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Jetzt meldenDonald Trump liess es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.
Bild: dpa
Donald Trump besuchte mit dem WM-Final sein einziges Spiel des Turniers – und schaffte es einmal mehr in die Schlagzeilen.
Donald Trump ist ein Meister der Inszenierung. Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien stand der US-Präsident abseits der Partie im Fokus – und posierte nach der Pokalübergabe auf dem Siegerfoto des frischgebackenen Weltmeisters Spanien.
Kurz vor seinem ersten Besuch eines WM-Spiels lobte Trump das Turnier in den höchsten Tönen. «Es war wunderschön. Es war wunderschön anzusehen und ich rechne Gianni (Infantino, d.Red.) das hoch an», sagte Trump dem TV-Sender Fox.
So kündigte der US-Präsident an, das Turnier «sofort» wieder in die USA holen zu wollen. «Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni?», sagte der 80-Jährige in Richtung von FIFA-Präsident Infantino.
Trump und Spaniens Ministerpräsident haben das politische Heu nicht auf der gleichen Bühne. Pedro Sanchez lehnt den Krieg der USA gegen den Iran strikt ab.
In den vergangenen Wochen hatte Trump gegen Spanien und seinen Ministerpräsidenten geschossen: «Spanien ist ein verlorener Fall, ein schrecklicher Partner in der Nato», sagte er beim Nato-Gipfel in Ankara. «Sie beteiligen sich nicht, sie zahlen nicht. Ich will nichts mit Spanien zu tun haben.»
Vor dem WM-Final kam es zu einem flotten Handshake der beiden Politiker. Sowohl Trump als auch Sanchez begegneten sich mit einem Lächeln.

Donald Trump und Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez schütteln sich vor dem WM-Final die Hand.
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Die Partie sah sich Trump zusammen mit Infantino von der Loge aus an. Noch während des Spiels kam Brasiliens Legende Ronaldo mit dem WM-Pokal in der verglasten Kabine vorbei, wie TV-Bilder zeigten.
Das Objekt der Begierde übergab Trump später zusammen mit Infantino an Spaniens Captain Rodri. Der ZDF-Kommentator sagte: «Und da ist der US-Präsident und sein Telefonjoker, rechts, sein Lakai: Gianni Infantino.»
Hintergrund für diese Aussage ist der Fall Balogun, der weltweit für Aufsehen sorgte. Die FIFA nahm eine Rotsperre gegen den US-Stürmer zurück, nachdem Trump mit Infantino telefoniert hatte.
Spanien jubelt, auf den Bildern der Ewigkeit steht Trump stramm daneben. Der US-Präsident bleibt neben der spanischen Truppe stehen, als Rodri den Pokal in die Höhe stemmt. Infantino kehrt zu Trump zurück und will ihn weglotsen, als er bemerkt, dass dieser stehen bleibt.
Zuvor waren Infantino und Trump von einem Teil des Publikums ausgepfiffen worden.
Im Gegensatz zur Klub-WM vom vergangenen Sommer (Chelsea gewann und Trump blieb inmitten der jubelnden Blues stehen) war Trump «nur» am Bildrand zu sehen.

Trump schleicht sich auf Spaniens Siegerfoto.
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