Die Schweiz trifft am Samstagabend in Genf in der WM-Quali auf Schweden. Nati-Trainer Murat Yakin erwartet ein dominantes Spiel seiner Mannschaft und hofft, dass das WM-Ticket vorzeitig gelöst werden kann.
Murat Yakin über ...
... den Ersatzmann des verletzten Remo Freuler:
«Natürlich ist es schade, dass Remo nicht da ist. Auch Denis Zakaria oder Ardon Jashari fehlen leider. Aber ich habe mehrere Optionen. Djibril Sow, Michel Aebischer oder auch Simon Sohm. Johan Manzambi sehe ich etwas offensiver. Wir haben einige Sachen ausprobiert diese Woche, das hat mir Erkenntnisse gegeben. Ich möchte noch nicht verraten, wer (neben Granit Xhaka) spielt und will noch den letzten Eindruck vom Abschlusstraining bekommen.»
... den neuen Schweden-Trainer Graham Potter:
«Ich kenne ihn nicht, habe noch nie gegen ihn gespielt. Deshalb ist die Vorbereitung nicht einfach. Wir können nur erahnen, wie sie spielen, wenn wir auf das Aufgebot schauen. Ich will meine Mannschaft aber nicht allzu gross damit beschäftigen. Die einzelnen Spieler kennen wir, wir wissen um ihre individuelle Klasse. Jetzt haben sie einen neuen Trainer, das gibt ihnen sicher eine gewisse Euphorie. Aber wir spielen zuhause und sind stark genug, um die Herausforderung anzunehmen.»
... seine Erwartungen ans Spiel gegen Schweden:
«In Schweden haben wir gesehen, dass sie ihre Stärke in der Offensive haben und sehr gefährlich werden können. Wir spielen zuhause, ich erwarte ein dominantes Spiel von uns. Wir wollen sie unter Druck setzen und versuchen, die Bälle in die Gefahrenzone zu bringen. Sicher wissen wir auch, dass der Gegner verschiedene Systeme spielen kann.»
... die Gründe für die gute Bilanz der Nati in Genf:
«Es ist immer schön, hier zu sein. Die positiven Resultate hier sind ein gutes Omen für uns. Hier herrscht immer gute Stimmung. Die Romands empfangen uns immer sehr herzlich und unterstützen uns laut. Wir hatten eine gute Woche und freuen uns, vor unseren fantastischen Fans zu spielen.»
... das Parallelspiel zwischen Slowenien und Kosovo (holt die Schweiz mehr Punkte als Kosovo, ist das WM-Ticket sicher):
«Wir wollen uns in erster Linie auf uns konzentrieren, werden aber sicher verbunden sein mit Ljubljana. In der Halbzeit gucken wir mal, wie das Resultat in Slowenien aussieht. Dann können wir entsprechend reagieren. Natürlich würden wir den Sack gerne am Samstag schon zumachen, wir brauchen aber auch etwas Schützenhilfe der Slowenen.»
Live-Ticker der Pressekonferenz
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Liveticker
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Liveticker beendet
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Dann sind alle Fragen geklärt
Die Pressekonferenz ist beendet.
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Yakin über Schweden-Coach Potter
«Ich werde ihn morgen zum ersten Mal treffen. Er ist ein grosser Trainer, der schon grosse Spieler trainiert hat», so der Nati-Coach. «Unser Spiel in Schweden war nicht so leicht. Mit dem neuen Coach werden sie motiviert sein. Es wird unser Job sein, sie zu stoppen.»
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Yakins Vorfreude
«Wir haben etwas Grosses vor morgen. Natürlich liegt es nicht nur an uns, es kommt auch auf das Resultat in Slowenien an», sagt Yakin und unterstreicht: «Wir freuen uns auf eine tolle Ambiance in Genf. Wir wurden immer sehr lautstark unterstützt.»
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Die Nati zurück in Topform?
«Wir hatten eine schwierige Phase. Aber wir hatten nie das Gefühl, dass wir schlecht waren. Aber wir haben für unseren Geschmack zu viel verloren», sagt Embolo. «Um an eine WM zu kommen, muss man Spiele gewinnen. Das haben wir geschafft.» Man habe sich defensiv und offensiv wieder steigern können. «Es läuft momentan super. Aber wir haben noch zwei wichtige Spiele. Es liegt an uns, den Sack zuzumachen.»
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Embolo über die Rolle bei seinem neuen Klub Rennes
«Das spielt jetzt keine Rolle. Ich bin hier und voll fokussiert auf die Nationalmannschaft», blockt der Nati-Stürmer ab.
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Ist es eine spezielle Herausforderung, dass Schweden einen neuen Trainer hat?
«Es ist nicht so einfach, wenn man noch kein Spiel gesehen hat. Man kann es nur ein bisschen erahnen anhand der Selektion», sagt Yakin. «Aber wir wollen uns nicht verrückt machen lassen. Ich will meine Mannschaft nicht zu sehr damit beschäftigen.» Die Spieler würden sich ja gegenseitig kennen. «Wir spielen zuhause und sind stark genug, dass wir ihr System sofort annehmen können. Wir haben uns auf uns fokussiert.»
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Yakin über das zeitgleiche Parallelspiel zwischen Slowenein und Kosovo
«Wichtig ist, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren», sagt Yakin. «Sicher werden wir auch verbunden sein und die Infos bekommen, wichtig wird das aber erst ab der Halbzeit. In erster Linie schauen wir auf uns, aber wir müssen uns mit mehreren Phasen des Spiels und auch mit dem Gegner befassen.»
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Wer ersetzt den verletzten Freuler?
Mit Remo Freuler fehlt ein wichtiger Spieler. «Ich habe mehrere Optionen auf dieser Position. Sehr schade ist, dass wir nach Remo auch Denis Zakaria und Ardon Jashari nicht zur Verfügung haben», sagt Yakin. Dennoch habe er mit Aebischer, Sow oder Manzambi mehrere Möglichkeiten, Freuler zu ersetzen. Mehr will der Nati-Coach noch nicht verraten.
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Die Pressekonferenz beginnt
Was sagen Nati-Coach Murat Yakin und Breel Embolo am Tag vor dem Spiel gegen Schweden?
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Akanji über die Schweden: «Sie werden hierherkommen und Gas geben»
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Michel Aebischer zurück in der Nati: «Ich hoffe, dass ich in der Startelf bin»
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Manzambi: «Ich war sehr glücklich, als ich erfahren habe, dass ich in Genf spielen darf»
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Yakin: «Ich fürchte mich überhaupt nicht vor einer Finalissima gegen Kosovo»