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Jaminton Campaz verpasst den entscheidenden Treffer kurz vor Ablauf der 120. Minute.
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Die Pleite gegen die Schweiz hat für einen Kolumbianer schwerwiegende Folgen. Nachdem Jaminton Campaz wegen seines Fehlschusses ins Visier der Fans geraten war, kehrt er vorerst nicht in die Heimat zurück. Er erhielt Drohbotschaften, die sich auch gegen seine Familie richteten.
Das Ausscheiden Kolumbiens im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz sorgt weiterhin für Diskussionen. Zu den «Cafeteros», die besonders ins Visier der Fans geraten sind, gehört Jaminton Campaz, der nach der Niederlage im Elfmeterschiessen aus Sicherheitsgründen beschlossen hat, nicht in sein Land zurückzukehren.
Laut «OneFootball» hat der Offensivspieler seine Pläne geändert, nachdem er Drohungen erhalten hatte, die sich nicht nur gegen ihn, sondern auch gegen seine Tochter und andere Familienangehörige richteten.
Die Entscheidung wurde getroffen, um seine Angehörigen zu schützen, von denen viele in Ibagué im Departement Tolima leben.
Wie auch die Sportzeitung «AS Colombia» berichtet, war Jaminton Campaz einer der am meisten kritisierten Spieler, nachdem er in der Schlussphase der Verlängerung eine riesige Chance vergeben hatte, als er nach einem groben Fehler von Granit Xhaka völlig frei vor Goalie Gregor Kobel stand. Der Profi von Rosario Central beendete die Weltmeisterschaft mit einem Tor in drei Einsätzen.
Zwei Tage nach dem Ausscheiden richtete der 25-Jährige über die sozialen Medien eine Botschaft an die Fans: «Kolumbien, bitte lasst uns den Respekt niemals vergessen. Wir können unterschiedlicher Meinung sein, frustriert oder traurig, aber keine Leidenschaft rechtfertigt Hass oder ein Leben in Angst.»
Der Kolumbianer bedankte sich anschliessend bei den Fans, die die «Tricolor» in den Stadien der USA, Kanadas und Mexikos unterstützt hatten, und entschuldigte sich dafür, dass er ihnen nicht die erhoffte Freude bereiten konnte.