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Jetzt meldenAls erster Fussballer überhaupt erhält Sir David Beckham einen Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame. Während Filmstar Tom Cruise eine Rede hält, fehlt ein Beckham-Familienmitglied.
Champions-League-Sieger, sechsmaliger englischer Meister (Manchester United), spanischer (Real Madrid) und französischer (PSG) Meister, dreifacher WM-Teilnehmer mit England – als Fussballspieler hat David Beckham viel erreicht. Seine Bekanntheit wuchs nach seiner Sportlerkarriere weit über die Fussball-Grenzen hinaus.
Einerseits ist der 51-Jährige mit Victoria Beckham verheiratet, die Ende der 90er-Jahre mit der Girlgroup Spice Girls die Musikwelt eroberte und ihren Ehemann in die Welt des Glanzes und Glamours reinzog.
Andererseits hat sich Beckham als Markenbotschafter selbst einen Namen gemacht. Dazu kommt, dass das Paar den grossen Skandalen meist fernblieb. Nur im letzten Jahr begann das Image zu bröckeln, als ein Familienzoff mit Sohn Brooklyn den Weg an die Öffentlichkeit fand.
Dieser Zoff hat die Familie Beckham, David und Victoria haben insgesamt vier Kinder, scheinbar dermassen erschüttert, dass Brooklyn bei einer besonderen Ehrung seines Vaters nicht dabei war.
Am 12. Juni erhielt der 51-Jährige nämlich einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Eine Anerkennung, die bisher nur wenigen Sportlern zuteilwurde. Darunter befinden sich Grössen wie Muhammad Ali, Billie Jean King oder Magic Johnson – nun als erster Fussballer also auch David Beckham.
«Ich habe in meiner Karriere einige unglaubliche Momente erlebt, aber hier in Los Angeles einen Stern auf dem weltberühmten Walk of Fame zu erhalten, ist wirklich unglaublich», sagte Beckham, der von seiner Frau und den anderen drei Kindern begleitet wurde, in seiner Rede.
Er sei schon immer ein Träumer gewesen, er habe sich aber nie erdenken können, dass ein englischer Fussballer aus der Arbeiterklasse mit einer solchen Auszeichnung geehrt werden würde. «Ich fühle mich geehrt und glücklich, den amerikanischen Traum zu leben.»
«Jedes Kapitel seines Lebens basiert auf dem Grundsatz von harter Arbeit und Hingabe», sagte Tom Cruise, der während der Zeremonie ebenfalls eine Rede hielt. «Lange vor den Trophäen, den ausverkauften Stadien, dem weltweiten Ruhm und der Anerkennung gab es einen kleinen Jungen mit einem Traum und der Entschlossenheit und Disziplin, sich alles zu verdienen, was danach kam. Deshalb fühlt sich dieser als perfekter Ort an, ihn zu feiern.»