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Embolo bricht zehn Tage nach dem Platzverweis und WM-Aus sein Schweigen
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Emotionale Worte

Embolo bricht zehn Tage nach dem Platzverweis und WM-Aus sein Schweigen

Nach dieser Schwalbe wird Embolo mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Nach dieser Schwalbe wird Embolo mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Keystone

Im Viertelfinal gegen Argentinien fliegt Breel Embolo nach einer Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz. Am Ende verliert die Nati 1:3 nach Verlängerung. Jetzt meldet sich der Stürmer erstmals seit dem WM-Aus zu Wort.

Patrick Lämmle

Patrick Lämmle

21.07.2026, 00:05•21.07.2026, 06:57

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Im Viertelfinal gegen Argentinien geht Breel Embolo in der zweiten Halbzeit theatralisch zu Boden und wird nach VAR-Intervention mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Die Schweiz ist zu diesem Zeitpunkt eigentlich besser im Spiel, hat kurz zuvor zum 1:1 getroffen und schnuppert an der grossen Sensation. In Unterzahl kämpfen Embolos Teamkollegen heroisch, retten sich in die Verlängerung und kassieren dort dann aber doch noch den K.o.-Schlag. Am Ende verliert die Nati 1:3.

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«Embolo ist am Boden zerstört»

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Seither hat man in der Schweiz viel über Embolo – und die Schiedsrichter – diskutiert. Der 29-Jährige selbst hat allerdings lange geschwiegen. Nun, zehn Tage nach dem bitteren WM-Aus, richtet sich Embolo mit einem Instagram-Post an die Fans.

«Ich habe etwas Zeit gebraucht, um diese Niederlage wirklich zu verarbeiten. Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde», schreibt Embolo.

«Wir werden stärker zurückkommen»

Weiter bedankt er sich bei allen für die grosse Unterstützung: «Ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir euch während dieser Weltmeisterschaft stolz gemacht haben. Wir haben alles für dieses Trikot, für unser Land und für euch alle gegeben. Ein riesiges Dankeschön an den Staff, meine Teamkolleginnen, unsere Familien, die den weiten Weg auf sich genommen haben, um uns zu unterstützen, und an die gesamte Schweizer Nation für eure unglaubliche Liebe und Unterstützung. Das hat uns mehr bedeutet, als ihr euch vorstellen könnt.»

Natürlich steckt die Enttäuschung noch immer in den Knochen, aber der Blick ist auch schon nach vorne gerichtet. Oder wie Embolo schreibt: «Diese Niederlage tut weh, aber sie wird uns nicht definieren. Die Schweiz verdient grossartige Momente, und wir werden weiterkämpfen, um sie euch zu bescheren. Wir werden stärker zurückkommen. Die Schweiz wird stärker zurückkommen.»

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Ein Beitrag geteilt von Breel Donald Embolo (@breelembolo97)

Es bleibt die Frage nach dem Warum

Eine Frage bleibt allerdings unbeantwortet: Warum hat er sich zu dieser Schwalbe hinreissen lassen? Hatte er die ständigen Tritte der Argentinier satt oder was war da los? Es geht dabei nicht darum, Embolo als Sündenbock hinzustellen. Denn dass die Schweiz ohne seinen Platzverweis den Halbfinal erreicht hätte, das ist alles andere als sicher.

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