Dank Zitter-Remis gegen GC: Lugano steht in der Europa League

25.5.2019 - 21:36, SDA

Lugano – GC 3:3
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Lugano – GC 3:3

Raiffeisen Super League, 36. Runde, Saison 18/19

25.05.2019

Lugano qualifiziert sich mit Hängen und Würgen direkt für die Europa League. Joker Petar Brlek sichert den Tessinern gegen die Grasshoppers mit seinem späten Treffer zum 3:3 den entscheidenden Punkt.

Fast wäre der inferiore Absteiger GC im Tessin doch noch zum ersten Sieg seit dem 25. November letzten Jahres gekommen. Die Zürcher lagen gegen das anfangs dominante, aber zusehends verkrampfte Lugano bis zur 86. Minute mit 3:2 vorne, ehe Brlek das Heimteam kurz nach seiner Einwechslung mit einem satten Distanzschuss erlöste. Dank günstiger Umstände – Luzern verlor bei YB 0:4, St. Gallen spielte gegen den FC Zürich 1:1 und Thun gewann in Sitten «nur» 1:0 – reichte der Punkt, um sich den 3. Platz zurückzuerobern.

Wie 2017 spielt Lugano nächste Saison in der Gruppenphase der Europa League. Auch damals hatte eine starke Rückrunde zum Sprung vom 8. auf den 3. Platz verholfen. Prämien von vier Millionen Franken sind der Mannschaft von Fabio Celestini damit gewiss.

Hier erfahren die Luganesi, dass sie in der Europa League sind
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Hier erfahren die Luganesi, dass sie in der Europa League sind

Grosser Jubel in Lugano – trotz 3:3 gegen GC. Der Punktgewinn reicht den Tessinern für die Teilnahme an der Europa League.

25.05.2019

Vor der letzten Runde hatte Lugano als Tabellenvierter dank dem Abschlussgegner GC die besten Karten für den wertvollen 3. Schlussrang gehalten. In dem von vielen Fehlern geprägten Spiel gegen den abgeschlagenen Absteiger manövrierten sich die Tessiner dann in eine prekäre Lage. Sie gaben zweimal eine Führung preis, für die Armando Sadiku und Mattia Bottani mit ihren Treffern gesorgt hatten, verpassten das 3:1 auf haarsträubende Weise (Bottani dribbelte sich alleine vor Heinz Lindner ins Aus) und gerieten durch zwei Gegentore zwischen der 62. und der 70. Minute ins Hintertreffen. GCs Djibril Diani half dem Heimteam bei dessen verzweifelten Bemühungen schliesslich mit einer Gelb-Roten Karte mit. In Überzahl erlöste Brlek Lugano keine zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Lucky Punch.

Lugano – Grasshoppers 3:3 (1:1)

4819 Zuschauer. – SR Klossner. – Tore: 39. Sadiku (Lavanchy) 1:0. 44. Zesiger (Mallé) 1:1. 47. Bottani (Maric) 2:1. 62. Ngoy 2:2. 70. Djuricin 2:3. 86. Brlek (Bottani) 3:3.

Lugano: Baumann; Daprelà, Maric, Sulmoni; Lavanchy, Vecsei (74. Covilo), Sabbatini (84. Brlek), Crnigoj (74. Mihajlovic); Bottani, Sadiku, Gerndt.

Grasshoppers: Lindner; Cabral, Zesiger, Diani, Asllani; Basic; Ngoy (74. Goelzer), Mallé (91. Mergim Bajrami), Nedim Bajrami; Rustemoski (52. Taipi), Djuricin.

Bemerkungen: Lugano ohne Carlinhos, Piccinocchi, Janko, Da Costa und Macek (alle verletzt). Grasshoppers ohne Ajeti, Arigoni, Cvetkovic, Kamber, Kastrati, Lika, Nathan, Pusic, Rhyner (alle verletzt), Matic, Caiuby, Pinga, Ravet und Sigurjonsson (alle nicht im Aufgebot). 66. Pfostenschuss Lavanchy. 78. Gelb-Rote Karte gegen Diani (Foul). Verwarnungen: 34. Diani (Foul). 47. Bottani (Unsportlichkeit). 50. Sabbatini (Foul). 70. Djuricin (Unsportlichkeit).

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