Nati wird mit seinem Hit verabschiedet Als Büne Huber mit seiner legendären Wutrede den Fussball zerlegte

Michael Wegmann

1.6.2026

Büne Hubers Wutrede gegen den Fussball aus dem Jahr 2016

Büne Hubers Wutrede gegen den Fussball aus dem Jahr 2016

29.05.2026

Weisst du noch, wie Büne Huber 2016 den Fussball komplett in die Tonne getreten hat? Schon schräg, dass nun ausgerechnet mit seinem Hit die Fans die Nati an die WM singen.  Hier Büne Hubers legendäre Wutrede. 

Michael Wegmann

Ein grosser Hit von Patent Ochsner aus dem Jahr 1997 feiert während der Eishockey-WM in der Schweiz ein grandioses Comeback. In den Stadien wird der Ohrwurm gespielt und in den Public Viewings gesungen. Die «W. Nuss vo Bümpliz» drückt dem Turnier den Stempel auf. 

Und der Ohrwurm strahlt weit übers Eis hinaus. Sogar in den kybunpark in St. Gallen. Nach dem 4:1-Sieg unserer Fussball-Nati gegen Jordanien singen die Fans auf der Tribüne inbrünstig den Hit von Patent Ochsner. Dazu ein Plakat «No eimal d’W. Nuss vo Bümpliz – go for Gold». Die inoffizielle Hymne der Eishockey-WM wird so auch zum Abschiedslied für Xhaka, Embolo & Co.

Wird die W. Nuss vo Bümpliz auch in den USA gesungen?

Trotz strömenden Regen geniessen die Fussballer die Verabschiedung – und auch SRF-Reporter Jeff Baltermia und Experte Beni Huggel schwärmen auf dem Rasen von Stimmung und Lied. Baltermia: «Das wär doch was, wenn die W. Nuss auch im WM-Stadion in den USA ertönen würde …»

Die Fans im kybunpark verabschieden die Fussball-Nati mit der inoffiziellen Eishockey-WM-Hymne W. Nuss vo Bümpliz in die USA.
Die Fans im kybunpark verabschieden die Fussball-Nati mit der inoffiziellen Eishockey-WM-Hymne W. Nuss vo Bümpliz in die USA.
imago

Dass die Fussballer ausgerechnet mit einem Song von Büne Huber verabschiedet werden, ist unfreiwillig schräg.

Denn der Leadsänger von Patent Ochsner sorgte am 5. April 2016 in der Drittelpause beim Spiel SC Bern gegen den HC Lugano mit einer Brandrede gegen den Fussball für fette Schlagzeilen. Der Musiker und Eishockey-Fan redete sich im Interview mit Teleclub (heute blue Sport) in Rage und trat das ganze Fussballbusiness mit wenigen Worten komplett in die Tonne. Er beschimpfte und verspottete die kleinen und grossen Fussballer mit all ihren Allüren und Tattoos.