Johan Manzambi ist der grosse Nati-Aufsteiger im Jahr 2025. Der 20-Jährige könnte nun im wichtigen WM-Quali-Spiel gegen Schweden in die Startelf rücken – auf ungewohnter Position.
Remo Freuler fällt für die beiden letzten WM-Quali-Spiele gegen Schweden und Kosovo aus. Ein herber Verlust für die Nati. Die Frage stellt sich, wer Freuler ersetzen wird – zumal auch Denis Zakaria und Vincent Sierro verletzt fehlen.
Einer, der im zentralen Mittelfeld neben Granit Xhaka zum Handkuss kommen könnte, ist Johan Manzambi. Der Youngster wurde bislang von Murat Yakin vor allem auf den Flügeln in der Offensive eingesetzt, spielt beim SC Freiburg aber mehr im Zentrum.
«In der Jugend habe ich auf jeder Position mal gespielt», sagt Manzambi am Dienstag an der Medienkonferenz. «Ich weiss noch nicht, was der Trainer vorhat. Aber ich bin für alle Positionen bereit – auf der Seite oder im Zentrum, auf der Sechs oder auf der Zehn.»
Manzambi hat einen rasanten Aufstieg hinter sich. Sein Nati-Debüt gab er im Juni, jetzt ist er aus dem Nationalteam schon nicht mehr wegzudenken. «Ich habe viel gearbeitet, um da hinzukommen, wo ich jetzt bin», sagt er. «Die Dinge sind schnell gegangen. Meine Familie ist sehr stolz auf mich. Ich natürlich auch, aber ich schaue da nicht so drauf.»
Das Spiel am Samstag gegen Schweden wird sehr speziell für den 20-Jährigen, weil es in seiner Heimatstadt Genf stattfindet. «Ich bin in Genf aufgewachsen, ging in jungen Jahren zu Servette und freue mich sehr, ins Stade de Genève zurückzukehren», so Manzambi. «Es wird sehr speziell für mich. Meine Familie wird auch da sein.»
Live-Ticker
-
Liveticker
-
Liveticker beendet
-
Die Pressekonferenz ist zu Ende
-
Die Rückkehr ins Stade de Genève
«Ich bin in Genf aufgewachsen, war ein paar Monate in einer Fussballschule, dann ging ich zu Servette. Ich freue mich sehr, ins Stade de Genève zurückzukehren.»
-
Der Traum von der WM
Die WM-Teilnahme sei sein grosses Ziel. «Ich hoffe, wir qualifizieren uns und ich bin dabei. Für meine Familie wäre das sehr schön. Sie helfen mir sehr, dass ich mit den Füssen auf dem Boden bleibe. Ich finde es wichtig, dass sie da sind, damit ich Fortschritte machen kann in meiner Karriere.»
-
Manzambi akzeptiert seine Rolle
Bisher durfte der 20-Jährige erst einmal in der Nati von Beginn an spielen. «Natürlich freut es mich, wenn ich spiele. Aber wenn ich am Anfang auf der Bank sitze, ist das auch okay. Der Trainer hat mit drei Siegen und einem Unentschieden aus vier Spielen bisher alles richtig gemacht.»
-
Sprachtalent
Der Romand spricht auch fliessend Deutsch. «Die Sprachen sind mir sehr wichtig», sagt er. Das helfe ihm, sich schneller zu integrieren. «Und es hilft auch auf dem Spielfeld. In Freiburg habe ich eine Deutschlehrerin.»
-
Macht Manzambi den Freuler?
Remo Freuler fällt verletzungsbedingt aus. Wird Manzambi im zentralen Mittelfeld neben Granit Xhaka spielen? «In der Jugend habe ich auf jeder Position mal gespielt», sagt Manzambi, der auch bei Freiburg oft im Zentrum zum Einsatz kommt. «Ich weiss noch nicht, was der Trainer vorhat. Ich bin für alle Positionen bereit – auf der Seite oder im Zentrum, auf der Sechs oder auf der Zehn.»
-
Aufsteiger des Jahres
Manzambi hat eine explosive Entwicklung hinter sich. Sein Nati-Debüt gab er im Juni, jetzt ist er aus dem Nationalteam schon nicht mehr wegzudenken. «Ich habe viel gearbeitet, um da hinzukommen, wo ich jetzt bin», sagt er. «Die Dinge sind schnell gegangen. Meine Familie ist sehr stolz auf mich. Ich natürlich auch, aber ich schaue da nicht so drauf.»
-
Gute Laune
«Ich komme sehr gut gelaunt zur Nati», sagt der Youngster. Zuletzt konnte er mit Freiburg in der Bundesliga und einem in der Europa League gewinnen und auch ein Tor erzielen.
-
Spezielles Spiel in Genf
Manzambi ist in Genf geboren und wurde bei Servette ausgebildet. Entsprechend speziell wird das Spiel am Samstag in seiner Heimat. «Es wird sehr speziell für mich. Meine Familie wird vor Ort sein», sagt er.
-
Die Pressekonferenz beginnt
Johan Manzambi betritt den PK-Raum.
-
Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft in Lausanne
-
Yakin: «Ich fürchte mich überhaupt nicht vor einer Finalissima gegen Kosovo»
-
Tami zu Okafor: «Wir brauchen keine Entschuldigung»
Seit über einem Jahr wartet Noah Okafor auf ein Lebenszeichen aus dem Nati-Umfeld – vergeblich. Im Interview mit «The Athletic» äussert der Premier-League-Stürmer seine tiefe Enttäuschung über Trainer Yakin und den SFV. In der Pressekonferenz am Montag reagierte Nati-Direktor Pierluigi Tami auf die Aussagen von Okafor (mehr dazu hier).