Nati-Trainer Murat Yakin spricht im Fussball-Talk Heimspiel bei blue Sport über das Luxusproblem Denis Zakaria. Könnte der Monaco-Captain an der WM zum fixen Bestandteil der Schweizer Innenverteidigung werden?
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- Mit Denis Zakaria hat Nati-Coach Murat Yakin im zentralen Mittelfeld ein Luxusproblem.
- Im Freundschaftsspiel gegen Norwegen experimentierte Yakin mit einem neuen System. Zakaria spielte dabei als Innenverteidiger anstatt als defensiver Mittelfeldspieler.
- Im Fussball-Talk Heimspiel bei blue Sport verrät der Nati-Coach: «Dieser Plan steht eigentlich schon lange.»
Im Freundschaftsspiel gegen Norwegen Ende März experimentierte Nati-Coach Murat Yakin mit einem alternativen System, einem 3-4-3 mit Denis Zakaria an der Seite von Manuel Akanji und Nico Elvedi. Die Partie endete 0:0. Und zumindest defensiv durfte Yakin zur Kenntnis nehmen, dass seine Idee funktionieren kann.
Mit Erling Haaland stellte die Schweizer Abwehr einen Stürmer von Weltformat kalt. Dem 25-jährigen Torgaranten gelang gegen Akanji, Zakaria und Elvedi wenig bis gar nichts. Das macht Hoffnung für die Weltmeisterschaft und gibt dem Nati-Trainer viel Flexibilität. Oder wird Zakaria gar zum Stamm-Innenverteidiger für das Turnier im Sommer?
Yakin: «Für gute Spieler kreiert man einen Platz»
«Eigentlich steht dieser Plan schon lange», verrät Yakin im Fussball-Talk Heimspiel bei blue Sport. Aufgrund von Ausfällen und Verletzungen habe sich das bislang einfach nie ergeben. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird schnell klar: Yakin will im Sommer nur ungern auf Zakaria als Teil der Startaufstellung verzichten.
«Wir haben eine Überbesetzung im Mittelfeldzentrum. Klar wäre es eine Luxuslösung, Denis von der Bank zu bringen, aber Denis ist extrem wichtig. Für gute Spieler kreiert man ein System oder einen Platz, damit sie uns zum Erfolg verhelfen.»
Inwiefern der Nati-Coach den defensiven Mittelfeldspieler tatsächlich umfunktioniert, dürfte im Mai und Juni noch klarer werden. Dann testet die Schweiz in St.Gallen gegen Jordanien (31.05.) und in San Diego unter WM-Bedingungen gegen Australien (06.06.).
Ins Turnier startet die Nati dann eine Woche später, am 13. Juni, gegen Katar.