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Schiedsrichter Wilton Sampaio zückte gleich dreimal die Rote Karte.
Bild: Keystone
Mexiko ist erfolgreich in die Heim-WM gestartet. Vor über 80'000 Fans im ausverkauften Aztekenstadion besiegte der Mitgastgeber Südafrika mit 2:0 – in einer turbulenten Partie mit gleich drei Platzverweisen.
Kein Fussball-Feuerwerk, dafür ein Rot-Festival mit drei Platzverweisen und der grossen Erlösung: Mexiko hat seinen Auftaktfluch besiegt und einen perfekten Start in die Weltmeisterschaft hingelegt. Im legendären Aztekenstadion gewann der WM-Mitgastgeber in einer Neuauflage des Eröffnungsspiels von 2010 gegen ein schwaches und am Ende doppelt dezimiertes Südafrika mit 2:0.
Julian Quinones (9. Minute) sorgte mit seinem Tor für einen furiosen Beginn und früh für Gänsehaut-Atmosphäre in der mit 80'824 Fans ausverkauften Arena.
In der 50. Minute das nächste Fiasko für die Bafana-Bafana-Truppe. Brian Gutiérrez wird steil geschickt, entwischt der südafrikanischen Abwehr kurz hinter der Mittellinie – und wird von Sphephelo Sithole mit einer Notbremse kurz vor dem Strafraum gestoppt. Der brasilianische Schiedsrichter Wilton Sampaio zückt Rot.
In der Schlussphase meldet sich der VAR, nachdem der eingewechselte Themba Zwane Gegenspieler Roberto Alvarado leicht am Kopf trifft. Der Unparteiische schaut sich die Szene am Monitor mehrfach an – am Ende resultiert der zweite Platzverweis für Südafrika (84.). Der Unparteiische kommuniziert seinen Entscheid dabei per Funk ins Stadion – in einem – gelinde ausgedrückt – holprigen Englisch.
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In der Nachspielzeit räumt der Mexikaner Cesar Montes den anlaufenden Khuliso Mudau kurz vor der Strafraumgrenze heftig ab. Der Unparteiische zögert nach dem Pfiff lange, greift dann aber doch zur Gesässtasche und zückt die dritte Rote Karte.
Letztmals hatte es vor 20 Jahren bei der Weltmeisterschaft in Deutschland so viele Platzverweise in einem Spiel gegeben. Im Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden mussten damals sogar vier Profis vorzeitig vom Feld. Bei der vergangenen WM in Katar hatte es im gesamten Turnier nur vier Platzverweise gegeben – nur eine davon war glatt Rot.
In der Gruppe A mit Tschechien und Südkorea können die Mexikaner nun schon vorsichtig an die K.o.-Runde denken: Von den 48 Mannschaften des XXL-Turniers in Mexiko, den USA und Kanada kommen 32 weiter.
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