Wenn der Nati-Trainer anruft Schmidt hatte die Nummer von Yakin nicht: «Ich dachte, er sei ein Agent»

Michael Wegmann und Jüri Christen

19.3.2025

Schmidt hatte die Nummer von Nati-Coach Yakin nicht: «Ich dachte er sei ein Agent»

Schmidt hatte die Nummer von Nati-Coach Yakin nicht: «Ich dachte er sei ein Agent»

Isaac Schmidt erzählt an einer Pressekonferenz, wie sein erstes Telefonat mit Nati-Trainer Murat Yakin abgelaufen ist.

18.03.2025

Das Nati-Aufgebot von Isaac Schmidt kam nicht nur für die ganze Fussballschweiz überraschend, sondern auch für den Leeds-Spieler selbst. Herrlich, wie er vom Anruf von Murat Yakin erzählt. 

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Michael Wegmann und Jüri Christen

Das erste Nati-Aufgebot ist immer speziell. Auch Isaac Schmidt wird diesen Moment wohl nie mehr vergessen. Danach gefragt, kommt der 25-Jährige ins Reden. Er sagt: «Ich hatte einen Anruf einer unbekannten Schweizer Nummer gehabt», erzählt Schmidt und lacht: «Ich sagte hallo. Und dann redete jemand deutsch mit mir. Ich habe gedacht, es sei ein Spieleragent. Ich fragte also, wer da sei.»

«Wow! Murat Yakin! Da kamen viele Emotionen...»

Den Moment, als er bemerkt, dass es der Nati-Trainer persönlich ist, beschreibt er so: «Ich dachte: Wow! Murat Yakin. Da waren dann ganz viele Emotionen in diesem Moment.»

Erwartet habe er diesen Anruf nicht, sagt er. Wie sollte er auch, hat er doch in den letzten Wochen bei Leeds United überhaupt nicht mehr gespielt. Rechtfertigen muss er sich für dieses Aufgebot aber nicht, vor seinem Wechsel nach England hat er beim FC St. Gallen regelmässig abgeliefert. Seine Tempoläufe über die Seiten werden im Kybunpark derzeit schmerzlich vermisst.

Dass er selbst vom Aufgebot überrascht wurde, heisst nicht, dass er es sich nicht verdient hat. Schmidt kann auf beiden Seiten verteidigen. Wo ist es ihm wohler? «Ich spiele auf beiden Seiten gerne. Links kann ich besser dribbeln, rechts besser flanken», sagt er.

Bei Leeds United kommt er nicht zum Einsatz

Schmidt: «Der Nati-Trainer darf jene Spieler aufbieten, die er will. Ich bin jetzt hier und werde alles geben.» Das hat er schon beim FC St. Gallen getan und tut es nun täglich auch bei Leeds United. Noch kommt er in der Liga nicht zum Zug. Sein Motto: Ruhig bleiben und Vollgas geben. «Wir stehen auf Platz eins der Tabelle, was soll ich da sagen?» Schmidt hat einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben. 

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