06.12.2017 - 18:43, sda

Gregor Kobel vor europäischer Premiere

Geburtstagskind Gregor Kobel wird morgen mit der TSG Hoffenheim zu seiner Europa-League-Premiere kommen.
Bild: Keystone

 

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Bereits vor dem letzten Gruppenspiel in der Europa League vom Donnerstag hat Bundesligist Hoffenheim keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Für den Schweizer Gregor Kobel ist dies ein Glücksfall.



Hätte für Hoffenheim noch eine Chance auf ein Weiterkommen bestanden, Trainer Julian Nagelsmann hätte sicher auf seine bewährten Kräfte gesetzt. Nun, da der vorerst letzte internationale Auftritt der TSG gegen Ludogorez Rasgrad für die Deutschen sportlich keine Bedeutung mehr hat, öffnet der 30-jährige Trainer seinen Reservisten und Nachwuchskräften die europäische Bühne.

Einer der Profiteure von Nagelmanns Rochade ist der Schweizer U21-Nationalgoalie Gregor Kobel. Der Zürcher, der heute seinen 20. Geburtstag feiert, erhielt von seinem Trainer das passende Geschenk - den Startplatz in der Europa League im Spiel am Donnerstag. «Gregor Kobel wird im Tor stehen», verriet Nagelsmann dem Fussball-Magazin «Kicker». 360 Minuten Regionalliga, 180 Minuten DFB-Pokal, 90 Minuten Europa League - so dürfte sich demnach die Saisonstatistik von Kobel am Donnerstagabend präsentieren.

Kobel ist bei weitem nicht der einzige Nachwuchsmann, der von Nagelsmann für die Europa-League-Dernière Hoffenheims nominiert wurde. «Die müssen sich präsentieren und werden sicherlich so aufs Gaspedal drücken, dass uns niemand etwas vorwerfen kann», hofft der Trainer. Und TSG-Captain Eugen Polanski, der die junge Truppe auf dem Feld anführen wird, versicherte: «Es geht nicht um nichts, es gibt drei Punkte zu vergeben, und wir wollen uns vernünftig aus dem Wettbewerb verabschieden.»

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