Zustand hat sich stabilisiertProfi-Fussballer wurde bei Bar-Inferno zu 30 Prozent verbrannt
Sven Ziegler
7.1.2026
Metz-Spieler Tahirys Dos Santos wurde beim Brand in Crans-Montana schwer verletzt.
Nach dem tödlichen Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana gibt es vorsichtig positive Nachrichten von einem der Schwerverletzten. Der 19-jährige Nachwuchsfussballer Tahirys Dos Santos hat ein Spital in Stuttgart verlassen und wurde zur weiteren Behandlung nach Metz zurückgeführt.
Redaktion blue Sport
07.01.2026, 07:30
07.01.2026, 08:29
Sven Ziegler
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Der 19-jährige FC-Metz-Nachwuchsspieler Tahirys Dos Santos wurde beim Brand in Crans-Montana schwer verletzt.
Er erlitt Verbrennungen an rund 30 Prozent seines Körpers und wurde zunächst in Stuttgart behandelt.
Inzwischen wurde er nach Metz verlegt, wo er nahe bei seiner Familie weiter betreut wird.
Der Nachwuchsspieler des französischen Clubs FC Metz, Tahirys Dos Santos, ist nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana zur weiteren Behandlung nach Frankreich zurückgebracht worden. Das berichten mehrere französische Medien, darunter «L’Équipe».
Der 19-Jährige hatte sich in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar in der Bar «Le Constellation» schwere Verbrennungen zugezogen. Nach Angaben aus seinem Umfeld erlitt Dos Santos Verbrennungen an rund 30 Prozent seines Körpers, als er versuchte, seine Partnerin aus dem brennenden Lokal zu retten.
Zunächst war der Spieler in einem Spital in Stuttgart behandelt worden. Inzwischen wurde er nach Metz verlegt und im Hôpital Mercy aufgenommen, unweit seiner Familie. Sein Zustand habe sich stabilisiert, heisst es. Weitere operative Eingriffe seien jedoch nicht ausgeschlossen.
Solidarität im Team
Nur wenige Tage nach der Tragödie setzte auch sein Verein ein Zeichen der Unterstützung. Die Profis des FC Metz trugen beim Auswärtsspiel in der Ligue 1 gegen Lorient T-Shirts mit der Aufschrift «Nous sommes avec toi, Tahirys».
Sein Berater Christophe Hutteau sagte am Wochenende gegenüber französischen Medien, Dos Santos leide unter «furchtbaren Schmerzen», könne aber sprechen, verstehen und selbstständig atmen. Viele andere Opfer des Brandes müssten weiterhin künstlich beatmet werden.
Die Ursache des Feuers wird weiterhin untersucht. Nach ersten Erkenntnissen könnten pyrotechnische Gegenstände den Brand ausgelöst haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.