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Jetzt meldenAls Torschützenkönig der Super League hat sich Christian Fassnacht das WM-Aufgebot verdient. An einer Medienkonferenz spricht der YB-Profi über den überraschenden Anruf von Murat Yakin und seine starke Saison.
18 Tore in 33 Spielen – kein Super-League-Profi hat in der abgelaufenen Saison häufiger getroffen als Christian Fassnacht. So war der 32-Jährige einer der wenigen Lichtblicke in der schwierigen Saison der Young Boys und konnte Werbung in eigener Sache betreiben. Der Lohn: Das Aufgebot für die WM 2026.
«Es war auf Vereinsebene schwierig. Wir haben den Tritt nicht gefunden. Trotzdem bin ich extrem stolz, dass ich meine beste Saison als Profi spielen und dem Team in einer schwierigen Phase helfen konnte», sagt Fassnacht am Donnerstag an der Medienkonferenz der Schweizer Nati. «Ich hatte eine starke Saison und fühle mich auch wohler als zuvor.»
Lange flog er unter dem Radar von Murat Yakin. Von März 2023 bis Herbst 2025 stand er nicht mehr im Nati-Aufgebot, bis er es für den letzten Zusammenzug in der WM-Quali im vergangenen November endlich wieder einmal in den Kader schaffte und auch zu zwei Kurzeinsätzen kam. «Da habe ich gemerkt, dass der WM-Zug noch nicht ganz abgefahren ist und wollte nochmals richtig Gas geben», so Fassnacht.
Die WM 2026 ist nach der EM 2020 und der WM 2022 bereits das dritte Turnier für den Offensivmann. Erneut dabei zu sein, sei für ihn «das Höchste der Gefühle». Für einen Fussballer gebe es nichts Schöneres, als an einem grossen Turnier dabei zu sein. «Wahnsinn, dass ich das noch einmal erleben darf.»
Er sei etwas überrascht gewesen, als kurz vor dem letzten Saisonspiel der Anruf von Murat Yakin kam. «Ich war noch verletzt. Aber ich hatte einen guten und offenen Austausch mit Muri. Es war ein spezieller und schöner Moment.»
Fassnacht ist sich seiner Rolle in der Nati bewusst. Womöglich war auch das ausschlaggebend dafür, dass sich Yakin für ihn statt für einen jüngeren Spieler entschieden hat. «Ich bin keiner, der Stunk macht, wenn ich nicht zum Einsatz komme. Ich versuche dem Team einfach positive Energie zu geben.»
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