Schneider kämpferisch: «Aufgeben ist keine Option»

8.11.2019 - 16:29, Luca Betschart

Schneider: «Die Ruhe zeichnet uns aus»
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Schneider: «Die Ruhe zeichnet uns aus»

Trotz schwierigen Zeiten hat Thun-Trainer Marc Schneider seine Zuversicht nicht verloren.

08.11.2019

Der FC Thun wartet seit mittlerweile acht Pflichtspielen auf einen Vollerfolg und liegt in der Super League abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Marc Schneider bleibt dennoch zuversichtlich.

Am 11. August fährt der FC Thun in Luzern seinen ersten und bis heute letzten Saisonsieg in der Super League ein. Seither kann die Mannschaft von Marc Schneider einzig im Schweizer Cup gegen die unterklassigen Bernex und Stade Nyonnais gewinnen. Kein Wunder, liegen die Berner Oberländer in der Super-League-Tabelle mit sechs Punkten Rückstand abgeschlagen am Tabellenende. Trotz der schwierigen Zeiten: Den Glauben an den Turnaround hat man noch lange nicht verloren.

«Wie sich alle vorstellen können, ist es im Moment nicht Euphorie pur. Und dennoch bin ich voller Tatendrang und davon überzeugt, dass wir das zusammen durchstehen», sagt Marc Schneider im Interview mit «Teleclub». Man wolle sich nicht zu sehr auf das Negative fokussieren. «Wir wissen, an was wir arbeiten müssen und was wir besser machen können. Das ist das, was mich als Trainer im Moment beschäftigt.»

«Es ist wie im Leben»

Ausserdem sei wichtig, dass man die Geduld nicht verliert. «Es ist wie im Leben. Wenn du eine schwierige Phase hast, kannst du nicht einfach auf den Knopf drücken und dann ist alles wieder gut.» Vielmehr muss man als Klub zusammenstehen – und das sei beim FC Thun aktuell der Fall. «Die Mannschaft arbeitet extrem gut. Wenn man uns im Training zuschaut, hat man nicht das Gefühl, dass hier der Tabellenletzte trainiert.» Das sei entscheidend für einen Trainer. «Die Ruhe zeichnet uns aus.»

Wohl auch deshalb kommt für Schneider bisher nicht in Frage, den Bettel hinzuschmeissen. «Das ist für mich kein Thema. Aufgeben ist keine Option.» Er sei davon überzeugt, dass es nicht immer nur bergauf gehen kann. Man müsse auch einmal etwas durchstehen können, auch wenn einem das Schwierigkeiten bereitet. Ausserdem sehe er, dass seine Mannschaft nach wie vor intakt ist. «Das zeigen mir solche Spiele wie gegen Zürich mit vielen Torchancen.»

Die nächste Chance auf den zweiten Saisonsieg bietet sich dem FC Thun am Samstagabend, wenn man bei Xamax in Neuenburg gastiert. Auf Teleclub sehen Sie die Partie ab 19:00 Uhr live.


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