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Jetzt meldenBayern und Real liefern sich im Viertelfinal-Rückspiel in München eine Spektakel-Halbzeit. Nach 45 Minuten führen die Madrilenen in der Allianz Arena mit 3:2 – allerdings stossen den Bayern zwei der drei Real-Treffer sauer auf. blue Schiri-Experte Adrien Jaccottet erklärt den Bayern-Frust.
Fünf Tore und viele Fragezeichen in München: Während der ersten 45 Minuten zwischen Bayern und Real sorgen fünf Tore für viel Spektakel, zwei Schiri-Entscheide aber auch für viel Zündstoff. Zum einen fällt Brahim Diaz in der 28. Minute sehr leicht, ehe Arda Güler den fälligen Freistoss sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:1 für Real Madrid in die Maschen drescht. Zum anderen stoppt Antonio Rüdiger seinen Gegenspieler vor dem 3:2 durch Mbappé kurz vor dem Pausenpfiff wohl regelwidrig.
Adrien Jaccottet versteht den Ärger der Bayern (siehe Video oben). Besonders für die Szene mit Brahim Diaz rügt der blue Schiri-Experte den Unparteiischen: «Hier ist definitiv überhaupt kein Kontakt vorhanden. Das ist eine klare Schwalbe.» Auch Fussball-Experte Alex Frei sieht das so: «Ich sehe kein Foul.» Für Jaccottet ist zudem klar: «Auf diesem Niveau bin ich der Meinung, dass man das sehen müsste.»
Zwar können die Bayern durch Kane das Score zwischenzeitlich wieder auf 2:2 ausgleichen, doch kurz danach folgt der nächste Dämpfer: Mbappé schiesst Real in der 42. Minute wieder 3:2 in Führung. Aber erneut gibt es heftige Diskussionen. Kurz vor dem Treffer stoppt Real-Verteidiger Rüdiger einen Bayern-Angriff mit einem ruppigen Einsteigen gegen Stanisic. Kein Foul. Im Gegenzug zappelt der Ball im Netz.
«Also, wenn das kein Foul ist...», echauffiert sich Nati-Rekordtorschütze Alex Frei im Studio bei blue Sport abermals. Und auch bei dieser Szene erhält er Rückendeckung von Jaccottet – allerdings nur was den Schiedsrichter auf dem Platz betrifft, denn den VAR treffe in dieser Aktion keine Schuld, erklärt der Schiri-Experte: «Der VAR kann hier nur intervenieren, wenn es eine Rote Karte ist – was es für mich nicht ist – oder wenn genau diese Aktion zum Ballgewinn für das Tor führt. Auch das ist nicht der Fall. Deshalb ist es aus meiner Sicht keine Intervention des VAR und das Tor zählt letztendlich zurecht.»