Reaktionen: Alisson gefeiert – Alexander-Arnold erklärt Geistesblitz

lbe

8.5.2019

Trumpften gester Abend beide ganz gross auf: Trent Alexander-Arnold (links) und Alisson Becker.
Bilder: Getty

Alisson Becker mausert sich zum grossen Barcelona-Schreck und Trent Alexander-Arnold erklärt seinen Geniestreich. Die besten Reaktionen in den sozialen Medien.

Mit 4:0 überfährt Liverpool den FC Barcelona im Heimspiel an der Anfield Road und schafft nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel tatsächlich die wundersame Wende. Einen entscheidenden Anteil am Comeback hat der auf diese Saison neu verpflichtete Torhüter Alisson Becker, der in der gestrigen Partie meherer Grosschance der Gäste zu verhindern weiss und die Wende so erst möglich macht. «Ohne ihn wären wir nicht für den Final qualifiziert», schreibt ein Liverpool-Fan auf Twitter. 

Der brasilianische Torhüter ist ein Wiederholungstäter und mausert sich zum neuen «Barça-Schreck». In der vergangenen Saison verlor er das Viertelfinal-Hinspiel gegen Barcelona noch im Tor der AS Roma mit 1:4, um seinen Kasten im Rückspiel eine Woche später sauber zu halten und so das sensationelle Aus der Spanier zu besiegeln. Ein Jahr später legt er nach und sorgt für ein Déjà-vu bei Freund und Feind.

Alexander-Arnold: «Es war Instinkt»

Ein anderer, der am gestrigen Abend für ungläubige Blicke sorgte, war der erst 20-jährige Trent Alexander-Arnold. Der Verteidiger bereitete bereits das 2:0 mustergültig vor und hat vor dem entscheidenden 4:0 einen genialen Moment, als er einen Eckball zur Überraschung aller schnell ausführt und die gesamte Verteidigung der Katalanen eiskalt erwischt: «Ich sah für einen Moment die Möglichkeit, es war mehr ein Instinkt», erklärt er nach dem Spiel.

Aber Alexander-Arnold überraschte damit nicht nur den Gegner. Jürgen Klopp sprach nach der Partie von einem Geniestreich, obwohl er diesen gar nicht mitbekommen hatte. «Ich sah den Ball im Netz, hatte aber keine Ahnung, wer den Eckball trat und wer das Tor erzielte. Das ging zu schnell für mich.»

Auch für die Mannschaft von Ernesto Valverde ging es in dieser Situation zu schnell, was für einige Fans vor allem der Verdienst des Balljungen ist, der Alexander-Arnold so schnell einen neuen Ball beschaffte. Der Assist zum Assist so quasi…

Origi: «Wir wollten für die verletzten Spieler kämpfen»

Teamkollege Divock Origi dagegen war bereit für die überraschende Hereingabe und liess sich nicht zweimal bitten. «Vor dem 4:0 wusste ich, dass alle müde waren. Aber das sind Dinge, die man im Training übers ganze Jahr immer wieder macht.» 

Der Belgier, der bereits am vergangenen Wochenende gegen Newcastle das entscheidende Tor erzielte, spricht von einem fantastischen Fussballabend: «Wir wussten, dass es eine spezielle Nacht wird und wollten für die verletzen Spieler kämpfen.»

«Robertson behandelt Messi, als wäre er nichts»

Ganz anders die Gemütslage beim FC Barcelona und Lionel Messi. Zum zweiten Mal in Folge verspielen die Katalanen in der Champions League einen Drei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel noch. Messi muss sich danach auf Twitter den Vorwurf gefallen lassen, «auf der grossen Bühne erneut abgetaucht zu sein.»

Luis Suarez, der 2014 von der Anfield Road nach Barcelona wechselte, entschuldigt sich nach dem bittern Aus gar bei Fans, Familie und Freunden: «Wir müssen uns für unsere Einstellung entschuldigen, wir waren kein Team.»

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