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Jetzt meldenAm Samstagabend greift Yann Sommer mit Inter nach dem Henkelpott. Im Final der Champions League treffen die Nerazzurri auf PSG. blue Sport stattet Sommer vor dem Spiel einen Besuch ab.
Yann Sommer hat grossen Anteil daran, dass Inter Mailand im Final der Champions League steht. Mit seinen Glanzparaden beim Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona brachte er Lamine Yamal und Co. zum Verzweifeln. In München soll gegen PSG nun der Titel in der Königsklasse her.
blue Sport: Yann Sommer, wie schaut es um Ihre Nervosität aus? Ist es vergleichbar mit einem Spiel in der Serie A oder ist es doch etwas anders?
Das Champions-League-Finale ist sehr speziell. Meine Vorbereitung an sich bleibt gleich. Aber ich freue mich riesig darauf, mit dieser Mannschaft im Finale zu spielen. Wir haben eine intensive und lange Saison in der Königsklasse hinter uns. Wir haben es verdient, im Finale zu stehen. Das ist eine grosse Geschichte. Wir freuen uns riesig.

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Wie schlafen Sie vor solchen Spielen?
Ich schlafe sehr entspannt. Mit der Erfahrung wird das alles ein bisschen relaxter. Ich habe eine grosse Vorfreude. Wir haben als Team viel für diesen Final investiert. Die Enttäuschung in der Serie A ist verdaut. Und jetzt gilt der Fokus voll dem Finale.
Wie lange dauerte das Verdauen des verpassten Meistertitels?
Wir hatten die Hoffnung bis zum Schluss, hatten den Titel aber schon in der Woche zuvor verspielt. Wir wussten, dass es viel braucht, dass Napoli die Tabellenführung beim Spiel gegen Cagliari noch aus der Hand gibt. So war die Enttäuschung davor fast noch grösser. Wir haben unser Fazit gezogen und jetzt haben wir das Highlight in München vor uns.
Was erwarten Sie für ein PSG?
PSG ist sehr breit aufgestellt. Ähnlich war es gegen Barcelona. Das sind Teams, die extrem viel Qualität auf verschiedenen Positionen haben und sehr variabel spielen. PSG macht es im Moment sehr gut. Sie haben einen guten Mix und es konzentriert sich nicht alles nur auf einen Spieler (wie zuvor mit Kylian Mbappé, d.Red.). Wir werden uns sehr gut vorbereiten – auch ich persönlich auf jene Spieler, die auf mich zukommen werden. Wir versuchen, eine gute Leistung zu zeigen und hoffen, den Titel gewinnen zu können.
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona waren Sie der Mann der Stunde. Wie interpretieren Sie die Paraden gegen García und Yamal im Nachhinein?
Als sehr wichtig in diesem Moment. Es waren zwei Szenen, die wichtig für den Final-Einzug waren. Andere Momente waren aber auch entscheidend. Wir haben als Mannschaft extrem viel Energie, Power und Leidenschaft investiert.
Nach dem Spiel kamen Ihnen die Tränen ...
... ich habe mich sehr auf das Finale gefreut. Ich liess den Emotionen freien Lauf, da kommen einem auch mal Tränen.