Murat Yakin ist Schweizerinnen und Schweizern als eher ruhiges Gemüt bekannt. Aber auch der Nati-Coach kann aus der Haut fahren. Im Fussball-Talk «Heimspiel» bei blue Sport verrät er, was ihn so richtig ärgert.
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- Nati-Coach Murat Yakin verrät im Fussball-Talk «Heimspiel» bei blue Sport, was ihn so richtig auf die Palme bringt.
- Dazu gehören Entscheidungen seiner eigenen Spieler, wenn er ihnen in der Pause etwas erklärt hat, sie aber «das komplette Gegenteil machen von dem, was ich gerade gesagt habe».
- Aber auch Schiri und VAR können den Nati-Coach «richtig ärgern», bestätigt Yakin.
Was bringt den sonst so ruhigen Nati-Trainer eigentlich richtig auf die Palme? Im Fussball-Talk «Heimspiel» bei blue Sport geht Moderator Stefan Eggli dieser Frage auf den Grund. Die Antwort?
«Wenn Fehlentscheidungen auf dem Platz passieren», legt sich Yakin nach etwas Grübeln fest. Gemeint sind in erster Linie keine Schiedsrichter-Entscheidungen, sondern jene seiner eigenen Spieler. «Wenn wir in der Pause etwas besprochen haben – und dann kommst du auf den Platz und der Spieler macht genau das komplette Gegenteil von dem, was ich ihm gerade erzählt habe», schmunzelt der Nati-Coach.
Er nehme in solchen Situationen aber jeweils auch sich selbst in die Pflicht, erklärt Yakin. «Dann sage ich mir, dass ich das nächste Mal vielleicht einen anderen Weg finden muss, um dem Spieler das zu erklären.»
Wie wohl jeder andere Trainer kann sich Yakin aber auch über Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern aufregen. Insbesondere der Video-Schiedsrichter ist dem Nati-Coach gelegentlich ein Dorn im Auge. «Diese ganzen VAR-Geschichten sind schon auch sehr unglücklich. Am Schluss können die Schiedsrichter auch nicht viel dafür. Aber das sind Sachen, die können mich schon richtig ärgern.»