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Das war Trumps Auftritt beim WM-Final
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Mit «Telefonjoker» Infantino

Das war Trumps Auftritt beim WM-Final

  • Donald Trump liess es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.
  • Trump und Infantino alleine im Konfettiregen.
  • Donald Trump (M) verfolgte das Spiel zwischen seiner Frau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino.
  • Donald Trump (rechts) und Gianni Infantino (links) bringen den WM-Pokal.

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Donald Trump liess es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.

Bild: dpa

Donald Trump besuchte mit dem WM-Final sein einziges Spiel des Turniers – und schaffte es einmal mehr in die Schlagzeilen.

Linus Hämmerli

Linus Hämmerli

20.07.2026, 10:43•20.07.2026, 10:52

Darum geht’s

  • Donald Trump stand beim WM-Final bei der Pokalübergabe erneut im Mittelpunkt. Trotz Pfiffen aus dem Publikum posierte er nach dem Titelgewinn mit Spaniens Mannschaft auf dem Siegerfoto.
  • Vor dem Spiel kündigte Trump an, die WM möglichst bald wieder in die USA holen zu wollen. Eine erneute Bewerbung des Landes wäre frühestens für das Turnier 2038 möglich.
  • Vor dem Anpfiff traf Trump auf Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sanchez. Trotz politischer Spannungen zwischen beiden begrüssten sie sich mit einem Handschlag.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Donald Trump ist ein Meister der Inszenierung. Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien stand der US-Präsident abseits der Partie im Fokus – und posierte nach der Pokalübergabe auf dem Siegerfoto des frischgebackenen Weltmeisters Spanien.

Aussagen im TV: «Hörst du das, Gianni?»

Kurz vor seinem ersten Besuch eines WM-Spiels lobte Trump das Turnier in den höchsten Tönen. «Es war wunderschön. Es war wunderschön anzusehen und ich rechne Gianni (Infantino, d.Red.) das hoch an», sagte Trump dem TV-Sender Fox.

So kündigte der US-Präsident an, das Turnier «sofort» wieder in die USA holen zu wollen. «Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni?», sagte der 80-Jährige in Richtung von FIFA-Präsident Infantino.

Handshake mit Rivale

Trump und Spaniens Ministerpräsident haben das politische Heu nicht auf der gleichen Bühne. Pedro Sanchez lehnt den Krieg der USA gegen den Iran strikt ab.

In den vergangenen Wochen hatte Trump gegen Spanien und seinen Ministerpräsidenten geschossen: «Spanien ist ein verlorener Fall, ein schrecklicher Partner in der Nato», sagte er beim Nato-Gipfel in Ankara. «Sie beteiligen sich nicht, sie zahlen nicht. Ich will nichts mit Spanien zu tun haben.»

Vor dem WM-Final kam es zu einem flotten Handshake der beiden Politiker. Sowohl Trump als auch Sanchez begegneten sich mit einem Lächeln.

Donald Trump und Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez schütteln sich vor dem WM-Final die Hand.

Donald Trump und Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez schütteln sich vor dem WM-Final die Hand.

www.imago-images.de

In der Loge mit «Telefonjoker» Infantino

Die Partie sah sich Trump zusammen mit Infantino von der Loge aus an. Noch während des Spiels kam Brasiliens Legende Ronaldo mit dem WM-Pokal in der verglasten Kabine vorbei, wie TV-Bilder zeigten.

Das Objekt der Begierde übergab Trump später zusammen mit Infantino an Spaniens Captain Rodri. Der ZDF-Kommentator sagte: «Und da ist der US-Präsident und sein Telefonjoker, rechts, sein Lakai: Gianni Infantino.»

Hintergrund für diese Aussage ist der Fall Balogun, der weltweit für Aufsehen sorgte. Die FIFA nahm eine Rotsperre gegen den US-Stürmer zurück, nachdem Trump mit Infantino telefoniert hatte.

Teaser image

Belgier schockiert

Trump greift ein – Aufregung um FIFA-Kehrtwende bei US-Stürmer Balogun

Trump auf dem Siegerfoto

Spanien jubelt, auf den Bildern der Ewigkeit steht Trump stramm daneben. Der US-Präsident bleibt neben der spanischen Truppe stehen, als Rodri den Pokal in die Höhe stemmt. Infantino kehrt zu Trump zurück und will ihn weglotsen, als er bemerkt, dass dieser stehen bleibt.

Zuvor waren Infantino und Trump von einem Teil des Publikums ausgepfiffen worden.

Im Gegensatz zur Klub-WM vom vergangenen Sommer (Chelsea gewann und Trump blieb inmitten der jubelnden Blues stehen) war Trump «nur» am Bildrand zu sehen.

Trump schleicht sich auf Spaniens Siegerfoto.

Trump schleicht sich auf Spaniens Siegerfoto.

www.imago-images.de

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