Bei Embolo hat es Klick gemacht +++ Xhaka von der Presse gefeiert

pat

5.11.2018

Breel Embolo und Granit Xhaka überzeugen am Wochenende.
Bild: Keystone/Getty Images

Welche Schweizer Söldner haben am Wochenende geglänzt, wer fiel ab? Hier sind die Tops und Flops des vergangenen Spieltags.

Schalke 04   

Die Erlösung

Breel Embolo

Der 21-Jährige musste in den letzten Wochen viel Kritik einstecken, nachdem er unzählige Top-Chancen ausgelassen hatte. Im Kellerduell gegen Hannover zeigt er eine starke Leistung und erzielt mit etwas Glück das 2:1, den Treffer hat er sich mehr als verdient. Vor dem 3:1 öffnet Embolo dann mit einem lehrbuchmässigen Laufweg den Raum für Mark Uth, der freistehend angespielt werden kann und prompt in Schwarze trifft. Bereits beim Stand von 0:0 lanciert der Schweizer Teamkollege Uth mit einem überragenden Pass in die Schnittstelle, doch zu diesem Zeitpunkt hat sein Kumpel das Visier noch nicht richtig eingestellt.

Drin das Ding: Embolo trifft zum 2:1.
Bild: Keystone
Arsenal   

Von der Presse gefeiert

Granit Xhaka

Er darf im Spitzenspiel gegen Liverpool wieder im defensiven Mittelfeld ran, nachdem er zuletzt zweimal als linker Aussenverteidiger auflaufen musste. Und Xhaka macht ein super Spiel, die «Sun» feiert ihn überschwänglich. Xhaka habe seine beste Leistung im Arsenal-Dress abgeliefert, alleine sein Tackling gegen Mo Salah im eigenen Sechzehner sei das Eintrittsgeld wert gewesen. Der Nati-Captain ist bei Arsenal nicht mehr wegzudenken, er ist ein Leader durch und durch.

Granit Xhaka feiert den Ausgleich mit Torschütze Alexandre Lacazette und den Fans.
Dortmund   

Nach Verletzungspause zurück

Manuel Akanji

Weil Bayern München zuhause gegen Freiburg trotz Überlegenheit nur 1:1 spielt, baut der BVB die Führung an der Tabellenspitze dank einem 1:0 über Wolfsburg weiter aus. Akanji kehrt in Startelf zurück, nachdem er einige Spiele wegen einer Hüftverletzung verpasste. Zwar schleicht sich der eine oder andere Fehlpass ein, doch am Ende steht die Null. Und Dortmund bleibt das Team der Stunde.

D. Zagreb   

Tor im Spitzenkampf

Mario Gavranovic

Im Spitzenspiel gegen das drittklassierte Osijek (2:0) erzielt Gavranovic in der 64. Minute das 1:0 – nach 12 Runden steht er bei fünf Toren. Unter der Woche hat er bereits im Cup getroffen. Am Donnerstag spielt Dinamo in der Europa League – nach drei Runden führt das Team aus Zagreb die Gruppe mit dem Punktemaximum an.

AC Milan   

Sein Team wird immer stärker

Ricardo Rodriguez

Er spielt am Sonntagabend auf der linken Abwehrseite durch und darf einen Last-Minute-Sieg feiern. Teamkollege Alessio Romagnoli entscheidet das Spiel gegen Udinese mit dem Tor zum 1:0 in der 97. Minute. Milan findet immer besser in die Spur und ist inzwischen im vierten Rang klassiert – Rodriguez hat als unumstrittener Stammspieler seinen Anteil am Mailänder Höhenflug.

Wolfsburg   

Das beinahe Traum-Tor

Renato Steffen

Unter der Woche im Cup wurde er ein- und dann wieder ausgewechselt, die Höchststrafe. An der Seitenlinie legte er sich dann mit dem Trainer an, doch dieser scheint nicht nachtragend zu sein und wechselt den flinken Schweizer auch beim 0:1 gegen Dortmund ein. Steffen erzielt bei seinem Teileinsatz beinahe das Tor der Runde, doch Roman Bürki entschärft seinen Volleyschuss.

Arsenal   

In der Liga nur Ersatz

Stephan Lichtsteiner

Unter der Woche feiert er seine Torpremiere beim 2:1 im Licacup gegen Drittligist Blackpool. Im Topspiel der Runde gegen Liverpool sitzt er wieder nur auf der Bank.

Newcastle   

Schwalben-König?

Fabian Schär

Zum ersten Mal seit Ende August kommt Schär zum Einsatz, da sich Captain Jamaal Lacelles zur Pause auswechseln lassen muss. Schär macht seine Sache beim 1:0 gegen Watford gut, mal abgesehen von seiner Schwalbe in der Nachspielzeit, die mit Gelb bestraft wird.

Liverpool    

Teileinsatz im Spitzenspiel

Xherdan Shaqiri

Kommt beim Stand von 1:0 rein und muss gleich mitansehen, wie Lacazette den Ausgleich erzielt. Kurz darauf spielt Shaqiri einen super Pass in den Rücken der Abwehr, doch Sadio Mané vergibt den Matchball. Schade, ein weiterer Skorerpunkt bleibt dem Schweizer so verwehrt.

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport