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Jetzt meldenMainz verliert in Strasbourg 0:4 und scheidet aus der Conference League aus. Nach dem Spiel liefert Strasbourg-Stürmer Emegha ein leidenschaftliches Interview – und spricht von fehlendem Respekt.
Urs Fischer und Mainz 05 kassieren in Strasbourg eine herbe 0:4-Pleite und scheiden aus der Conference League aus. Das Hinspiel gewannen die Deutschen noch mit 2:0, doch in Frankreich kamen die Mainzer übel unter die Räder. Silvan Widmer sprach nach Spielschluss davon, dass man die Möglichkeit gehabt hätte, Geschichte zu schreiben, aber schlicht nicht gut genug gewesen sei.
Anders klingt es auf der Seite von Strasbourg. Nach dem Spiel erscheint Stürmer Emanuel Emegha euphorisch zum Interview und sorgt dabei für unvergessliche Augenblicke: Erst nimmt er dem Reporter das Mikrofon aus der Hand und erklärt, dass er das hier jetzt auf Englisch erklären müsse, liefert in der Folge aber ein munteres Ping-Pong zwischen Französisch und Englisch.
«Schaut auf die Atmosphäre in diesem Stadion. Das hier, das ist bei uns. Letzte Woche haben sie uns nicht respektiert, aber kein Problem, wir blieben ruhig. Heute haben wir auf dem Platz reagiert.» Dafür seien nicht nur die Spieler verantwortlich, erklärte Emegha und bedankte sich auch bei den Fans, die ab der ersten Minute gesungen hätten: «Wir haben ihnen auf dem Platz gegeben, was sie wollten.»
Auf den Hinweis, dass sein Tor fantastisch gewesen sei, sagt Emegha: «Mein Penalty war beschissen, aber dann – es ist alles mental …» Weiter ausführen kann der Stürmer nicht, denn er wird von schreienden und jubelnden Teamkollegen unterbrochen.
Weiter geht es für Strasbourg in der Conference League nun im Halbfinale gegen Rayo Vallecano. Das Hinspiel findet am 30. April in Spanien statt, das Rückspiel am 7. Mai in Strasbourg.
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