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Granit Xhaka und Co. sind gewarnt: Am Samstag dürfte es extrem heiss werden.
Keystone
Hitze-Alarm zum WM-Auftakt der Nati! In Santa Clara, wo die Schweiz am Samstag um 12:00 Uhr auf Katar trifft, schiessen die Temperaturen in die Höhe. Ein Vorteil für Katar? Vielleicht. Aber die Nati hat sich vorbereitet.
Am Samstag ist es endlich so weit, die Nati startet in die WM 2026. Gut für die Fans in der Schweiz: Während andere WM-Spiele mitten in der Nacht stattfinden, duellieren sich die Nati und Katar um 21:00 Uhr Schweizer Zeit. Bei den Spielern stösst die Anspielzeit wohl auf weniger Begeisterung. Denn in Santa Clara, wo das Spiel ausgetragen wird, brütet die Hitze – und das Spiel wird um 12:00 Uhr Ortszeit angepfiffen.
Am Samstag werden Temperaturen bis zu 35 Grad erwartet – gefühlt soll es fast 40 Grad heiss werden. Die 90 Minuten in der kalifornischen Mittagssonne könnten so zur Tortur werden. Der Gegner vom Wüstenstaat Katar ist sich solche Temperaturen mehr gewohnt und dürfte weniger Mühe haben.
Aber die Nati hat sich auf ein solches Szenario vorbereitet. Letztes Jahr testete die Schweiz in Salt Lake City gegen Mexiko und in Nashville gegen die USA. Um sich optimal zu akklimatisieren, reiste die Nati bereits elf Tage vor dem ersten Spiel in die USA.
Eduardo Parra Garcia, der Head of Performance bei der Nati, hat extra für die WM eine Strategie für die heissen Tage entwickelt. Ein zentrales Element in der Vorbereitung ist die Hydrierung. «An besonders heissen Orten wird auch im Training Rücksicht genommen, indem zusätzliche Trinkpausen eingeplant werden. Die Spieler erhalten Wasser sowie isotonische Getränke, um unter anderem Natrium, Kalium und Magnesium zu sich zu nehmen», sagt SFV-Mediensprecher Sergio Affuso auf Anfrage von blue News.
Und weiter: «Auch während der Spiele werden neben der Teambank sowie beim eigenen Tor mehrere Trinkflaschen bereitgestellt, damit sich die Spieler bei jeder kleineren Unterbrechung versorgen können.» Vor und nach dem Einwärmen können die Spieler zudem in der Garderobe Kühlwesten tragen – ebenso in der Halbzeitpause.
Wie eine solche Kühlweste aussieht, hat Thomas Müller beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika bei «Magenta TV» gezeigt.

Thomas Müller (Mitte) mit der Kühlweste.
MagentaTV
Mit Kübeln, die mit Eis gefüllt sind, können sich die Spieler vor und während des Spiels die Handgelenke kühlen. Nacken, Kopf und Brust werden zudem mit eiskalten Tüchern abgekühlt. In einigen WM-Stadien gibt es sogar Teambänke, in denen die Auswechselspieler von einer Klimaanlage profitieren können.
Übrigens: An der WM 2014 in Brasilien machte die Schweizer Nati in Manaus, im Dschungel mitten im Amazonas, schon einmal Erfahrung mit solch extremen Bedingungen. Im letzten Gruppenspiel kam es bei tropischen Verhältnissen mit hohen Temperaturen und extremer Feuchtigkeit zum Duell mit Honduras. Die Schweizer blieben aber cool und gewannen dank eines Shaqiri-Hattricks mit 3:0. Ein gutes Omen also fürs heisse Duell gegen Katar.