac Schmidt und Alvyn Sanches kickten schon als Knirpse zusammen in einem Lausanner Quartier, jetzt treffen sie sich wieder in der Nati. 
KEYSTONE

Lausanne-Trainer Ludovic Magnin schwärmte gegenüber blue Sport schon vor Monaten von seinem Mittelfeld-Juwel Alvyn Sanches. «Da ist sein Instinkt, seine Technik, sein Timing und Gespür in der Offensive. Zudem ist er auch gegen den Ball stark, diszipliniert und obwohl er ein Leichtgewicht ist, sehr robust», sagte Magnin.

Sanches: «Magnin hat gesagt, ich solle es geniessen»

Nun rückt sein Schützling erstmals in die Nati ein. Er solle es geniessen und alles aufsaugen, habe Magnin ihm mit auf den Weg gegeben, erzählt Sanches selbst. 

Was es mit ihm macht, wenn die ganze Fussballschweiz von ihm schwärmt und sein Marktwert am Explodieren ist, will blue Sport wissen und ob er Leute um sich hat, die ihn am Boden halten. Sanches schmunzelt und meint: «Ich hebe nicht ab, ich bin ruhig.»

Gehypt wird der schweiz-portugiesische Doppelbürger schon seit Jahren – seit klein gilt er bei Lausanne als Supertalent. Kaum einer kennt Sanches' Ballgefühl länger als sein Nati-Kumpel Isaac Schmidt (25). Ein paar Jahre älter als Sanches ist er im selben Quartier in Lausanne aufgewachsen. 

«Da spielte der kleine Alvyn, krass wie gut der war»

An die erste Begegnung mag er sich bestens erinnern. Schmidt war damals elf oder zwölf und spielte in der U13 von Lausanne. Zusammen mit einem Teamkollegen war er auf dem Fussballplatz. «Wir haben einer Horde 8-Jährigen gesagt, dass wir zwei gegen alle ein Match spielen. Wir dachten, dass wir die etwa zehn Kleinen 10:0 schlagen würden», erzählt er. Aber es kommt anders. «Da spielte der kleine Alvyn. Krass wie gut der damals schon war, technisch unglaublich stark», so Schmidt. 

Haben Schmidt und sein Kumpel also gegen Alvyn und die Knirpse verloren? Schmidt verdreht die Augen und meint: «Nein... Ja, doch. Wir haben verloren.» 

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