Sions Aufschwung beginnt diesmal früher

1.12.2018 - 04:03, SDA

Murat Yakin kann seine Sittener am Samstag an der Linie dirigieren.
Source: KEYSTONE/URS FLUEELER

Wenn es um das Aufstellen von Siegesserie geht, haben alle Super-League-Klubs mit Ausnahme von YB ihre Mühe. Im Heimspiel am Samstag gegen Luzern könnte Sion drei Siege aneinanderreihen.

Trainer Murat Yakin wird die Mannschaft im Heimspiel gegen Luzern auf der Bank führen können. Bei Sions 2:1-Heimsieg gegen Thun vom letzten Sonntag wurde Yakin nach 80 Minuten wegen Reklamierens auf die Tribüne geschickt. Er wurde mit einer Spielsperre belegt, wogegen Sion rekurrierte. Da der Rekurs erst nächste Woche behandelt wird, kann Yakin das Team am Samstag führen. Wird der Rekurs abgewiesen, würde die Sperre für das nachfolgende Spiel in Lugano wirksam werden. Yakin hatte seine Anstellung bei Sion Ende September mit einer Sperre begonnen, die noch von seiner Zeit bei den Grasshoppers herrührte. Sion verlor jenen Match in Thun 1:4.

Sion gewann das erste Duell der Saison mit Luzern auswärts 3:1. Was weiter für die Walliser spricht, ist die Formkurve. Beim jüngsten Heimsieg gegen Thun zeigten sie trotz des knappen Resultats (2:1) ihre beste Leistung dieser Meisterschaft.

In der letzten Saison überwinterten sie mit dürftigen 17 Punkten auf dem letzten Platz, bevor sie im Frühling unter Maurizio Jacobacci bald jede Abstiegsgefahr bannten. Diesmal scheinen sie ihre markante Steigerung ein paar Runden früher begonnen zu haben. Und die Mannschaften auf den Europacup-Plätzen sind keineswegs schon entrückt.


Ab 19 Uhr können Sie Sion gegen Luzern und Thun gegen St. Gallen live auf Teleclub mitverfolgen. Hier geht's zu Swisscom TV Air.

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