Xhaka: «Eine sehr coole Gruppe» Duell gegen Italien möglich: Auf diese Nationen trifft die Schweiz an der WM 2026

Tobias Benz

5.12.2025

Streller: «Die Schweiz hat Losglück gehabt»

Streller: «Die Schweiz hat Losglück gehabt»

Die Schweiz wird an der WM 2026 in eine machbare Gruppe gelost. Die Nati spielt gegen Kanada und Katar und den Sieger des UEFA-Playoffs zwischen Italien, Nordirland, Wales, Bosnien-Herzegowina. Die Einschätzung von blue Sport Experte Marco Streller.

05.12.2025

Die Schweiz wird an der WM 2026 in eine machbare Gruppe gelost. Die Nati spielt gegen Kanada und Katar – und den Sieger des UEFA-Playoffs zwischen Italien, Nordirland, Wales und Bosnien-Herzegowina.

Redaktion blue Sport

Die Schweiz wird an der Auslosung der Fussball-WM 2026 in Washington in die Gruppe B gelost – zusammen mit Co-Gastgeber Kanada, Katar und einem europäischen Qualifikanten.

Dies ist ein äusserst günstiges Los für das Team von Murat Yakin. Die Schweiz als Nummer 17 der Weltrangliste trifft auf die Nummern 27 (Kanada) und 51 (Katar). Den vierten Gruppengegner erfahren die Schweizer erst im März. Die Schweiz wird so schon in den ersten drei Tagen in die FIFA-WM eingreifen – und ihre Spiele in Kanada und an der US-Westküste bestreiten.

Die WM-Gruppen im Überblick.
Die WM-Gruppen im Überblick.

Yakin, Xhaka und Freuler freuen sich auf «coole Gruppe»

«Sicherlich eine attraktive und gute Gruppe, in der wir uns unbedingt für die K.o.-Runde qualifizieren möchten», sagt Nati-Trainer Murat Yakin nach der Auslosung. «Uns erwartet ein hochmotivierter Gastgeber, der in jedem Spiel riesigen Support haben wird. Bei Katar ist es am schwierigsten einzuschätzen, was uns spielerisch erwartet. Und dann kommt so oder so ein starkes europäisches Team dazu, das wir gut kennen. Wir als Team und auch die Fans können uns auf tolle Spiele freuen.»

Von einer «sehr coolen Gruppe mit interessanten Gegnern» spricht auch Nati-Captain Granit Xhaka. «Natürlich wird es etwas Besonderes sein, in Kanada gegen das Heimteam zu spielen. Die Stimmung wird super sein.»

Remo Freuler sagt: «Gegen einen Gastgeber spielen zu können, ist natürlich schön. Die Stimmung wird der Hammer sein. Dementsprechend ist Kanada ein super Los. Egal, wer es sein wird – der Gegner, der aus den Playoffs kommt, wird sehr attraktiv sein. Schwierig einzuschätzen, wie Katar spielen wird, aber an der letzten WM haben sie bereits gezeigt, dass sie Qualität haben. Insgesamt eine sehr tolle Gruppe, mit dem Highlight, gegen ein Austragungsland spielen zu können.»

Hammer-Gruppe für Frankreich

Auch Deutschland wird sich über seine Gruppe nicht beklagen. Die Deutschen treffen auf Ecuador, Elfenbeinküste und WM-Neuling Curaçao. Schwieriger haben es die Franzosen. Der Weltmeister von 2018 muss gegen Norwegen und Senegal ran. Weitere Top-Duelle sind England gegen Kroatien, Spanien gegen Uruguay und Portugal gegen Kolumbien.

Die WM-Gruppen im Überblick

  • Gruppe A: Mexiko, Südkorea, Südafrika, UEFA-Playoff D (Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland)
  • Gruppe B: Kanada, Schweiz, Katar, UEFA-Playoff A (Italien, Nordirland, Wales, Bosnien-Herzegowina)
  • Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottland, Haiti
  • Gruppe D: USA, Australien, Paraguay, UEFA-Playoff C (Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo)
  • Gruppe E: Deutschland, Ecuador, Elfenbeinküste, Curaçao
  • Gruppe F: Niederlande, Japan, Tunesien, UEFA-Playoff B (Ukraine, Schweden, Polen, Albanien)
  • Gruppe G: Belgien, Iran, Ägypten, Neuseeland
  • Gruppe H: Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien, Kap Verde
  • Gruppe I: Frankreich, Senegal, Norwegen, FIFA-Playoff 2 (Bolivien, Suriname, Irak)
  • Gruppe J: Argentinien, Österreich, Algerien, Jordanien
  • Gruppe K: Portugal, Kolumbien, Usbekistan, FIFA-Playoff 1 (Neukaledonien, Jamaika, Demokratische Republik Kongo
  • Gruppe L: England, Kroatien, Panama, Ghana

Die Auslosung im Ticker

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  • Schweizer WM-Gruppe ist komplett

    Der letzte Schweizer WM-Gegner wird der Sieger des Playoff-Turniers im März sein – Italien, Nordirland, Wales, oder Bosnien-Herzegowina.

  • Katar ist der nächste Schweizer Gegner

    Das erste Spiel der Schweiz an der WM wird gegen Katar sein.

  • Die Schweiz trifft auf Kanada!

    Der erste Schweizer WM-Gegner ist bekannt. Die Nati wird in Gruppe B gelost und trifft auf Kanada!

  • Die Auslosung beginnt

    Nochmals gibt es eine musikalische Unterbrechung, viel Gerede und den einen oder anderen Trailer, bevor die WM-Teilnehmer vorgestellt werden. Jetzt kann es endlich richtig losgehen mit der Auslosung (siehe Box über dem Ticker).

  • Die ersten Kugeln werden geöffnet

    Zunächst kommt die Gastgeber an die Reihe. Mexiko wird in Gruppe A gelost, Kanada in Gruppe B und die USA in Gruppe D.

    Die Lostöpfe in der Übersicht

    • Lostopf 1: Kanada, Mexiko, USA, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland.
    • Lostopf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien.
    • Lostopf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika.
    • Lostopf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland, UEFA-Playoff A (Italien, Nordirland, Wales, Bosnien-Herzegowina), UEFA-Playoff B (Ukraine, Schweden, Polen, Albanien), UEFA-Playoff C (Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo), UEFA-Playoff D (Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland), FIFA-Playoff 1 (Neukaledonien, Jamaika, Demokratische Republik Kongo), FIFA-Playoff 2 (Bolivien, Suriname, Irak).
  • Auf wen trifft die Schweiz an der WM?

    Jetzt geht es langsam aber sicher ums Sportliche. Die Lostöpfe werden vorbereitet. Auch Donald Trump ist als Losfee im Einsatz. Genauso wie Kanadas Premierminister Mark Carney und Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum.

  • Donald Trump gewinnt Friedenspreis

    Zum ersten Mal wird der FIFA-Friedenspreis verliehen. Er geht wenig überraschend an Donald Trump. «Das ist eine der grössten Ehren meines Lebens», sagt Trump und bedankt sich bei Infantino: «Gianni macht einen grossartigen Job.»

    Gianni Infantino überreicht Donald Trump den neuen FIFA-Friedenspreis.
    Gianni Infantino überreicht Donald Trump den neuen FIFA-Friedenspreis.
    Keystone
  • Robbie Williams und Nicole Scherzinger singen

    Die Nati-Fans müssen sich noch eine Weile gedulden, bis sie die WM-Gruppe der Schweiz kennen. Zunächst gibt's noch einmal Musik: Robbie Williams und Nicole Scherzinger betreten die Bühne.

  • «USA! USA! USA!»

    Selbstverständlich beendet Infantino seine Rede nicht, ohne das Publikum noch einmal anzuheizen. Zuerst hallt es «USA! USA! USA!» durch die Halle, danach «Canada! Canada! Canada!» und schliesslich «Mexico! Mexico! Mexico!»

  • Auch Trump ist vor Ort

    FIFA-Präsident Gianni Infantino begrüsst das Publikum und stellt einige prominente Gäste vor. Darunter ist unter anderem auch US-Präsident Donald Trump.

  • Klum und Hart moderieren die Auslosung

    Model Heidi Klum und Comedian Kevin Hart führen die Zuschauer durch die Show. Für die SRF-Zuschauer allerdings ärgerlich: Es gibt Tonprobleme, die beiden sind kaum zu hören.

  • Gleich geht's los

    Die Loskugel liegen bereit. In Kürze geht es los mit der Auslosung. Davor gibt der italienische Sänger Andrea Bocelli noch seine Gesangskünste zum Besten.

  • Der Schweiz droht eine Hammer-Gruppe

    Besonders aus Topf 1 droht dem Team von Murat Yakin ein Schwergewicht wie Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien, Frankreich oder Brasilien. Brisant ist die Situation in Topf 4. Da liegen nicht nur die vermeintlich Kleinen, sondern möglicherweise auch etwa Italien, falls sich die «Squadra Azzurra» über die Playoffs noch qualifizieren kann. Mehr dazu hier.

  • Die Lostöpfe in der Übersicht

    Lostopf 1: Kanada, Mexiko, USA, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland.

    Lostopf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien.

    Lostopf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika.

    Lostopf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland, UEFA-Playoff A (Italien, Nordirland, Wales, Bosnien-Herzegowina), UEFA-Playoff B (Ukraine, Schweden, Polen, Albanien), UEFA-Playoff C (Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo), UEFA-Playoff D (Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland), FIFA-Playoff 1 (Neukaledonien, Jamaika, Demokratische Republik Kongo), FIFA-Playoff 2 (Bolivien, Suriname, Irak).

  • Neue Regeln

    Die Mechanik der Auslosung folgt neuen Regeln. Die 48 Teams werden auf zwölf Vierergruppen (A bis L) verteilt. Dabei gilt: Maximal zwei europäische Teams pro Gruppe, alle anderen Kontinentalverbände dürfen nur einmal vertreten sein. Eine interessante Neuerung betrifft die vermeintlich grossen Teams: Die Setzliste wurde so gestaltet, dass die Topfavoriten Argentinien und Spanien – sofern sie ihre Gruppen gewinnen – frühestens im Final aufeinandertreffen können.

    Wie schon 2022 stehen unmittelbar nach der Auslosung zwar die Paarungen, aber noch nicht die exakten Anspielzeiten und Stadion-Zuteilungen fest. Diese dürften von der FIFA am Wochenende bekanntgegeben werden.

  • Auslosung um 18 Uhr

    Am Freitag um 18 Uhr findet in den USA die Auslosung der WM-Gruppen statt. Hier bleibst du am Ball!