Georges Bregy zeigt blue Sport im Legenden-Talk seine Erinnerungsstücke der Fussball-WM 1994 und verrät, welches Andenken er nicht mehr hergeben will.
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- Georges Bregy zeigt blue Sport seine Erinnerungsstücke der WM 1994 in den USA.
- Die Nati-Legende besitzt zwei eigene und vier gegnerische Original-Trikots.
- Ein Shirt sticht für Bregy dabei besonders heraus: «Gheorghe Hagi war ein ganz grosser Fussballer. Ich hatte die Ehre, das Trikot mit ihm zu tauschen.»
32 Jahre ist es her, als Georges Bregy und Co. in den USA WM-Momente für die Ewigkeit erleben. Unvergessen bleibt etwa der Auftritt beim 1:1-Remis im Auftaktspiel gegen den Gastgeber in Pontiac. Bregy höchstpersönlich verwandelt vor über 73'000 Zuschauern einen Freistoss direkt und erzielt damit das erste Schweizer WM-Tor nach einer 28-jährigen Durststrecke.
«Als ich den Ball gesetzt habe, kam mir ein Blitzgedanke. Tony Meola (USA-Goalie) hat sich auf meine Freistösse eingestellt und wusste, dass ich über die Mauer schiesse. Deshalb konzentrierte ich mich auf die weite Ecke», erklärt Bregy seinen Geniestreich.
Die Begegnung mit Rumänien-Legende Hagi
Zwei Erinnerungsstücke zu dieser speziellen Partie bringt Bregy mit. Zum einen sein eigenes Trikot mit der Nummer 6. «Wenn man das so sagen will, ist das ein Legenden-Leibchen – das Original», sagt Bregy, der zugleich auch ein Exemplar der speziellen USA-Shirts besitzt: «Jeansfarbig. Man hat damals noch nie so ein Trikot gesehen.»
Einen ganz besonderen Stellenwert hat aber ein Trikot, das sich Bregy nach dem 4:1-Triumph gegen Rumänien ergattert. «Gheorghe Hagi war ein ganz grosser Fussballer. Ich hatte die Ehre, das Trikot mit ihm zu tauschen. Das ist ein riesiges Erinnerungsstück, dass ich einmal gegen so einen grossen Spieler spielen durfte», erinnert sich Bregy an die Begegnung mit dem Ausnahmekönner, der in seiner grossen Karriere auch für Real Madrid und Barcelona auflief.
Das Trikot mit der Nummer 10 will Bregy nicht mehr hergeben. «Vor einem Spiel zwischen Rumänien und der Schweiz machten die Rumänen mit mir ein Interview. Sie wollten das Trikot für das Museum von Hagi», erzählt er und stellt klar: «Dem Hagi alle Ehre – aber dieses Trikot bleibt bei mir.»