Der WM-Traum lebt Xhaka: «Ich wünsche mir, dass die U17-Nati das Ding wieder in die Schweiz holt»

Luca Betschart

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Die U17-Nati steht an der WM in Katar vor einer Herkulesaufgabe. Im Viertelfinal trifft die Schweiz auf Portugal. Granit Xhaka und Manuel Akanji drücken die Daumen.

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Luca Betschart, Julian Barnard

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  • Die Schweizer U17-Nationalmannschaft trifft am Freitag ab 15.45 Uhr im WM-Viertelfinal auf Europameister Portugal.
  • Nati-Direktor Pierluigi Tami sagt vor der Partie: «Der nächste Schritt ist vielleicht der schwierigste, weil Portugal ist wirklich eine starke Mannschaft.»
  • Auch Granit Xhaka und Manuel Akanji drücken den U17-Talenten die Daumen. «Ich wünsche mir, dass sie das Ding nach 2009 wieder in die Schweiz holen», sagt Xhaka.

15 Jahre nach dem sensationellen Triumph in Nigeria träumt die Fussball-Schweiz wieder vom U17-WM-Titel! Nach überzeugenden Siegen im Sechzehntelfinal gegen Ägypten und im Achtelfinal gegen Irland trifft die Schweizer Auswahl am Freitag auf Portugal – und darf dabei auch auf die Unterstützung der Nati-Stars Manuel Akanji und Granit Xhaka zählen.

«Wir haben es im Hotel noch mitverfolgt», verrät Akanji nach dem Nat-Spiel im Kosovo im Interview mit blue Sport und fügt an: «Es freut einen natürlich sehr, wenn da so gut gearbeitet wird und sie so gute Leistungen zeigen können. Hoffentlich kommen sie so weit wie möglich.»

Der WM-Titel als Dosenöffner?

Xhaka, 2009 Teil der Weltmeister-Mannschaft, lobt: «Die Jungs machen das sehr gut, sehr positiv.» Der 33-Jährige weiss aus eigener Erfahrung, was ein Exploit für die U17-Nationalspieler auslösen kann: «Für viele Spieler war das der Dosenöffner. Aber es heisst nicht, dass wenn man U17-Weltmeister ist, dass man sofort Profi wird. Der Druck steigt und man muss die richtigen Entscheidungen treffen.»

Richtige Entscheidungen braucht es auch im Viertelfinal-Duell mit Portugal. «Der nächste Schritt ist vielleicht der schwierigste, weil Portugal ist wirklich eine starke Mannschaft», hält Nati-Direktor Pierluigi Tami fest. «Aber was ich von unserer U17 gesehen habe, haben sie die gleichen Prinzipien wie die A-Nati: Sie spielen mutig und gut. Ich bin stolz, wie sie an der WM spielen.»

Und Xhaka sagt: «Ich wünsche mir, dass sie das Ding nach 2009 wieder in die Schweiz holen. Es ist noch ein bisschen Arbeit, aber wir drücken auf jeden Fall die Daumen.»

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