Die Suche hat ein Ende: Davide Callà wird neuer Assistenztrainer der Schweizer Nati. Er verstärkt das Team von Murat Yakin fix ab 1. Juni. Für die Länderspiele im März stösst er «vorübergehend» zur Nati, teilt der Verband am Dienstag mit.
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- Davide Callà ist neuer Assistenztrainer der Schweizer Nati.
- Der jetzige FCB-Assistent stösst für die März-Länderspiele vorübergehend zur Mannschaft. Per 1. Juni wechselt er fix in die Reihen der Nationalmannschaft.
- Yakin spricht bei Callà von der «Idealbesetzung». Bereits vor einem Jahr sei Callà Yakins Wunschkandidat gewesen.
Nach dem Wechsel von Giorgio Contini im Dezember zu YB machte sich die Nati auf die Suche nach einem neuen Assistenten. Nun hat Murat Yakin einen neuen Mann an seiner Seite gefunden: Davide Callà.
Der jetzige Assistenztrainer vom FC Basel wird während der Länderspiele im März vorübergehend zur Nati stossen, ehe er ab 1. Juni fix zum Team wechselt, wie der SFV am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.
Nati-Coach Yakin sagt zur Verpflichtung Callàs: «Davide ist die Idealbesetzung für diese Position. Er war bereits vor einem Jahr mein Wunschkandidat. Wir kennen uns seit vielen Jahren, nebst seiner grossen Fachkompetenz und seiner Erfahrung, die er auf die Trainerbank mitbringt, ist Davide für mich auch eine wichtige Vertrauensperson».
Callà wird in der Nati seine Expertise in der Offensive sowie in Stadardsituationen einbringen und zugleich als Ansprechpartner für die SFV-Talentmanager tätig sein.
Neue Ansätze im technischen Staff
Zu einer Neuaufstellung kommt es auch im technischen Staff. Die bestehenden Assistenztrainer Eduardo Parra Garcia (Performance), Kevin Ehmes (Spielanalyse) und Patrick Foletti (Torhüter) übernehmen mehr Verantwortung im Bereich der Strategie und sind stärker in die langfristige Ausrichtung eingebunden.
«Wir wollen mit neuen und moderneren Ansätzen die Zukunft angehen. Dabei werden wir die Spieler durchgehend enger begleiten und noch gezielter auf ihre Aufgaben im Nationalteam vorbereiten», so Yakin.
Die Nati dreht hinsichtlich der nächsten Weltmeisterschaften an den Stellschrauben. «Unser Ziel ist die WM 2026. Dazu haben wir Veränderungen vorgenommen und werden neue, eigene Wege gehen. Ich bin überzeugt, dass wir dafür richtig aufgestellt sind», so Nati-Direktor Pierluigi Tami.