Transfer-Ticker: Hazard als Ronaldo-Ersatz? ++ West Ham holt Anderson ++ Toko verlässt St. Gallen ++ Higuain zu Chelsea? ++ Real kein Interesse an Neymar 

17.7.2018 - 14:20, Teleclub

Eden Hazard wäre bereit für einen Wechsel.
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Mit unserem Transfer-Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel. Aber natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte. Alles kurz und knackig.


St. Gallen holt 20-jähriges Talent von Inter Mailand

Der Doppelbürger Frankreichs und der Elfenbeinküste gilt als vielseitig einsetzbar auf den Aussenbahnen.

In der vergangenen Saison spielte er auf verschiedenen Positionen in Frankreichs zweithöchster Liga für den FC Sochaux, bei dem zuletzt auch Peter Zeidler, der neue Trainer des FC St. Gallen, tätig war.

Hazard als Ronaldo-Ersatz? WM-Star deutet Abschied an

Eden Hazard hat mit Belgien eine starke WM gezeigt. Und mit seinen drei Toren und einem Penaltytreffer hat er seinen Marktwert nochmals erhöht. 110 Millionen soll der 27-Jährige kosten. Wird er Chelsea verlassen? Alles deutet darauf hin. «Ich habe eine tolle WM gespielt. Nach sechs wunderbaren Jahren bei Chelsea ist es vielleicht an der Zeit, etwas Neues zu erleben», sagt Hazard nach dem Spiel gegen England, als Belgien die Bronze-Medaille holte. 

Gut möglich, dass er zu Real Madrid wechseln wird. Nach dem Abgang von Ronaldo sind die Königlichen gefordert, einen Königstransfer zu tätigen. Und das wäre Hazard. 

«Ich kann für mich entscheiden, ob ich gehen oder doch bleiben will, aber Chelsea hat das letzte Wort, ob sie mich gehen lassen. Ihr kennt allerdings meine bevorzugte Option.» Und fügt an: «Ich gehe jetzt erst einmal in den Urlaub, und dann werde ich sehen, was passiert.»

West Ham United zahlt 38 Millionen Euro für Felipe Anderson

West Ham United rüstet weiter auf. Der Premier-League-Klub nimmt von Lazio Rom für die interne Rekord-Ablösesumme von mindestens 38 Millionen Euro den Brasilianer Felipe Anderson unter Vertrag.

Der 25-jährige offensive Mittelfeldspieler verpflichtete sich für vier Jahre. Für Lazio schoss der Olympiasieger von 2016 in 177 Partien 34 Tore. Anderson, gemäss Klub «eines der aufregendsten Talente in Europa», ist der siebte Neuzuzug der «Hammers».

Davor hatte West Ham unter anderen bereits Innenverteidiger Issa Diop (für 25 Mio. Euro), Stürmer Andrej Jarmolenko (20), Goalie Lukasz Fabianski (8) und Mittelfeldspieler Jack Wilshere (ablösefrei) verpflichtet.


Toko verlässt St. Gallen Richtung Saudi-Arabien

Nzuzi Toko wechselt vom FC St. Gallen nach Saudi-Arabien. Laut der Online-Ausgabe des «St. Galler Tagblatts» unterschreibt der Captain bei Al-Fateh bis 2020 mit Option für eine weitere Saison.

In St. Gallen hatte Tokos Vertrag nach zwei Jahren geendet, auf eine Verlängerung konnten sich Klub und Spieler nicht einigen. Der einstige Internationale der Demokratischen Republik Kongo zog den finanziell einträglichen Wechsel nach Saudi-Arabien dem Verbleib in der Schweiz vor. «Die Offerte von Al-Fateh war einmalig und lukrativ, da musste ich zugreifen. Das kann ich auch offen zugeben», sagte Toko dem «St. Galler Tagblatt».

Sein neuer Arbeitgeber Al-Fateh, der seine Heimspiele in der Oase Al-Hasa austrägt, belegte in der letzten Saison den 5. Rang unter 16 Teams.

Erstes «Ronaldo-Opfer»: Juve will Higuain loswerden

Die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo kostet Juventus Turin eine Stange Geld: 112 Millionen Ablöse und 30 Millionen Euro Lohn pro Jahr. Das bedeutet, dass man irgendwo wieder Geld reinholen muss, sprich andere Stars den Verein verlassen müssen. Wie «Sky Sport» berichtet will Juve den 30-jährigen Starstürmer Gonzalo Higuain für 54 Mio. Euro verkaufen. Für die «alte Dame» hat der Argentinier in 105 Spielen 55 Treffer erzielt und 12 weitere vorbereitet.

Angeblich sei Higuain enttäuscht und irritiert gewesen. «Calciomercato.com» schreibt allerdings, dass er einem Wechsel zu Chelsea zugestimmt habe. Unter der Bedingung, dass er dort mindestens 7 Mio. Euro pro Jahr verdient, bei Juve waren es 7,5. Zudem fordere er einen «Loyalitäts-Bonus», da sein Vertrag in Turin noch bis 2021 läuft. Der künftige Chelsea-Coach Murizio Sarri will den Starstürmer offenbar nach London lotsen. Er hat Higuain bei Napoli bereits eine Saison (2015/16) trainiert. Der Argentinier erzielte damals wettbewerbsübergreifend in 42 Spielen 38 Tore und bereite deren vier vor.


Chelsea holt Jorginho von Napoli

Nur wenige Stunden nach der Bekantgabe des neuen Trainers Maurizio Sarri folgt der nächste Coup des FC Chelsea. Für rund 66 Millionen Schweizer Franken holen sich die Londoner den italienischen Nationalspieler Jorginho vom SSC Neapel. Manchester City hatte zuvor auch starkes Interesse gezeigt und bis vor kurzer Zeit galt es als fast sicher, dass der gebürtige Brasilianer nächste Saison für die «Sky Blues» auflaufen würde. Mit dem Wechsel von Maurizio Sarri zum FC Chelsea hat sich das Blatt nun zugunsten der Londoner gewendet.


Der FC St. Gallen verstärkt sein Mittelfeld mit Vincent Sierro

Der 22-jährige Walliser kommt leihweise für ein Jahr vom Bundesligisten SC Freiburg. Sierro hatte im Winter 2017 von Sion zu Freiburg gewechselt. Bei den Breisgauern verletzte er sich im September letzten Jahres bei seinem Debüt gegen Dortmund am Oberschenkel und kam in der Folge nur noch zu drei weiteren Einsätzen in der Bundesliga. 

Schon bei Sion hatte Sierro in der ersten Saisonhälfte 2016/17 mit dem aktuellen St. Galler Trainer Peter Zeidler zusammengearbeitet.

Gerüchte dementiert: Real Madrid hat kein Interesse an Neymar

Wohin mit den Millionen, die es für Cristiano Ronaldos Wechsel zu Juventus Turin erhalten hat? Jedenfalls nicht für Neymar ausgeben, wenn man Real Madrid glaubt.

Der Champions-League-Sieger dementierte Berichte über ein Interesse an der Verpflichtung des Stürmerstars. Man wolle für den Brasilianer von Paris Saint-Germain kein Angebot abgeben, teilte Real auf seiner Homepage mit. In den vergangenen Tagen hatten spanische Medien berichtet, Real wolle für den 26-Jährigen 310 Millionen Euro bieten.

«Aus Anlass der ständigen Informationen, die den PSG-Spieler Neymar Jr. mit unserem Klub in Verbindung bringen, will Real Madrid klarstellen, dass man nicht vorhat, irgendein Angebot für den Spieler zu unterbreiten», hiess es. Real, das in der Offensive den für 112 Millionen Euro zu Juventus Turin gewechselten Weltfussballer Ronaldo ersetzen muss, betonte auch, die Beziehungen zu Paris Saint-Germain seien «hervorragend».

Neymar war im Sommer 2017 für den Rekordbetrag von 222 Millionen Euro von Reals Erzrivalen Barcelona nach Paris gewechselt.

Sarri folgt bei Chelsea auf Conte

Chelsea hat die Nachfolge des entlassenen Trainers Antonio Conte geregelt. Der Premier-League-Klub verpflichtet für drei Jahre Contes italienischen Landsmann Maurizio Sarri.

Sarris Verpflichtung war keine Überraschung, sondern vielmehr eine Frage von Tagen. Chelsea musste sich mit Napoli auf die Konditionen zur Übernahme des 59-jährigen Coaches (Vertrag bis 2020) einigen.

Unter Sarri hatte Napoli in den letzten drei Saisons zweimal als Zweiter (2017/18 mit dem Punkterekord) und einmal als Dritter für Furore gesorgt. Vor allem aber erzielten die Süditaliener in dieser Zeit 251 Tore und damit so viele wie kein anderes Serie-A-Team. Dies dürfte eines der Argumente von Chelseas Besitzer Roman Abramowitsch gewesen sein, den unattraktiven Spielstil von Conte durch jenen von Sarri zu ersetzen.

Marina Granovskaia ist Sportdirektorin beim FC Chelsea und gilt als die mächtigste Frau im Fussball. Hier lässt sie Maurizio Sarri den Vertrag unterschreiben.
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Offiziell: Xherdan Shaqiri wechselt zu Liverpool

Jetzt ist es bestätigt: Xherdan Shaqiri verlässt Stoke City und wechselt zu Liverpool. Dies gibt der Champions-League-Finalist auf Twitter bekannt. Der Schweizer erhält bei den Reds die Rückennummer 23.

Wie englische Medien berichtet, zahlt Liverpool für Shaqiri die Ausstiegsklausel von rund 13,5 Millionen Pfund (18,2 Millionen Franken).


Durm wechselt zu Huddersfield

Der siebenmalige deutsche Internationale Erik Durm verlässt das von Lucien Favre trainierte Borussia Dortmund und wechselt in die Premier League zu Huddersfield Town.

Der 26-jährige Defensivspieler, der mit Deutschland 2014 Weltmeister wurde, musste in den letzten vier Jahren immer wieder lange Zeit wegen Verletzungen pausieren. In Huddersfield macht er einen Neustart unter seinem früheren Coach David Wagner, der ihn einst bei den U23 von Dortmund betreut hatte.


Pléa wird Rekordtransfer von Gladbach

Borussia Mönchengladbach bestätigt die Verpflichtung des ehemaligen französischen U21-Internationalen Alassane Pléa.

Der 25-jährige Angreifer unterschrieb beim Bundesligisten einen Vertrag bis 2023. Für Mönchengladbach, das zwischen 23 und 25 Millionen Euro an den französischen Ligue-1-Klub OGC Nice zahlt, handelt es sich um den Rekordtransfer in der Klubgeschichte.

Pléa war in den letzten zwei Jahren in Nizza unter dem Schweizer Trainer Lucien Favre der zweitbeste Skorer hinter dem Italiener Mario Balotelli. 2016/17 traf er 11 Mal, in der vergangenen Saison schoss er 16 Tore. Nach dem Ivorer Jean Michaël Seri (zu Premier-League-Aufsteiger Fulham) ist Pléa der zweite gewichtige Abgang bei Nice. Ein dritter steht bevor: Balotelli könnte schon in wenigen Tagen bei Olympique Marseille unterschreiben.

Alassane Pléa stürmt neu für Gladbach.
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Kurz vor vor der Verpflichtung von Pléa gab Borussia Mönchengladbach den Abgang von Innenverteidiger Jannik Vestergaard bekannt. Der 25-jährige Däne wechselt mit einem Vierjahresvertrag in die Premier League zu Southampton. Mit einer Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro ist Vestergaard Gladbachs zweitteuerster Abgang nach Granit Xhaka. Der Schweizer hatte im Sommer 2016 für gut den doppelten Betrag zu Arsenal gewechselt.

Bei Mönchengladbach, der Neunten der letzten Bundesliga-Saison, stehen mit Goalie Yann Sommer, Innenverteidiger Nico Elvedi, Mittelfeldspieler Denis Zakaria, Stürmer Josip Drmic und seit kurzem auch Aussenverteidiger Michael Lang gleich fünf Schweizer Internationale unter Vertrag.

Transfer-Coup: Silvan Widmer wechselt zum FCB

Silvan Widmer wechselt per sofort von Udinese Calcio aus der Serie A zum FC Basel 1893. Der Schweizer Nationalspieler unterschrieb beim FCB einen Vierjahresvertrag bis im Sommer 2022. Er bekommt die Trikotnummer 5.

Widmers Karriere begann beim FC Aarau und führte ihn im Sommer 2013 zu Udinese Calcio in die höchste italienische Spielklasse. Bei Udinese hatte der 25-jährige Verteidiger mit über 140 Einsätzen in der Serie A einen festen Stammplatz, dabei gelangen ihm fünf Tore.

FCB-Sportdirektor Marco Streller: «Ich freue mich sehr und bin stolz, dass wir mit Silvan einen Rechtsverteidiger von dieser Qualität zum FCB holen konnten. Er hat in den letzten fünf Jahren in der Serie A enorm viel Erfahrung gesammelt, kennt den Schweizer Fussball von seiner Zeit bei Aarau und bringt alles mit, was wir uns von einem Spieler auf dieser Position erhoffen.»

Nani kehrt zu Sporting Lissabon zurück

Der 112-fache portugiesische Internationale Nani kehrt zu seinem Stammklub Sporting Lissabon zurück. Der 31-jährige Flügelspieler unterschreibt einen Zweijahresvertrag.

Nani, 2016 mit Portugal Europameister, aber für die WM nicht aufgeboten, spielte schon von 2005 bis 2007 und in der Saison 2014/2015 für Sporting. Zuletzt stand er für Lazio Rom im Einsatz.

Liverpool verhandelt mit Shaqiri

Laut englischen Medienberichten nimmt Liverpool mit Xherdan Shaqiri Verhandlungen über einen Transfer auf. Der Fakt, dass die «Reds» den Schweizer Internationalen wollen, ist nicht neu.

Bereits vor Wochen war gemunkelt worden, dass Liverpool ein Auge auf den 26-jährigen offensiven Mittelfeldspieler geworfen haben soll. Nun scheint sich die Sache zu konkretisieren. Wie englische Medien am Mittwoch berichteten, soll Liverpool bereit sein, dem Premier-League-Absteiger Stoke City die Ausstiegsklausel von 13,5 Millionen Pfund zu überweisen. Für die «Potters» hat Shaqiri in 92 Spielen seit Sommer 2015 je 15 Tore und Assists erzielt. Seine letzte Saison war die bislang klar stärkste in der englischen Spitzenliga.

Beim Champions-League-Finalisten dürfte vorgesehen sein, mit Shaqiris Verpflichtung die spektakulär gute Offensive mit Mohamed Salah (Topskorer der letzten Premier-League-Saison), Roberto Firmino und Sadio Mané zu entlasten. Liverpool hat sich als Vierter wiederum für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert, dazu stehen Partien in der Meisterschaft, im FA- und im Ligacup an.

Xherdan Shaqiri soll in Verhandlungen mit Liverpool stehen.
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Dortmund: Hakimi kommt, Jarmolenko geht

in Marokkaner kommt, ein Ukrainer geht: Borussia Dortmund verpflichtet von Real Madrid Aussenverteidiger Achraf Hakimi und gibt dafür Stürmer Andrej Jarmolenko an West Ham United ab.

Nach den ungenügenden Leistungen von Captain Marcel Schmelzer in der letzten Saison sehen die Dortmunder im 19-jährigen Marokkaner Achraf Hakimi durchaus eine Verstärkung. Der WM-Teilnehmer, der auch auf der rechten Abwehrseite spielen kann, stösst für zwei Jahre leihweise von Champions-League-Sieger Real Madrid zum Team des Schweizer Trainers Lucien Favre.


Hakimi hat für Real Madrid in der letzten Saison neun Spiele in der Meisterschaft und zwei in der Champions League absolviert. Er stand im Schatten des Brasilianers Marcelo (links) und des Spaniers Dani Carvajal (rechts). An der WM in Russland kam er in allen drei Spielen Marokkos zum Einsatz. Die Afrikaner schieden mit einem Punkt als Gruppenletzte aus.

Der ukrainische Internationale Andrej Jarmolenko verlässt dagegen Borussia Dortmund nach nur einem Jahr wieder. Der 28-jährige Stürmer, dessen Vertrag mit dem Bundesligisten noch bis 2021 Gültigkeit gehabt hätte, wechselt zu West Ham in die Premier League. Der neue Teamkollege des Schweizers Edimilson Fernandes verpflichtete sich für vier Jahre.

Fix! Ronaldo wechselt zu Juventus Turin

Jetzt ist der Transfer-Hammer offiziell! Real Madrid bestätigt, dass Cristiano Ronaldo die Königlichen verlässt und zu Juventus Turin wechselt. 

Laut Medienberichten unterschrieb der 33 Jahre alte Portugiese beim Serie-A-Klub einen Vertrag bis 2022. Die Ablöse soll 105 Millionen Euro betragen. Die italienische «Gazzetta dello Sport» sprach von einem «Jahrhundert-Geschäft».


Ronaldos Abschied von den Königlichen ist nach 438 Spielen und 450 Toren zwar spektakulär, aber keineswegs eine Riesenüberraschung. Seit Wochen brodelte die Gerüchteküche über seinen Weggang. Erst am Dienstagmorgen war Juve-Präsident Andrea Agnelli nach Griechenland geflogen – offenbar um sich persönlich mit Ronaldo zu treffen, der dort gerade Urlaub macht.


«CR7» lag schon seit langer Zeit mit Klub-Boss Florentino Pérez im Clinch. Durch sein Umfeld liess der Stürmer auch immer wieder durchsickern, es sei ungerecht, dass er deutlich weniger Geld verdiene als seine Konkurrenten Neymar und Lionel Messi bei Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona.

Schon nach dem Königsklassen-Triumph gegen den FC Liverpool (3:1) im Mai hatte Ronaldo noch auf dem Rasen einen Weggang angedeutet und gesagt: «Es war sehr schön, bei Real Madrid zu spielen.» 

Eigentlich war im Vertrag Ronaldos bei «Los Blancos», der noch bis 2021 lief, eine astronomische Ablösesumme von einer Milliarde Euro verankert. Diese war aber Medien zufolge bereits vor Monaten auf 120 Millionen Euro reduziert worden. Dies hat den Deal nun erst ermöglicht.

ManCity mit Rekordtransfer

Manchester City rüstet in der Offensive für sehr viel Geld auf. Von Ligakonkurrent Leicester City stösst der algerische Internationale Riyad Mahrez zum englischen Meister.

Der 27-jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Der in Frankreich geborene und ausgebildete Mahrez war vor zwei Jahren bei Leicesters sensationellem Titelgewinn eine entscheidende Figur. Als offiziell bester Spieler der Liga steuerte er 17 Tore und 10 Assists zum Coup bei.

Mahrez, der Manchester City die interne Rekord-Ablösesumme von über 60 Millionen Pfund (79 Millionen Franken) kostet, gilt als einer der begnadetsten Dribbler der Premier League. Für Leicester ist der Verkauf ihres Skorers ein aussergewöhnlich ertragreiches Geschäft: Die «Foxes» hatten Mahrez vor vier Jahren für 400'000 Pfund vom französischen Klub Le Havre geholt.

Follonier von Luzern zu Servette

Daniel Follonier wechselt leihweise für eine Saison vom FC Luzern in die Challenge League zu Servette.

Der 24-jährige Walliser war im letzten Sommer von Sion zu den Innerschweizern gestossen, konnte sich aber bei seinem neuen Klub nicht durchsetzen. Der Mittelfeldspieler besitzt noch drei Jahre Vertrag beim FC Luzern.

Ronaldo-Wechel laut «Gazzetta» in Kürze offiziell

Der Transfer-Hammer nimmt mehr und mehr Formen an. Am Dienstagmorgen haben italienische Medien Schnappschüsse von Juve-Boss Andrea Agnelli veröffentlicht, wie dieser in einen Privatjet mit Ziel Kalamata in Griechenland steigt. Eine Autostunde von Kalamata entfernt liegt die Hafenstadt Pylos. Und da weilt Cristiano Ronaldo zurzeit mit seiner Familie in den Sommerferien.

Besuchte Agnelli Ronaldo, um die letzten Details für den Wechsel zu klären?  Die «Gazzetta dello Sport» schreibt, dass der Deal nun unter Dach und Fach ist und «in Kürze offiziell» wird. Demnach soll Juventus 105 Millionen Euro für den fünfmaligen Weltfussballer bezahlen und ihm einen Vierjahresvertrag von 30 Millionen pro Saison bieten.

«Der Deal des Jahrhunderts ist praktisch offiziell», schreibt «Gazzetta». Es handle sich nur noch «um Minuten», bis der Wechsel bekannt gegeben wird. Dieser Dienstag sei entscheidend gewesen für den Hammer-Transfer. Ronaldo-Berater Jorge Mendes soll den Deal akzeptiert haben und auch Real-Präsident Florentino Perez sei zufrieden.

Uruguayer Torreira zu Arsenal

Arsenal verstärkt sich mit dem uruguayischen Mittelfeldspieler Lucas Torreira. Der 22-Jährige wechselt für rund 34 Millionen Franken von Sampdoria Genua zu den Londonern.

Torreira, der bei der WM alle fünf WM-Partien von Uruguay bestritt, ist der vierte Neuzugang von Arsenal, seit Unai Emery als Trainer die Nachfolge von Arsène Wenger angetreten hat. Zuvor hatten schon der Schweizer Nati-Captain Stephan Lichtsteiner, der deutsche Goalie Bernd Leno und der griechische Verteidiger Sokratis Papastathopoulos beim 13-fachen Meister unterschrieben. Dieser beendete die letzte Premier-League-Saison unter anderen mit Granit Xhaka im 6. Rang.


Fernando Torres wechselt nach Japan

Fernando Torres (34) setzt seine Karriere in Japan fort. Der frühere spanische Internationale, zuletzt bei Atlético Madrid tätig, spielt in Zukunft für den J-League-Verein Sagan Tosu.

Torres hatte im April seinen Abschied von Atlético verkündet. Der Vertrag war im Juni ausgelaufen, so dass der Stürmer ablösefrei wechseln konnte. Bei den Madrilenen stand er ein erstes Mal bis 2007 unter Vertrag. Nach Engagements bei Liverpool, Chelsea und Milan kehrte er im Dezember 2014 zu seinem Stammverein zurück.

Mit Spaniens Nationalteam wurde Torres Weltmeister sowie 2008 und 2012 Europameister. 2012 gewann er mit Chelsea die Champions League und in der folgenden Saison auch die Europa League. Letzteren Erfolg wiederholte er mit Atlético in diesem Jahr.

Slivan Widmer vor dem Wechsel zum FC Basel

Der FC Basel scheint den Ersatz für Michael Lang (wechselt zu Gladbach) gefunden zu haben. Gemäss «Blick» steht der Transfer von Silvan Widmer unmittelbar bevor. Die Verhandlungen mit dem neunfachen Schweizer Nationalspieler, der seit Jahren in der Serie A bei Udinese Calcio Stammspieler ist, seien demnach bereits weit fortgeschritten.

Es geht wohl nur noch ums liebe Geld. Der FCB hat durch den Verkauf von Lang, Elyounoussi und Vaclik zwar eine gefüllte Kasse, Widmer ist aber alles andere als günstig. Der 25-jährige Rechtsverteidiger hat bei Udinese noch einen Vertrag bis 2020, sein Marktwert liegt laut «Transfermarkt» bei 8,5 Millionen Euro. Die Italiener verlangen Medienberichten zufolge rund 6 Millionen.  

Wechselt Widmer zum FCB, wird er wahrscheinlich zum teuersten Neuzugang der Basler Vereinsgeschichte. Den Rekord hält noch immer César Carignano, der 2004 für 4,7 Mio. Euro zu den Bebbi stiess. 

Barcelonas Paulinho zurück nach China

Der Brasilianer Paulinho kehrt nach einem Jahr beim FC Barcelona leihweise zu Guangzhou Evergrande nach China zurück. Der 29-jährige Mittelfeldspieler spielte bereits von 2015 bis 2017 für die Chinesen, die vom ehemaligen italienischen Internationalen Fabio Cannavaro trainiert werden.

Paulinho kam bei der WM in Russland in allen fünf Partien der im Viertelfinal ausgeschiedenen Brasilianer zum Einsatz und erzielte in der Vorrunde beim 2:0 gegen Serbien einen Treffer.

Paulinho scheiterte mit Brasilien an Belgien.
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Fix: Buffon wechselt zu PSG

Italiens Goalie-Ikone Gianluigi Buffon wird als neuer Spieler von Paris Saint-Germain vorgestellt.

Verschiedene französische Medien schrieben am Freitag, dass sich der 40-jährige Keeper in Paris dem Medizincheck unterziehe und einen Vertrag bis 2020 unterschreiben werde. Jetzt folgt die offizielle Ankündigung von PSG. «Wir sind sehr glücklich, dass wir die Verpflichtung von Gianluigi Buffon bekannt geben dürfen», schreibt PSG in der Medienmitteilung.

Schon seit Wochen wurde über eine Zukunft des 176-fachen italienischen Internationalen in Paris spekuliert. Buffon hatte im Mai bekanntgegeben, den Vertrag bei Juventus Turin nach 17 Jahren nicht mehr zu verlängern. Bei PSG bildeten in der vergangenen Saison der französische WM-Teilnehmer Alphonse Areola und der Deutsche Kevin Trapp das Goalie-Duo.

Meister YB verpflichtet Nationalspieler Guineas

Meister Young Boys lässt mit einer Neuverpflichtung aufhorchen. Die Berner verpflichten den 20-jährigen Innenverteidiger Mohamed Ali Camara. Der Nationalspieler Guineas wechselt mit einem Vertrag über vier Jahre vom israelischen Erstligisten Hapoel Raanana nach Bern.
=> Mehr Infos zu diesem Transfer

GC holt U19-Nationalkeeper Hunn

Die Grasshoppers sichern sich für die kommende Saison die Dienste des Schweizer U19-Nationalgoalies Lars Hunn. Der 19-Jährige wechselt leihweise von Challenge-League-Klub Aarau zu den Grasshoppers.

Hunn, der in Aarau einen Vertrag bis 2020 besitzt, kam in der letzten Saison zu neun Einsätzen in der Challenge League. Viel Matchpraxis in der Super League dürfte Hunn indes kaum sammeln, verfügen die Grasshoppers mit Österreichs Nationalgoalie Heinz Lindner doch über einen der besten Torhüter der Liga.

GC hat mit der Verpflichtung von Hunn auf den Abgang von Mirko Salvi zum FC Luzern reagiert. Der 24-jährige Salvi war erst im Mai als Backup von Lindner bei GC vorgestellt worden, keine zwei Monate später gaben die Zürcher seine Ausleihe nach Luzern bekannt. Angestossen hatte die Goalie-Rochade im Schweizer Fussball der FC Basel, indem er im Hinblick auf Tomas Vacliks Abgang (zu Sevilla) Jonas Omlin aus Luzern holte.


Real Madrid plant offenbar nicht mehr mit Ronaldo

Der Abgang von Weltfussballer Cristiano Ronaldo von Champions-League-Sieger Real Madrid nach neun Jahren ist gemäss spanischen Medienberichten beschlossene Sache. Ex-Juve-Manager Luciano Moggi behauptet sogar, dass Ronaldo den Medizincheck bereits hinter sich habe. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mirko Salvi von Basel via GC zu Luzern

Der FC Luzern übernimmt von den Grasshoppers leihweise für ein Jahr mit anschliessender Kaufoption den 24-jährigen Goalie Mirko Salvi.

Für Salvi ist es bereits der zweite Transfer diesen Sommer: Er wechselte von Basel zu den Grasshoppers, begann bei GC das Trainingslager, vollzog nun aber am Donnerstag den Wechsel nach Luzern. Dort soll er Jonas Omlin ersetzen, der zum FC Basel gewechselt hat.

Xamax rüstet weiter auf

Neuchâtel Xamax meldet die Verpflichtung von Kemal Ademi. Der 22-jährige Mittelstürmer erhält beim Super-League-Aufsteiger einen Vertrag für eine Saison mit Option (weitere Informationen).

Mourinho will Shaqiri angeblich nach Manchester holen

Wohin zieht es Xherdan Shaqiri? Der Nati-Star kann Stoke City nach dem Abstieg aus der Premier League trotz Vertrag bis 2020 zum Schnäppchenpreis von rund 14,5 Millionen Euro verlassen. Nachdem Liverpool sein Interesse am Schweizer schon bekundet hat, scheint mit Manchester United nun der nächste englische Top-Klub um Shaqiri zu buhlen.

Dies berichtet das englische Boulevardblatt «Sun». Demnach sei ManUtd-Coach José Mourinho von Shaqiris Leistungen an der WM begeistert gewesen und habe dies Freunden mitgeteilt. Shaqiri hat vor einigen Wochen angedeutet, dass er gerne in England bleiben würde. Für den 26-Jährigen geht's nach dem bitteren WM-Ausscheiden aber erstmal in die Ferien.

José Mourinho (l.) kenn Shaqiri aus der Premier League.
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Vilotic soll beim FCSG für Stabilität in der Defensive sorgen

Der 31-jährige Innenverteidiger war zuletzt bei den Grasshoppers aktiv, wo er einst auch Captain war. Der Serbe bestritt insgesamt 134 Meisterschaftsspiele für die Young Boys und GC.

Xamax verpflichet grossgewachsenen Innenverteidiger

Super-League-Aufsteiger Neuchâtel Xamax verpflichtet den ablösefreien spanischen Innenverteidiger Miguel Santana Luna.

Der 26-Jährige bestritt letzte Saison in seinem Heimatland 51 von 52 Wettbewerbsspielen für den Drittligisten UD San Fernando Maspalomas. Der 1,93 m grosse Linksfuss wurde ebenfalls auf Gran Canaria beim La-Liga-Klub UD Las Palmas ausgebildet.

Miguel Santana Luna will mit Xamax durchstarten.
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Der grosse Ausverkauf beim FC Basel geht weiter. Nachdem mit Michael Lang (zu Gladbach) und Mohamed Elyounoussi (nach Southampton) die Bebbi bereits verlassen haben, geht mit Tomas Vaclik der nächste Stammspieler. Der tschechische Goalie wechselt zum FC Sevilla.

Vaclik spielte vier Jahre lang für den FC Basel, nachdem er 2014 von Sparta Prag zum früheren Serienmeister gekommen war. Der 29-Jährige war in dieser Zeit als Nachfolger von Yann Sommer ein sicherer Rückhalt, wurde dreimal Meister und einmal Cupsieger.

Tomas Vaclik verlässt den FCB Richtung Sevilla.
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Beim FC Sevilla, dem Siebten der letzten Saison in der spanischen Meisterschaft, dürfte Vaclik als Nummer 1 gesetzt sein. Der bisherige Stammkeeper Sergio Rico steht genauso vor dem Abgang wie dessen Ersatz David Soria, berichtet die spanische Zeitung «Marca».

Basel hat mit Jonas Omlin (von Luzern) schon einen neuen Goalie verpflichtet.

Salvi bei GC schon wieder auf dem Absprung?

Seit dem 1. Juli ist Mirko Salvi offiziell ein GC-Profi. Jetzt könnte der Goalie, der von Basel kam, den Verein schon wieder verlassen. Gemäss «Blick» ist Salvi bereits wieder vom GC-Trainingslager abgereist – und wird am Donnerstag wohl mit dem FC Luzern ins Trainingscamp nach Schruns (Österreich) fahren. Die Luzerner sind nach dem Abgang von Jonas Omlin (zu Basel) noch auf Goalie-Suche. Dass Oldie David Zibung (34) wieder Stammtorhüter wird, ist unwahrscheinlich.

Nach Teleclub-Informationen hat Salvi ein Angebot von Luzern und Ex-Klub Lugano vorliegen. Möglich, dass der 24-Jährige verliehen wird. Denn GC hat mit Heinz Lindner schon einen bewährten Goalie in den Reihen.

Verlässt Mirko Salvi die Grasshoppers bereits wieder?
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GC-neuzugang Holzhauser stellt sich vor: «Ich bin ein Führungsspieler»

Fransson zurück nach Schweden

Mittelfeldspieler Alexander Fransson kehrt nach zweieinhalb Saisons mit dem FC Basel zu seinem Heimatklub IFK Norrköping nach Schweden zurück.

In der Rückrunde 2017/18 war Fransson vom FCB an Lausanne-Sport ausgeliehen, nachdem er sich in Basel seit dem Transfer aus Norrköping im Winter 2016 nie hatte festsetzen können. Der sechsfache schwedische Internationale, der für den FCB 66 Pflichtspiele (3 Tore) bestritt, unterschrieb einen Vertrag für drei Jahre.

Fransson wurde am Mittwoch an einer Pressekonferenz als Neuzuzug vorgestellt. Er dürfte Mitte Juli das Comeback bei seinem neuen und alten Verein geben. Aktuell belegt Norrköping in der schwedischen Allsvenskan den 3. Rang.

Alexander Fransson kehrt nach Schweden zurück.
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Gabi verlässt Atlético Richtung Katar

Atlético Madrids Captain Gabi setzt seine Karriere in Katar fort. Der 34-jährige Mittelfeldspieler wechselt für zwei Saisons zu Al-Sadd.

In Katar wird er Teamkollege des ehemaligen spanischen Internationalen Xavi. Gabi, der für Atlético Madrid seit 2004 mit Unterbrüchen (Getafe und Real Saragossa) über 400 Pflichtspiele bestritten hat, wurde mit den «Colchoneros» je einmal spanischer Meister und Cupsieger, gewann zweimal die Europa League und stand zweimal im Champions-League-Final.

Gab in Madrid vor seinem Wechsel nach Katar eine emotionale Abschieds-Pressekonferenz: Atléticos Captain Gabi
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Konkurrenz für Ricardo Rodriguez: Milan holt Strinic

Die AC Milan verstärkt sich mit zwei WM-Teilnehmern und verpflichtet den 35-jährigen spanischen Goalie-Routinier Pepe Reina von Napoli sowie Linksverteidiger Ivan Strinic von Sampdoria Genua.

Strinic weilt zurzeit mit dem kroatischen Nationalteam noch bei der WM in Russland. In Mailand könnte der 30-Jährige als Backup für den Schweizer Internationalen Ricardo Rodriguez vorgesehen sein. Reina schied mit Spanien im Achtelfinal gegen Russland aus und wird bei den Rossoneri wohl ebenfalls als Ersatzkeeper (für Gianluigi Donnarumma) fungieren.

Milan beendete die abgelaufene Saison auf Platz 6, wurde wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay aber von der Finanzkontrollbehörde der UEFA für die kommende Saison aus dem Europacup ausgeschlossen.

Sokratis von Dortmund zu Arsenal

Sokratis Papastathopoulos wechselt nach fünf Jahren bei Borussia Dortmund zu Arsenal. Die Ablösesumme für den 30-jährigen Verteidiger soll rund 25 Millionen Franken betragen.

Der griechische Internationale ist nach Stephan Lichtsteiner und dem deutschen Goalie Bernd Leno die dritte defensive Verstärkung für Arsenal, bei dem auch Granit Xhaka unter Vertrag steht.

Dortmund plant derweil mit Manuel Akanji in der Abwehrzentrale. Der Schweizer Nationalspieler hatte im Saison-Finish auch auf den Seiten überzeugt. Mögliche Partner in der Innenverteidigung sind Mainz-Zugang Abdou Diallo, Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou.

Schönbächler verlängert beim FCZ bis 2021

Marco Schönbächler bleibt bis 2021 beim FC Zürich.
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Der FC Zürich und Marco Schönbächler einigen sich auf eine Vertragsverlängerung um drei Jahre bis zum 30. Juni 2021.

Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der im Jahr 2002 vom FC Urdorf in die Nachwuchsabteilung des FCZ gewechselt war, debütierte im Februar 2007 in der ersten Mannschaft der Zürcher, mit der er zwei Meistertitel (2007, 2009) und drei Cupsiege (2014, 2016, 2018) feierte. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Kreuzband- und Kapselrisses nur zu zwei Teileinsätzen in der Super League.

Aarau holt Marco Schneuwly

Der FC Aarau verstärkt seine Offensive mit Marco Schneuwly. Der 33-jährige Angreifer unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag auf dem Brügglifeld.

In der letzten Saison stand Schneuwly beim FC Sion unter Vertrag, nachdem er zuvor auch schon für den BSC Young Boys, den FC Thun und den FC Luzern in der Super League aktiv war. Dabei zählte er regelmässig zu den treffsichersten Angreifern in der höchsten Schweizer Liga – in 333 Partien erzielte er 103 Tore.

Salah verlängert in Liverpool

Wie der englische Traditionsverein heute auf seiner Website bekannt gab, hat der ägyptische Superstar Mohamed Salah seinen Vertrag beim FC Liverpool um fünf Jahre verlängert. Der Flügelstürmer der «Reds» hat in der vergangenen Saison unglaubliche 44 Tore in 52 Partien für die Engländer erzielt. 32 davon in der englischen Premier League, ein neuer Rekord!

In letzter Zeit kursierten des Öfteren Gerüchte um den 26-jährigen Salah. Ein häufig genannter Name dabei: Real Madrid. Damit ist nun Schluss. Mit seinem neuen Vertrag wird Salah bestverdienender Spieler des FC Liverpool, gemäss der englischen Zeitung «The Mirror» soll der Ägypter über 260’000 Franken pro Woche verdienen und der Vertrag soll keine Ausstiegsklausel beinhalten!


Dänischer Verteidiger für den FCZ

Der FC Zürich verpflichtet den dänischen Innenverteidiger Andreas Maxsö. Der 24-Jährige kommt aus der türkischen Hauptstadt Ankara von Osmanlispor und unterschreibt einen Dreijahresvertrag.

Maxsö verstärkt die Abwehr des Cupsiegers, die zuletzt durch die Abgänge von Maxsös Landsmann Rasmus Thelander und Cédric Brunner dezimiert wurde.

Maxsö spielte von 2013 bis 2017 in seiner Heimat für den FC Nordsjaelland und war in der letzten Saison vor seinem Wechsel in die Türkei Captain. Bei Osmanlispor verlor der mehrfache Junioren-Internationale in der Winterpause seinen Stammplatz und kam danach nur noch zu wenigen Einsatzminuten. Osmalispor belegte den drittletzten Platz und stieg in die zweite Liga ab.

21 Millionen für den FCB: Elyounoussi zu Southampton

Der FC Basel verliert den nächsten Schlüsselspieler in eine europäische Top-5-Liga. Der Norweger Mohamed Elyounoussi wechselt zu Southampton in die Premier League. Gemäss englischen Medienberichten soll sich die Ablösesumme auf fast 21 Millionen Franken belaufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Michael Lang wechselt zu Gladbach

Der 27-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort vom FC Basel 1893 in die deutsche Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach.

Michael Lang wechselte im Sommer 2015 vom Grasshopper Club Zürich zum FCB, nachdem er seine Karriere beim FC St. Gallen 1879 lanciert hatte. Beim FCB erkämpfte sich der Ostschweizer schnell einen Stammplatz und wurde im Januar 2018 zum Vize-Captain ernannt.

In der abgelaufenen Saison kam Lang in der Raiffeisen Super League, der UEFA Champions League und im Schweizer Cup zu insgesamt 44 Pflichtspiel-Einsätzen. Dabei schoss der Rechtsverteidiger zehn Tore und bereitete sieben vor. In seiner Zeit in Basel konnte Lang zwei Schweizer Meister-Titel und einen Cup-Sieg feiern und wurde 2017 zum «Raiffeisen Super League Best Player» gekürt.

Der FCB bedankt sich bei Michael Lang für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine sportliche sowie private Zukunft nur das Beste.

Trainer Mihajlovic bei Sporting Lissabon nach zehn Tagen entlassen

Zehn Tage nach der offiziellen Bekanntgabe ist Sinisa Mihajlovic bereits nicht mehr Trainer von Sporting Lissabon.
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Zehn Tage nach der offiziellen Bekanntgabe ist Sinisa Mihajlovic bereits nicht mehr Trainer von Sporting Lissabon.

Dem früheren serbischen Nationalcoach wurde zum Verhängnis, dass es kurz nach dessen Ernennung einen Wechsel an der Spitze des Vereins gab. Der neue Präsident Jose Sousa Cintra kündigte nun den Dreijahresvertrag mit dem 49-Jährigen.

Mihajlovic war als Nachfolger von Jorge Jesus eingestellt worden, der den krisengeschüttelten Klub nach der Attacke von rund 50 Vermummten auf das Team Anfang Juni verlassen hatte. Auch diverse prominente Spieler, unter ihnen der portugiesische Nationaltorhüter Rui Patricio, lösten die Verträge auf.

Saidy Janko zum FC Porto

Saidy Janko wechselt von der Ligue 1 nach Portugal. Nach einem Jahr bei Saint-Etienne unterschreibt der Schweizer Abwehrspieler mit dem FC Porto einen Vertrag bis 2022.

Der 22-jährige Janko, der im letzten Sommer von Celtic Glasgow zu den «Verts» gestossen war, absolvierte in seiner einzigen Ligue-1-Saison 21 Partien. Seit dem Jahreswechsel stand der rechte Aussenverteidiger aber nur noch während 185 Minuten im Einsatz. Für den Transfer des ehemaligen FCZ-Juniors und U21-Internationalen sei eine Ablösesumme von drei Millionen Euro fällig, war in verschiedenen Medien zu lesen.

Bei seinen vorherigen Engagements im Ausland – im Nachwuchs von Manchester United und bei Celtic Glasgow sowie als Leihspieler bei den Bolton Wanderers und Barnsley – hatte sich Janko nicht nachhaltig empfehlen können.

Rooney wechselt in die USA

Wayne Rooney lässt seine Karriere in Nordamerika ausklingen.
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Der ehemalige englische Nationalspieler Wayne Rooney wechselt laut britischen Medienberichten vom FC Everton zu DC United in die nordamerikanische Profi-Liga MLS.

Rooney habe sich mit dem US-Klub auf einen Zweijahresvertrag geeinigt, berichtete der Sportnachrichtensender Sky Sports News auf Twitter. Der 32-jährige Stürmer, der nach 13 Jahren beim englischen Rekordmeister Manchester United vor der zurückliegenden Premier-League-Saison zu seinem Jugendclub Everton zurückgekehrt war, soll noch diese Woche in Washington eintreffen und das Training mit seinem neuen Team aufnehmen.

Offiziell darf Rooney die Mannschaft erst am 10. Juli verstärken, da sich erst dann das Transferfenster in der MLS öffnet. Sein Debüt könnte er bereits vier Tage später im Spiel gegen die Vancouver Whitecaps feiern, welches zugleich das Eröffnungsspiel für die neue Heimspielstätte des Teams ist. Das 400 Millionen Dollar teure Audi Field bietet Platz für 20'000 Zuschauer. Mit zwei Siegen aus zwölf Saisonspielen ist das Team aus der US-Hauptstadt aktuell Tabellenletzter in der Eastern Conference. Ein Abstieg ist in der MLS nicht möglich.

Neuer Stürmer für den FCB: Aldo Kalulu

Der FC Basel engagiert vom französischen Ligue-1-Verein Olympique Lyon den Offensivspieler Aldo Kalulu. Der 22-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis Ende Juni 2021.

Kalalu debütierte bei Lyon vor drei Jahren in der 1. Mannschaft und wurde in drei Champions-League-Spielen eingesetzt. Danach folgten für den 1,69 m grossen Kalalu auf Leihbasis Engagements bei Stade Rennes und bei Sochaux in der Ligue 2, wobei ihm in der abgelaufenen Saison in 31 Einsätzen elf Treffer gelangen.


Jetzt ist es fix: Fünfter Neuzuzug für Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds neuer Trainer Lucien Favre tätigt im Hinblick auf die neue Saison die fünfte Verpflichtung. Vom Ligakonkurrenten Mainz kommt mit einem Vertrag bis 2023 Abdou Diallo.

Der 22-jährige französische Innenverteidiger, ein Mitstreiter des Schweizer Internationalen Manuel Akanji wird, soll Dortmund eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro kosten. Diallo war erst im letzten Sommer von der AS Monaco zu Mainz gestossen, wo er rasch zu einem Leistungsträger wurde.

Vor Diallo hatte Dortmund bereits den Schweizer Goalie Marwin Hitz (von Augsburg), den dänischen WM-Teilnehmer Thomas Delaney (Werder Bremen), den deutschen Cupsieger Marius Wolf (Eintracht Frankfurt) und Eric Oelschlägel (Werder Bremen II) verpflichtet.

Nainggolan zu Inter Mailand

Der Transfer von Radja Nainggolan von der AS Roma zu Inter Mailand ist perfekt. 

Nainggolan, der mit seinem neuen Klub einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat, soll rund 24 Millionen Euro Ablösesumme kosten. Bei der AS Roma, die ihn vor drei Jahren aus Cagliari geholt hatte, hätte der «Puncher» noch einen Dreijahresvertrag gehabt. Nainggolan hatte nach der Nicht-Berücksichtigung für die WM in Russland seinen Rücktritt aus Belgiens Nationalteam erklärt.

In den Transfer sind auch zwei Inter-Spieler involviert. Der routinierte Aussenverteidiger Davide Santon und der 18-jährige Mittelfeldspieler Nicolo Zaniolo wechseln nach Rom.


Pastore von PSG nach Rom

Auch den Ersatz für Nainggolan hat die AS Roma bereits gefunden. Der Champions-League-Halbfinalist holt von Paris Saint-Germain Javier Pastore in die Serie A zurück. Der argentinische Internationale, der im WM-Kader fehlt, hatte vor seinem Wechsel zu Beginn der Ära der katarischen Besitzer bei PSG während zwei Saisons für Palermo gespielt. Die Ablösesumme für Pastore soll sich auf mehr als 20 Millionen Euro belaufen.


Pastore wechselt zur AS Roma

Javier Pastore steht nach sieben Jahren bei Paris Saint-Germain vor einem Wechsel zur AS Rom. Der 29 Jahre Offensivspieler aus Argentinien reiste am Montag bereits in die italienische Hauptstadt und zeigte sich mit AS-Rom-Schal vor Fans. Das war auf Fotos zu sehen, die der italienische Erstligist auf Twitter und auf seiner Homepage veröffentlichte. Zuletzt wurde geschätzt, dass Pastore Paris eine Ablöse von 15 bis 20 Millionen einbringen könnte.


Der französische Meister PSG steht unter Druck, Geld durch Transfers einzunehmen. Nach Medienberichten muss der neue Club von Ex-Dortmund-Trainer Thomas Tuchel zur Erfüllung der Financial-Fairplay-Regeln der Europäischen Fussball-Union UEFA bis zum 30. Juni mindestens zwischen 40 und 60 Millionen Euro einnehmen.

Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. PSG sorgte vor allem im vorigen Sommer mit den Rekord-Verpflichtungen des Brasilianers Neymar (222 Millionen/FC Barcelona) und von Kylian Mbappe (180 Millionen/AS Monaco) für Aufsehen. Pastore kam 2011 aus Palermo nach Paris.


Michael Langs Wechsel zu Gladbach kurz vor Abschluss?

Michael Lang steht beim FC Basel vor dem Absprung in die Bundesliga. Laut Informationen des «kicker» steht der Wechsel des Nationalverteidigers zu Borussia Mönchengladbach kurz vor dem Abschluss.

Der Transfer sei so weit vorbereitet, dass er eigentlich nicht mehr platzen dürfte, schreibt der «kicker» auf seinem Onlineportal. Die Ablösesumme für den 27-jährigen Rechtsverteidiger liege unter den 4,5 Millionen Euro, die Mönchengladbach vor kurzem für den 18-jährigen Linksverteidiger Andreas Poulsen bezahlt hat. Langs Vertrag in Basel läuft noch bis Sommer 2019.

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Michael Lang könnte es in die Bundesliga ziehen.
Keystone

St. Gallen übernimmt Itten definitiv

Der FC St.Gallen übernimmt den 21-jährigen Stürmer Cedric Itten definitiv vom FC Basel. Für die Rückrunde der letzten Saison haben ihn die Ostschweizer von Basel ausgeliehen. Jetzt bekommt Itten vom FCSG einen bis Sommer 2021 gültigen Vertrag mit einer Option auf eine Verlängerung.

In den bislang 16 Spielen für St. Gallen in der Super League brachte es Itten auf fünf Tore und zwei Assists. Die ersten beiden Tore glückten ihm am 17. Februar just beim 2:0-Auswärtssieg gegen Basel.



Sion-Youngster Cunha wechselt zu RB Leipzig

Nach einem Jahr in der Super League wechselt Mateus Cunha in die Bundesliga. Der 19-jährige brasilianische Stürmer von Sion unterschreibt mit Leipzig einen Vertrag bis 2023.

Cunha gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligeren Figuren in der höchsten Schweizer Liga. Für Sion gelangen dem vom Coritiba FC geholten Angreifer zehn Tore und acht Assists.

Gemäss verschiedenen Quellen liegt die Ablösesumme bei rund 15 Millionen Euro. Damit wäre Cunha der viertteuerste Transfer eines Super-League-Spielers ins Ausland nach jenen der Basler Breel Embolo (ca. 22,5 Mio./zu Schalke), Manuel Akanji (21,5/zu Dortmund) und Mohamed Salah (16,5/zu Chelsea). Ofenbar soll eine Vertragsklausel dem FC Sion im Optimalfall nochmals einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kasse spülen.

Die Verpflichtung Cunhas passt zur Ausrichtung Leipzigs, junge Perspektivspieler für durchaus viel Geld zu engagieren. Für Ralf Rangnick, den Sportchef des Sechsten der letzten Bundesliga-Saison, handelt es sich beim dritten Neuzuzug der Transferperiode um einen «hochinteressanten Stürmer, der mit seinem Alter, seiner Schnelligkeit und seinem Offensivdrang sehr gut in unsere Philosophie passt».



Den «alten» Transfer-Ticker mit Meldungen von Mai bis Juni finden Sie hier.

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