Zubi: «Die Weichen müssen komplett neu gestellt werden»

Lbe

31.8.2018

Zubi: «Marcel Koller hat jetzt eine riesige Aufgabe»

Zubi: «Marcel Koller hat jetzt eine riesige Aufgabe»

Pascal Zuberbühler zeigt sich enttäuscht vom FC Basel: «Das war nicht der Auftritt, denn man international zeigen muss. Da war viel zu wenig Agressivität»

31.08.2018

Seit gestern Abend ist es Tatsache: Zum ersten Mal seit 17 Jahren spielt der FC Basel nicht europäisch. Das Ausscheiden gegen den zypriotischen Verein Apollon Limassol kommt dabei einem Debakel gleich – Teleclub-Experte Zubi ist schwer enttäuscht.

Seit der Saison 2002/03 schaffte das Aushängeschild des Schweizer Fussballs zuletzt ohne Ausnahme den Sprung in eine Europacup-Gruppenphase. In diesem Jahr kam man gar zu zwei Chancen, dies erneut zu schaffen. Doch sowohl in der Champions League gegen Thessaloniki, als auch gestern in der Europa League gegen Limassol scheiterte der FCB bereits in der Qualifikation. «Das war nicht der Auftritt, den es international gebraucht hätte. Da war zu wenig Agressivität», analysiert Teleclub-Experte Pascal Zuberbühler im Studio. Für ihn zeigen die Auftritte in den letzten Wochen vor allem eins: «Marcel Koller hat eine riesige Aufgabe, denn jetzt muss man von ganz unten beginnen!»  

Zu wenig Agressivität: «Die Spieler wirkten lahm»

Zubi versteht nicht, wie man in einem solch wichtigen Spiel so passiv agieren kann. «Man geht doch nicht so in ein Spiel, dass man dem Gegner so viel Platz lässt. Es war alles viel zu weit weg und so kann man international kein Spiel gewinnen.» Die Berner Young Boys hätten am Dienstag in Zagreb eine ähliche erste Halbzeit gespielt wie Basel auf Zypern und dann in der zweiten Halbzeit reagiert, indem man mit mehr Agressivität in die Zweikämpfe stieg. «Aber das hat Basel heute nicht begriffen. Die Spieler wirkten lahm.»   

Das gestrige Spiel hat für Zubi Vieles aufgedeckt, was der FCB in den kommenden Wochen verbessern muss. «Der FC Basel befindet sich in einer Krise. Die Weichen müssen komplett neu gestellt werden. Und vergesst den grossen FC Basel im Moment! Die müssen sich Schritt für Schritt wieder hocharbeiten.» 

Zubi: «Vergesst den grossen FC Basel im Moment!»

Zubi: «Vergesst den grossen FC Basel im Moment!»

Der FC Basel befindet sich in einer Krise und muss sich Schritt für Schritt aus dieser herausarbeiten.

31.08.2018

«Das ist doch... Nein, das gibts nicht!»

Als im Teleclub-Studio die Entstehung des erhaltenen Gegentreffers der Basler analysiert wird, zeigt sich Zubi richtig genervt. Vor allem bei Betrachtung der missglückten Befreiung des Rechtsverteidigers Raoul Petretta: «Nein! Das gibts nicht. Da kann man doch nicht den Ball von hinten so rausspielen. Er hätte noch Zeit, den Ball anzunehmen.» 

Zubi hackt nach: «Wie Petretta diesen Ball befreit, geht nicht. Das wird bestraft!»

Zubi hackt nach: «Wie Petretta diesen Ball befreit, geht nicht. Das wird bestraft!»

Bei der Aufarbeitung des Gegentores nervt sich Zubi über Basels Linksverteidiger Petretta.

31.08.2018

Experten-Kollege Rolf Fringer möchte die Niederlage nicht an solchen Einzelaktionen aufhängen: «Solche Tore sind immer ein Produkt von gewissen Zusammenhängen, die bereits durch Passivität im Hinspiel entstehen.» Fringer schmerzt vor allem der Umstand, dass das Weiterkommen der Zyprioten nicht unverdient ist: «Alles in allem ist Limassol der verdiente Sieger über die beiden Partien. Das tut natürlich weh!»

Auch Zubi tat das offensichtlich weh. So sehr, dass er schlussendlich keine passenden Worte mehr fand, die Basler Blamage einzuordnen. «Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, dass sie noch ein Tor erzielen. Aber es war einfach zu wenig. Ich weiss nicht mehr, was sagen.»

«Ich weiss gar nicht mehr, was sagen. Es war einfach zu wenig.»

«Ich weiss gar nicht mehr, was sagen. Es war einfach zu wenig.»

31.08.2018

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