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Ibrahim Maza ist der bisher dribbelstärkste Spieler der WM.
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Die Schweizer Nati trifft im Sechzehntelfinal der WM auf Algerien und damit auch auf Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic. Die wohl grösste Gefahr geht allerdings von Ibrahim Maza aus – dem dribbelstärksten Spieler der bisherigen Weltmeisterschaft.
Jahrelang genügte ein Name, um die algerische Nationalmannschaft zu beschreiben: Riyad Mahrez. Heute ist das nicht mehr so.
Die Mannschaft von Vladimir Petkovic verfügt zwar weiterhin über die Erfahrung ihres Captains, den offensivstarken Aussenverteidiger Rayan Aït-Nouri von Manchester City und den robusten Borussia-Dortmund-Verteidiger Ramy Bensebaini. Will die Schweiz am Freitagmorgen (5.00 Uhr) aber den Einzug in den Achtelfinal schaffen, muss sie vor allem Ibrahim Maza in den Griff bekommen. Der 20-jährige Offensivspieler von Bayer Leverkusen entwickelt sich immer mehr zum neuen Hoffnungsträger der «Fennecs».
Eine Statistik zeigt eindrücklich, wie gefährlich Maza ist: In der Gruppenphase hat kein Spieler mehr erfolgreiche Dribblings verzeichnet als der Leverkusen-Profi.
Laut den Zahlen von «OneFootball» gelangen ihm in den ersten drei WM-Partien 13 erfolgreiche Dribblings – Bestwert des Turniers. Dahinter folgen Tahith Chong (Curaçao), Julio Enciso (Paraguay) und Lee Kang-in (Südkorea) mit je elf erfolgreichen Dribblings. Noch weiter hinten rangieren zwei der grössten Nachwuchsstars Europas: Barcelonas Lamine Yamal und Bayerns Jamal Musiala, die beide auf neun erfolgreiche Dribblings kommen.
Natürlich entscheidet ein Dribbling allein kein Spiel. Die Zahlen zeigen aber deutlich, welcher Spielertyp Maza ist: Er sucht konsequent das Eins-gegen-eins, schafft Überzahlsituationen und bringt gegnerische Defensiven mit seinen Läufen aus dem Konzept.
Ibrahim Maza is amazing
— UndaRated (@Unda_Rated) June 29, 2026
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Maza wurde in Deutschland geboren und bei Hertha Berlin ausgebildet. Im vergangenen Sommer wechselte er für 12 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen. Dort erzielte er in bislang 28 Pflichtspielen drei Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Sein Marktwert wird mittlerweile auf 45 Millionen Euro geschätzt.
Parallel dazu spielte er sich auch in der algerischen Nationalmannschaft immer stärker in den Vordergrund. Beim Afrika-Cup eroberte er sich einen Stammplatz und erzielte gegen den Sudan und Äquatorialguinea seine ersten beiden Länderspieltore.
Petkovic schenkt dem Youngster weiterhin das Vertrauen – und Maza zahlt es mit starken Leistungen zurück. Neben Mahrez ist er längst zu einem der Gesichter der neuen algerischen Nationalmannschaft geworden, die heute nicht mehr allein von ihrem langjährigen Captain abhängig ist.
Für Murat Yakin wird es nicht reichen, sich nur auf Mahrez zu konzentrieren. Maza lässt sich gerne zwischen die Linien fallen, nimmt dort den Ball auf und zieht mit Tempo in Richtung gegnerisches Tor. Damit zwingt er seine Gegenspieler immer wieder dazu, ihre Positionen zu verlassen.
Für das Schweizer Mittelfeld wird es deshalb entscheidend sein, ihm möglichst wenig Raum und Zeit zu lassen. Kann Maza ungehindert ins Dribbling gehen, bekommt er genau die Situationen, in denen er seine grössten Stärken ausspielen kann.
Algerien geht mit einer spannenden Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Dynamik in dieses Duell. Mahrez bleibt zwar der spielerische Leader, doch für die grössten Offensivmomente sorgte an dieser WM bislang Ibrahim Maza. Gelingt es der Schweiz, ihn zu neutralisieren, könnte das einer der wichtigsten Schlüssel zum Einzug in den Achtelfinal sein.