Mladen Mijajlovic zeigt an der U17-WM in Katar starke Leistungen. Für den Schweizer Spielmacher interessiert sich offenbar auch der serbische Verband. Verliert der SFV das nächste grosse Talent?
Die Nati begeistert an der U17-FIFA-WM in Katar. Die Truppe von Trainer Luigi Pisino zog als Gruppensieger in die K.o.-Phase ein, im Sechzehntelfinale gab es ein 3:1-Erfolg über Ägypten – weiter geht es für die Schweizer am Dienstag gegen Irland.
Ein wichtiger Baustein des Erfolgs ist Mladen Mijajlovic. Der offensive Mittelfeldspieler mit der feinen Technik hat bisher drei Torbeteiligungen in vier Einsätzen – in der Gruppenphase wurde das Mega-Talent zweimal zum Spieler des Spiels gekürt.
Auch auf Vereinsebene zeigt der 17-Jährige bisher seine Klasse. Via Zofingen landete Mijajlovic im Nachwuchs von Aarau, im vergangenen Sommer folgte der Wechsel zum SC Freiburg. In der U19 hat er in neun Spielen je drei Tore und Vorlagen gesammelt.
Kein Wunder, soll auch der serbische Verband auf den Doppelbürger scharf sein, wie der «Kicker» berichtet. Ein Verlust des «Weltklasse-Fussballers» (Titel in der serbischen Presse) würde den SFV besonders schmerzen. Im A-Nationalteam musste man kürzlich den Verlust von Albian Hajdari und Leon Avdullahu verkraften – beide schlossen sich dem Kosovo an. Auch Eman Kospo entschied sich für Bosnien statt die Schweiz.