Bürki und Hitz müssen zittern: Dortmund erneuert Interesse an Stuttgarts Kobel 

dpa

28.4.2021 - 14:00

Gregor Kobel
Gregor Kobel sorgt in der Bundesliga für Begehrlichkeiten.
Bild: Getty

Borussia Dortmund soll stark an einer Verpflichtung von Stuttgarts Torwart Gregor Kobel interessiert sein. Das Interesse ist für die aktuellen BVB-Goalies Marwin Hitz und Roman Bürki kein gutes Zeichen.

dpa

28.4.2021 - 14:00

Wie «Sport Bild» berichtet, will der Revierklub Roman Bürki (für fünf Millionen darf er gehen) bei einem entsprechenden Angebot ziehen lassen und Marwin Hitz wieder zum Ersatzmann beim BVB machen. Damit würde Kobel gleich zwei Landsmänner auf einmal sportlich verärgern.

Das Interesse vom BVB verwundert aber nicht. Zuletzt zeigte der Zürcher überragende Leistungen in der Bundesliga. Kein Wunder, sehen in ihm schon viele der ideale Mann, um in der Nati der Nachfolger des langjährigen Stammgoalies Yann Sommer zu werden.



Der 23-Jährige kam im Sommer 2019 zunächst auf Leihbasis von  Hoffenheim zum VfB, im vergangenen Sommer verpflichteten die Schwaben ihn für vier Millionen fest und statteten ihr Juwel gleich mit einem Vertrag bis 2024 aus. 

Im März wollte Kobel noch nichts von einem Transfer wissen. «Ich habe erst im Sommer einen Vierjahresvertrag unterschrieben», sagte er dem «Kicker». Auch das damals schon bestehende Interesse des BVB wollte er nicht gross bewerten. «Ich bin ganz klar hier, um mich weiter zu verbessern und mit dem VfB das Maximale zu erreichen. Ich blicke nicht so weit nach vorne», hielt er damals fest.

Nun scheint aber der Verein und sein neuer Trainer Marco Rose Nägel mit Köpfen machen zu wollen. Mindestens 15 Millionen Euro müsste der BVB hinblättern. Mit einem Einzug in die Champions League – aktuell liegt Dortmund auf Tabellenrang 5 – wäre der Transfer sicher leichter realisierbar.

Das grosse Goalie-Talent muss sich also bald mit seiner Beratungsagentur (mit Geschäftsführer Philipp Degen) zusammensetzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Klar ist: Die Verträge in der Bundesliga sind gemäss aktuellem Stand auch nicht mehr allzu viel wert.

dpa