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Jetzt meldenIm WM-Achtelfinal hat die Schweiz das Glück im Penaltyschiessen auf ihrer Seite. Pascal Zuberbühler erklärt im «Heimspiel bei der Nati», weshalb die Goalies diesen Nervenkitzel lieben.
«Unglaublich, sensationell, abartig.» Wenn Pascal Zuberbühler über den Auftritt der Schweizer Nati im WM-Achtelfinal gegen Kolumbien spricht, wirft er mit Superlativen nur so um sich. «Es ist ein historischer Sieg für die Schweizer Nati. Ich bin unheimlich stolz.»
An den letzten beiden Europameisterschaften scheiterte die Nati jeweils im Viertelfinal im Penaltyschiessen. Umso schöner sei nun, dass die Schweizer jetzt die Nerven behielten, meint Zubi im «Heimspiel bei der Nati».
Der blue Sport Experte, der an der WM als FIFA-Analyst unterwegs ist, stand 2006 im Tor, als die Nati im WM-Achtelinal den Elfmeter-Krimi gegen die Ukraine verlor.
Der 55-Jährige gibt zu, dass er den Nervenkitzel aus elf Metern immer mochte. «Das Penaltyschiessen ist für einen Goalie das Geilste, was es gibt. Der Spieler muss von der Mittellinie zu dir laufen, in deinen Garten, und muss den Ball versenken. Und du willst das unbedingt verhindern.»
Gregor Kobel hielt gegen Kolumbien den vierten Versuch der Kolumbianer und avancierte so zum Helden für die Schweiz. «Ich habe Kobel beobachtet. Seine Präsenz war unglaublich. Während des ganzen Spiels, aber vor allem auch im Penaltyschiessen. Das war gewaltig», so Zubi.
Für den früheren Nati-Goalie wurde Kobel auch verdient zum «Player of the Match» gewählt. «Er hat eines seiner besten Spiele gezeigt. Seine Ausstrahlung war sackstark! Genau das braucht es auch in einem Penaltyschiessen.»