Transferticker: Bayern holt Gladbach-Talent +++ YB verpflichtet dänischen Abwehrhünen +++ Frankfurt kurz vor Verpflichtung von Stürmer Bas Dost

19.8.2019 - 14:00, Redaktion

Es geht wieder rund auf dem Transfermarkt. Mit unserem Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel – natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte.

Cuisance wechselt von Gladbach nach München

Bayern München gibt die Verpflichtung von Mickaël Cuisance von Borussia Mönchengladbach bekannt. Der 20-jährige Franzose unterschreibt einen Vertrag über fünf Jahre.

Der französische U20-Nationalspieler war im Sommer 2017 von Nancy in die Bundesliga zur Borussia gewechselt und absolvierte seitdem 35 Spiele in der Bundesliga. Bei der Borussia hatte sich der Mittelfeldspieler zuletzt über seine Rolle enttäuscht gezeigt und mehr Spielzeit verlangt. Auch darum stiess sein Wechsel zu den Bayern in Gladbach auf wenig Verständnis. «Das hat mich überrascht, aber das ist ja nicht meine Entscheidungsfindung», kommentierte Gladbach Sportchef Max Eberl den Abgang des Franzosen, der noch einen Vertrag bis 2023 besessen hatte.

YB holt dänischen Abwehrhünen an Bord

Mit einem für diese Saison gültigen Leihvertrag verpflichten die Young Boys den 27-jährigen dänischen Innenverteidiger Frederik Sörensen vom FC Köln.

Der 194 cm grosse Sörensen bestritt für Köln in den letzten vier Jahren 98 Spiele, 81 davon in der 1. Bundesliga. Der von Lyngby Kopenhagen stammende Däne hatte zuvor in der Serie A für Juventus Turin, Bologna und Verona gespielt. In Dänemarks Nationalmannschaft kam er einmal zum Einsatz.

Bei YB fallen mit Sandro Lauper (Kreuzbandriss) und Mohamed Camara (Schienbeinbruch) zwei Innenverteidiger längere Zeit aus. Der Däne soll die Lücke füllen. Sörensen galt einst als eines der grössten Verteidigertalente Europas. Nun möchte der 27-Jährige seine Karriere bei YB neu lancieren.

Innenverteidiger Frederik Sörensen (rechts) wechselt leihweise zu YB.
Bild: Keystone

Frankfurt kurz vor Verpflichtung von Stürmer Bas Dost

Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung des niederländischen Stürmers Bas Dost. Wie der Fussball-Bundesligist am Samstagabend mitteilte, befinde man sich in «aussichtsreichen Verhandlungen».

Für einen Transfer des 30-Jährigen von Sporting Lissabon seien aber noch Details zu klären. Erst nach dem Wochenende könne daher Vollzug vermeldet werden, hiess es auf der Homepage der Eintracht. Dost werde bereits nicht mehr zum Sporting-Kader für das portugiesische Ligaspiel am Sonntag gegen Braga gehören.

Dost spielte von 2012 bis 2016 für den VfL Wolfsburg und wurde mit den Niedersachsen 2015 DFB-Pokalsieger. 2017 wurde er für Sporting mit 34 Treffern Torschützenkönig in Portugals höchster Spielklasse.

Europa-League-Halbfinalist Frankfurt ist nach dem Fortgang von Luka Jovic zu Real Madrid und Sebastien Haller zu West Ham United auf der Suche nach Verstärkungen für den Angriff.

Wechselt Michael Frey in die zweite Bundesliga?

Der deutsche Zweitligist 1. FC Nürnberg steht kurz vor der Verpflichtung des Schweizer Stürmers Michael Frey. Der Bundesliga-Absteiger will den 25-Jährigen vom türkischen Spitzenclub Fenerbahce Istanbul ausleihen. Frey sei gerade zum Medizincheck in Nürnberg, erklärte FCN-Sportvorstand Robert Palikuca bei Sky unmittelbar vor dem Spiel der Franken am Freitag beim SV Sandhausen. Frey mache den Kader von Trainer Damir Canadi variabler, meinte Palikuca. «Er ist ein grosser, kantiger, bulliger Spielertyp. So Typen haben wir nicht.» Zuvor hatte die «Bild» über den möglichen Transfer berichtet.

Kovac kündet weitere Transfers an – kommt Mandzukic?

Nach der Verpflichtung von Ivan Perisic (kommt für ein Jahr auf Leihbasis von Inter Mailand» ist der Transfersommer für Bayern München offenbar noch lange nicht abgeschlossen. «Fakt ist, dass wir noch etwas brauchen. Wir müssen zulegen», erklärte Trainer Niko Kovac schon bei der Vorstellung von Perisic. Doch wer könnte bis zum Transferschluss am 2. September noch kommen? In der Abwehr, sagt Kovac, werde sich nichts mehr tun. Auch von einem Abgang von Jerome Boateng, der sich im Laufe der Vorbereitung vom Abstellgleis zurück ins Team gekämpft hat, geht der Bayern-Trainer nicht mehr aus.

In der Offensive soll allerdings noch einiges gehen. Laut einem Bericht des «Kicker» steht nun ein alter Bekannter zuoberst auf der Bayern-Wunschliste: Mario Mandzukic. «Der Bayern-Coach will den 33-jährigen Juve-Stürmer unbedingt», schreibt das Fachblatt. Die Angelegenheit würde immer ernster werden und  Gespräche könnten in Kürze intensiviert werden, schreibt der «Kicker». Mandzukic, den Kovac einst als Nationaltrainer Kroatiens coachte, spielte schon zwischen 2012 und 2014 in München und holte mit den Bayern 2013 die Champions League. 

Schwieriger gestalten sich offenbar die Gespräche um eine Leihe von Barça-Spieler Philippe Coutinho. Dieser Transfer käme wohl nur infrage, wenn sich Neymar für Real Madrid und gegen Barcelona entscheidet, da Coutinho sonst wohl in einen Deal mit PSG verwickelt werden würde. 

Spielt Mario Mandzukic bald wieder für die Bayern?
Bild: Keystone

Balotelli vor Wechsel zu Brescia Calcio

Wie der italienische Transferexperte Gianluca di Marzio vermeldet, hat Mario Balotelli einen neuen Verein gefunden. Demnach soll der 29-jährige Stürmer, der zuletzt bei Olympique Marseille unter Vertrag stand, sich für einen Wechsel zu Serie-A-Aufsteiger Brescia Calcio entschieden haben. Balotelli ist ein Bresica aufgewachsen und habe beim Entscheid «auf sein Herz gehört», während er ein Angebot von Brasilien-Klub Flamengo ausgeschlagen haben soll. Bei Brescia Calcio wird Balotelli wohl einen Dreijahresvertrag unterschreiben, der ihm ein Nettogehalt von 3 Millionen Euro einbringt. Der Transfer soll bald offiziell werden.

Barcelona lehnt Bayern-Angebot für Coutinho ab

Philippe Coutinho ist zur Zeit auf der Suche nach einem neuen Verein.
Bild: Getty

Der FC Barcelona hat ein erstes Angebot aus München für den brasilianischen Mittelfeldspieler Philippe Coutinho abgelehnt. Wie «Mundo Deportivo» berichtet, wollten die Bayern den 27-Jährigen für zwei Jahre ausleihen.

Es wäre dasselbe Szenario wie vor zwei Jahren mit James Rodriguez gewesen, den der FCB damals aus Madrid auslieh. Auch bei Coutinho hätte eine freiwillige Kaufoption bestanden – für die zwei Jahre Leihe hätte der deutsche Meister den Lohn des Angreifers und eine festgelegte Summe an den FC Barcelona gezahlt.

Die Katalanen hoffen derweil immer noch, Philippe Coutinho in einen Tausch-Deal mit Landsmann Neymar einzubauen. Barcelona befindet sich zurzeit in intensiven Gesprächen mit Paris Saint-Germain über eine mögliche Rückkehr des Brasilianers.

Einem Verkauf an die Bayern wäre der spanische Meister aber grundsätzlich nicht abgelehnt.


Perisic leihweise von Inter zu Bayern

Bayern München verpflichtet Ivan Perisic, der im Vorjahr mit Kroatien WM-Finalist war. Der deutsche Rekordmeister leiht den 30-jährigen Stürmer für eine Saison mit Kaufoption von Inter Mailand aus.

Bayerns Trainer Niko Kovac kennt Perisic aus seiner Zeit als kroatischer Nationaltrainer. Perisic selbst kehrt in die Bundesliga zurück, wo er bereits für Borussia Dortmund (2011/2012) und den VfL Wolfsburg (2013 bis 15) spielte.



Barça-Delegation sondiert mögliche Neymar-Rückkehr

Der FC Barcelona hat Medienberichten zufolge eine endgültige Offensive zur erneuten Verpflichtung seines früheren Stürmerstars Neymar begonnen.

Eine Delegation des spanischen Erstligisten reise dazu am heutigen Dienstag zu Gesprächen mit Paris Saint-Germains Sportdirektor Leonardo in die französische Hauptstadt, meldete der katalanische Rundfunksender RAC1. Auf Barça-Seite seien Sportdirektor Eric Abidal, Brasilien-Scout André Cury sowie Vorstand Javier Bordas dabei.

Kehrt Neymar nach Katalonien zurück?
Bild. Keystone

Der katalanische Club biete für den brasilianischen Torjäger 50 bis 100 Millionen Euro sowie mindestens einen Spieler. Eine weitere Möglichkeit sei eine Ausleihe Neymars mit einer verpflichtenden Kaufoption zum Ende der Saison, hiess es.

Neymar war 2017 für die bisherige Rekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt. Sein Vertrag beim Team von Trainer Thomas Tuchel läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Aber der Brasilianer will PSG wieder verlassen.

Unbestätigten Medienberichten zufolge verlangt der französische Club für den 27-Jährigen von den Blaugrana 100 Millionen Euro sowie obendrauf den Brasilianer Coutinho, den Portugiesen Nelson Semedo und einen weiteren Spieler. An Coutinho soll auch Bayern München interessiert sein. Barças Erzrivale Real Madrid soll seinerseits PSG 120 Millionen Euro geboten und dem Verein zusätzlich einen Transfer von Weltfussballer Luka Modric in Aussicht gestellt haben.


Holt sich der Beckham-Klub Inter Miami Edinson Cavani?

Seit 2013 stürmt Edison Cavani für den französischen Serien-Meister und bringt es für PSG gemäss «Transfermarkt» in 281 Einsätzen auf 194 Tore. Im Sommer 2020 allerdings läuft der Vertrag des Uruguayers aus – über eine Vertragsverlängerung soll der 32-Jährige gar nicht nachdenken.

Der Journalist Alvaro Izquierdo von «Fox Reportes» will nun den Grund dafür kennen. Wie er berichtet, wird Cavani der erste Transfercoup von Inter Miami, dem Klub von Mitbesitzer David Beckham. Die Entscheidung soll bereits gefallen sein.

Der Stürmer wechselte 2007 aus Uruguay nach Italien, wo er seine Karriere in Palermo und Neapel so richtig lancierte. 2013 wechselte er für 64,5 Millionen Euro zu PSG und ist dort der erfolgreichste Torjäger aller Zeiten.


Wechselt Shaqiri in die Ligue 1?

Ist Xherdan Shaqiri mit seiner Edeljoker-Rolle beim FC Liverpool zufrieden oder will der Nati-Star mehr Einsatzzeit? Bei den «Reds» stehen die Chancen auf mehr Spielminuten nicht wirklich gut, weshalb einige Klubs ihr Glück versuchen könnten, um den Schweizer aus Liverpool wegzulotsen. Wie «Blick» berichtet, hat Shaqiri bereits ein lukratives Angebot aus China abgelehnt. Nun soll er im Fokus der AS Monaco stehen. 

Nach einer Horror-Saison (nur Platz 17) will der Ligue-1-Klub wieder angreifen und soll deshalb Shaqiri ins Visier genommen haben. Laut «Blick» soll Monaco bereit sein, dem 27-Jährigen ein Jahres-Salär von sechs Millionen Euro netto anzubieten – das wären rund zwei Millionen mehr, als Shaqiri in Liverpool verdient. Ein Transfer ist dennoch eher unwahrscheinlich, weil das Transferfenster in England bereits heute Donnerstag (18 Uhr) schliesst und Liverpool bei einem Shaqiri-Abgang sicher noch reagieren wollen würde.

Verlässt Shaqiri Liverpool nach nur einem Jahr?
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Leroy Sané muss offenbar operiert werden – Bayern-Wechsel geplatzt?

Wie die «Bild» und der «Kicker» übereinstimmend berichten, hat sich ManCity-Profi Leroy Sané im Community Shield gegen Liverpool doch schwerer verletzt als zunächst angenommen. Der deutsche Nationalspieler soll sich das Kreuzband im rechten Knie angerissen haben und muss offenbar operiert werden. Stimmen diese Informationen, wird Sané wohl monatelang ausfallen. Eine offizielle Bestätigung von Manchester City steht noch aus. Ob die Bayern, die seit Wochen heftig um den 23-Jährigen buhlen, nun Abstand von einer Verpflichtung nehmen, ist noch unklar. 

Laut einem Medienbericht muss Leroy Sané am Knie operiert werden.
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Arsenal verpflichtet David Luiz

Nach dem Scheitern der Bemühungen um den Leipziger Dayot Upamecano hat der FC Arsenal der BBC zufolge Innenverteidiger David Luiz verpflichtet. Der 32 Jahre alte Brasilianer vom Stadtrivalen FC Chelsea werde bei den Londonern einen Zweijahresvertrag erhalten, hiess es am Donnerstag. Die Ablöse liege bei umgerechnet 8,7 Millionen Euro. Laut Medienberichten hatte der brasilianische Nationalspieler zuletzt das Chelsea-Training geschwänzt, um einen Wechsel zu den Gunners zu forcieren.

Arsenal hatte zuvor intensiv um den Leipziger Abwehrspieler Upamecano geworben, RB lehnte einen Transfer jedoch ab. Der 20-Jährige besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro.

David Luiz wechselt innerhalb der Premier League: 
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Albian Ajetis West-Ham-Wechsel ist fix

Real Madrid gibt Angebot für Neymar ab

Nach Informationen der spanischen Sportzeitung «Sport» soll Real Madrid Interesse an der Verpflichtung von Brasiliens Superstar Neymar haben. Wie das Blatt am Mittwoch berichtete, sollen die «Königlichen» dem französischen Meister Paris Saint-Germain ein Angebot von 120 Millionen Euro für den wechselwilligen Angreifer gemacht haben, zuzüglich dem Transfer von Weltfußballer Luka Modric. Real soll dem 27-jährigen Neymar bereits einen Vertrag über fünf Jahre angeboten haben.

Neymar war 2017 für die bisherige Rekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt. Sein Vertrag beim Team von Trainer Thomas Tuchel läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Aber der eigenwillige Brasilianer will PSG wieder verlassen und eigentlich wohl zurück nach Barcelona.

Doch der spanische Meister führt nach Aussagen von Vize-Präsident Jordi Cardoner derzeit keine Verhandlungen über eine Rückkehr von Neymar. «Es gibt keinen ‹Fall Neymar›, wir sind passive Akteure», sagte Cardoner unlängst dem spanischen Fernsehsender TV3. Nach derzeitigem Stand stünde ein Rücktransfer des Brasilianers somit nicht zur Debatte. «Er ist nicht glücklich in Paris, aber diese Situation muss in Paris gelöst werden», betonte Cardoner.

Kehrt Neymar nach Spanien zurück?
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Manchester-Stürmer Lukaku vor Wechsel zu Inter Mailand

Der belgische Nationalstürmer Romelu Lukaku steht vor einem Wechsel zum italienischen Spitzenclub Inter Mailand. Nach Angaben des englischen «Guardian» vom Mittwoch sollen die «Nerazzurri» ihr Angebot an den englischen Rekordmeister Manchester United signifikant auf 70 Millionen Pfund (76 Millionen Euro) plus Boni erhöht haben, Manchester soll das Angebot angenommen haben. Lukaku soll am Mittwoch bereits nach Mailand gereist sein und dort am Donnerstag den Medizincheck absolvieren. Bei den Italienern soll Lukaku einen Fünfjahresvertrag erhalten. Er ist Wunschspieler von Inter-Coach Antonio Conte.

Zuletzt hatte der 26-Jährige, der bei Manchester noch bis 30. Juni 2022 unter Vertrag steht, das Training beim Premier-League-Club geschwänzt und soll dafür vom Verein laut Medienberichten mit einer Strafe von 400 000 Pfund (rund 386 000 Euro) belegt worden sein.

Am Montag hatte Manchester United England-Verteidiger Harry Maguire von Leicester City verpflichtet. Für den 26-Jährigen sollen die Red Devils nach Medienberichten insgesamt 80 Millionen Pfund (ca. 88 Millionen Euro) überwiesen haben. Damit wäre Maguire der teuerste Verteidiger der Fussball-Geschichte.

Lukaku will die Insel verlassen.
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Cancelo/Danilo: City und Juve tauschen Verteidiger 

Der englische Meister Manchester City hat den portugiesischen Verteidiger Joao Cancelo verpflichtet. Der 25-Jährige kommt vom italienischen Champion Juventus Turin und unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2025, wie City am Mittwochabend mitteilte. Die Ablösesumme soll nach Medienberichten rund 30 Millionen Euro betragen. Im Gegenzug wechselt der brasilianische Rechtsverteidiger Danilo zu Juventus mit Superstar Cristiano Ronaldo.

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Albian Ajeti zu West Ham 

Mitten im Kampf um den Einzug in die Champions League lässt der FC Basel seinen besten Stürmer: Albian Ajeti verlässt die Bebbi und wechselt definitiv zu West Ham United in die Premier League.

Der 22-jährige Schweizer Internationale unterschrieb bei den vom Chilenen Manuel Pellegrini gecoachten Londonern einen Vertrag über vier Jahre mit Option auf weitere zwei Saisons.



Trapp kehrt zu Frankfurt zurück

Die Rückkehr von Kevin Trapp zu Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 29-Jährige unterschreibt einen Fünfjahresvertrag bis 2024, wie der Verein mitteilt. Trapp war im Vorjahr bereits für ein Jahr von Paris Saint-Germain ausgeliehen worden und trug als Schlussmann massgeblich zu einer starken Saison mit dem Einzug in den Halbfinal der Europa League bei.

Schnappt sich Tottenham Dybala und Coutinho?

Die Tottenham Hotspur sollen sich nach Informationen von «Sky Italia» mit Juventus Turin über eine Ablöse von 70 Millionen Euro für Paulo Dybala einig geworden sein. Der Angreifer, der zuletzt vor allem mit Manchester United in Verbindung gebracht wurde, könnte die Juve nun also doch noch in Richtung England verlassen. Die «Spurs» müssen sich aber zuerst auch mit dem Spieler einig werden. Zum Stolperstein könnten dabei die Bildrechte werden, denn auch diese müssten bis zum Ende des Transferfensters unter Dach und Fach sein. In England endet die Transferperiode bereits am 8. August.

Bis dahin könnte bei Tottenham aber noch einiges gehen. Neben Dybala soll sich der Champions-League-Finalist auch für eine Verpflichtung von Philippe Coutinho interessieren. Der FC Barcelona erhofft sich durch einen Verkauf des ehemaligen Liverpool-Spielers, einen Teil des Neymar-Deals zu finanzieren. Die «Spurs» sind aber eher an einem Leihgeschäft mit Kaufoption interessiert. Für die Katalanen ist das keine sonderlich interessante Option. Trotzdem sollen sich die beiden Klubs derzeit in Gesprächen befinden. Philippe Coutinho spielte seinerseits einst bei Espanyol Barcelona unter dem jetztigen Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino.

Bei diesem Wechsel könnte auch die Zukunft von Christian Eriksen eine grosse Rolle spielen. Der Däne, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, wird mit Real Madrid und Manchester United in Verbindung gebracht. Entscheidend hier ist: Der 8. August ist lediglich die Deadline für Einkäufe. Verkaufen dürfen die englischen Mannschaften ihre Spieler noch bis zum 31. August. Allerdings nur ins Ausland.

Koscielny kehrt nach Frankreich zurück

Der ehemalige französische Nationalspieler Laurent Koscielny wechselt von Arsenal zurück in die Ligue 1 zu Girondins Bordeaux.

Nach Informationen des Senders BBC soll Bordeaux rund fünf Millionen Euro für den 33-jährigen Verteidiger bezahlen, dessen Vertrag in London noch ein Jahr lief.

Koscielny, der seit 2010 bei den Gunners unter Vertrag stand und dort Captain war, wechselt gegen den Wunsch der Arsenal-Verantwortlichen. Nach einem Wechselgesuch hatte er sich Mitte Juli geweigert, mit der Mannschaft eine USA-Reise im Rahmen der Saisonvorbereitung anzutreten. Arsenal teilte dazu mit, man sei «sehr enttäuscht von Laurents Verhalten, das gegen unsere klaren Anweisungen verstösst».

Rooney schliesst sich ab Januar Zweitligist Derby County an

Wayne Rooney kehrt aus der amerikanischen Major League Soccer in seine Heimat zurück. Der frühere englische Internationale schliesst sich ab Januar dem Zweitligisten Derby County an.

Gemäss den Verantwortlichen von Derby County hat Rooney einen für anderthalb Jahre gültigen Vertrag mit Option unterzeichnet. Der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft hatte erst vor einem Jahr von Everton zu DC United gewechselt. Die laufende Saison in den USA will der 33-jährige Rooney noch zu Ende spielen.

Manchester United macht Maguire zum teuersten Verteidiger der Welt

Jetzt ist es fix: Harry Maguire wechselt von Leicester City zu Manchester United. Medienberichten zufolge bezahlen die «Red Devils» 87 Millionen Euro für den englischen Innenverteidiger. Damit löst Maguire Liverpools Virgil Van Dijk als teuersten Abwehrspieler aller Zeiten ab. Der 26-Jährige soll in Manchester einen Sechsjahresvertrag unterschrieben haben.

Mandzukic offenber mit Manchester United einig

Seit Wochen wird über einen Transfer von Paulo Dybala zu Manchester United spekuliert. Es könnte zum Tausch mit Romelu Lukaku kommen, der heftig von Juventus umworben wird. Jetzt könnte diese Transfersaga eine neue Wende nehmen, denn wie die «Daily Mail» wissen will, hat sich United nun mit einem anderen Juve-Stürmer auf einen Deal geeinigt: Mario Mandzukic. Demnach würde der 33-jährige Kroate die «Red Devils» rund 15 Millionen Pfund kosten, oder in ein Tauschgeschäft mit Lukaku eingebunden werden.

Wechselt Mario Mandzukic zu Manchester United?
Bild: Keystone

FC Barcelona holt U21-Europameister

Der spanische Meister FC Barcelona verpflichtet Linksverteidiger Junior Firpo vom Ligakonkurrenten Betis Sevilla.

Die Ablösesumme für den 22-Jährigen beträgt 18 Millionen Euro. Zwölf Millionen können in Form von Bonuszahlungen folgen. Firpo, der als Ergänzung zu Jordi Alba eingeplant ist, schaffte in der vergangenen Saison den Durchbruch, verzeichnete in 29 Pflichtspielen für Betis Sevilla drei Tore und fünf Assists.

Der U21-Europameister ist nach Antoine Griezmann (Atletico Madrid), Frenkie de Jong (Ajax), Neto (FC Valencia) und Emerson (Atletico Mineiro) der fünfte namhafte Neuzugang der Katalanen in diesem Sommer.

Fix: Everton verpflichtet Moise Kean

Der 19-jährige Stürmer Moise Kean wechselt für rund 27,5 Mio. Euro von Juventus zu Everton in die Premier League.

Nur Neymar war teurer: City verpasst Sané neues Preisschild

Bayern München baggert weiter heftig an Leroy Sané und soll Medienberichten zufolge bereit sein, 100 Millionen Euro Ablöse für den deutschen Nationalspieler zu bezahlen. Doch Manchester City fordert angeblich viel mehr für den Flügelspieler. Wie die britische Zeitung «Telegraph» berichtet, verlangt City für den 23-Jährigen satte 150 Millionen. Damit würde Sané mehr als Philippe Coutinho und Kylian Mbappé kosten und zum zweitteuersten Spieler aller Zeiten werden (nach Neymar, 222 Mio.).

Gemäss deutschen Medien soll sich Sané für einen Wechsel zu Bayern entschieden haben. Die Münchner dementierten die Gerüchte allerdings am Donnerstagabend via Twitter: «Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sané für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit.»

Ribery wechselt offenbar in die Wüste

Nachdem Franck Ribery zuletzt mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht wurde, hat sich der Franzose nun offenbar für einen anderen Klub entschieden. Gemäss der «Bild» wechselt der Ex-Bayern-Profi in die Wüste. Mögliche Ziele seien Saudi-Arabien oder Katar.

Dani Alves kehrt nach Brasilien zurück

Nach 17 erfolgreichen Jahren in Europa kehrt Daniel Alves in seine Heimat Brasilien zurück.

Der 36-jährige Aussenverteidiger, dessen Vertrag beim französischen Meister Paris Saint-Germain im Sommer ausgelaufen war, unterschrieb beim Traditionsverein FC São Paulo bis Dezember 2022. Alves, der auch für den FC Sevilla, den FC Barcelona und Juventus Turin spielte, gewann mit seinen Vereinen und mit der Nationalmannschaft die Rekordzahl von 40 Titeln.

Beim kürzlichen Triumph mit Brasilien an der Copa America wurde er zum besten Spieler des Turniers gekürt. Danach erklärte er den Rücktritt aus der Seleção, für die er 115 Partien bestritt.

Milan reagiert auf Cutrone-Abgang und holt Leão

Die AC Milan gibt die Verpflichtung des jungen portugiesischen Stürmers Rafael Leão vom französischen Meisterschaftszweiten Lille bekannt. Gemäss Lilles Präsident Gérard Lopez hat Milan 35 Millionen Euro und eine Beteiligung von 20 Prozent an einem Weiterverkauf offeriert.

Der aus der Nachwuchsbewegung von Sporting Lissabon stammende Leão, eine der Entdeckungen der vergangenen Saison in der Ligue 1, erhält von den Milanisti einen bis 2024 gültigen Vertrag. Milan reagiert damit auf den Abgang von Patrick Cutrone, der zum Premier-League-Klub Wolverhampten gewechselt ist.

Hertha Berlin verpflichtet Dodi Lukebakio

Hertha Berlin verpflichtet für die vereinsinterne Rekordsumme von schätzungsweise 20 Millionen Euro den belgischen Offensivspieler Dodi Lukebakio.

Die Vertragsdauer ist nicht bekannt. Der 21-jährige gebürtige Kongolese gehörte dem FC Watford und war letzte Saison an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.

Dodi Lukebakio wurde letzten November allgemein bekannt, als er alle Düsseldorfer Tore beim 3:3 auswärts gegen Bayern München erzielte.

Munsy verlässt die Grasshoppers

Ridge Munsy verlässt den Absteiger.
Bild: Keystone

Ridge Munsy verlässt den Super-League-Absteiger Grasshoppers und kehrt zum FC Thun zurück.

Der 30-jährige Stürmer war 2016 von den Berner Oberländern zu den Zürchern gewechselt und erzielte in 49 Pflichtspielen sieben Tore. In der vergangenen Saison lieh ihn GC an den türkischen Erstligisten Erzurumspor aus. Ausserdem löste der Rekordmeister den Vertrag mit dem zuletzt an den tschechischen Verein MFK Karvina ausgeliehenen Mittelfeldspieler Michal Fasko auf.

Dafür verpflichteten die Grasshoppers für drei Jahre den Nigerianer Francis Momoh. Es ist für den Stürmer die erste Station im Ausland. Zuletzt war er beim nigerianischen Erstligisten Heartland FC tätig. Momoh wird dem Team von Trainer Uli Forte zunächst nicht zu Verfügung stehen, da die Arbeitsbewilligung noch ausstehend ist.

Schürrle von Dortmund nach Moskau

André Schürrle wechselt leihweise von Borussia Dortmund zu Spartak Moskau, dem Europa-League-Quali-Gegner des FC Thun.

Der 28-Jährige, der 2014 mit Deutschland Weltmeister geworden war, konnte sich beim BVB in den letzten Jahren keinen Stammplatz erspielen. Die letzte Saison bestritt Schürrle leihweise beim FC Fulham, der im Mai aus der Premier League abgestiegen ist. Das von Lucien Favre trainierte Dortmund dürfte in den kommenden Wochen sein grosses Kader weiter verkleinern.

Pépé vor Wechsel zu Arsenal

Arsenal London scheint das Tauziehen um Nicolas Pépé für sich entschieden zu haben. Auf Twitter sind Bilder aufgetaucht, die den 24-jährige Ivorer in einem Arsenal-Trikot zeigen. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis der Transfer offiziell wird. Auch Napoli und Bayern sollen an Pépé, der Lille letzte Saison in der Ligue 1 auf Platz 2 schoss, interessiert gewesen sein.

Boateng wechselt nicht zurück nach Frankfurt

Nach nur einem halben Jahr (Leihe) ist das Abenteuer Barcelona für Kevin Prince Boateng bereits wieder zu Ende. Der Mittelfeldspieler hat einen neuen Klub gefunden und wechselt innerhalb der Serie A von Sassuolo Calcio zur AC Fiorentina. Dies bestätigte der Klub aus Florenz auf seiner Webseite. Der 32-Jährge unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Zuletzt wurde auch über eine Boateng-Rückkehr nach Frankfurt spekuliert. 

Cutrone wechselt in die Premier League

Eine neue Herausforderung nimmt auch Patrick Cutrone wahr. Der 21-jährige Italiener wechselt für 18 Millionen Euro von Milan in die Premier League zu Wolverhampton.

Leverkusen holt Amiri

Bayer Leverkusen bedient sich erneut bei Hoffenheim. Nach Rekordtransfer Kerem Demirbay verpflichtet die Werkself auch Nadiem Amiri vom direkten Ligakonkurrenten.

Idrissa Gueye für vier Jahre zu PSG

Idrissa Gueye kehrt in die französische Liga zurück.
Bild: Keystone

Der senegalesische Internationale Idrissa Gueye wechselt nach vier Jahren in der Premier League bei Aston Villa und Everton zurück nach Frankreich.

Der 29-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb beim französischen Meister Paris Saint-Germain einen Vertrag über vier Jahre. Die Ablösesumme wird auf gut 30 Millionen Euro geschätzt.

Gueye stand von 2008 bis 2015 bei Lille unter Vertrag, mit welchem er 2011 den Meistertitel in der Ligue 1 holte. Danach wechselte der Afrikaner zu Aston Villa, ehe er sich im Sommer 2016 vom damaligen Absteiger für 8,4 Millionen Euro Richtung Liverpool verabschiedete.

Bale-Wechsel zu Jiangsu Suning definitiv geplatzt

Gareth Bales Wechsel zu Jiangsu Suning, wo der Waliser über 22 Millionen Euro pro Jahr hätte verdienen sollen, schien eigentlich schon fix, diverse Medien vermeldeten den Transfer. Nun hat Jiangsu offenbar einen Rückzieher gemacht. Wahrscheinlich, weil Real Madrid eine zu hohe Ablösesumme für den Offensivmann verlangte. Hintergrund: Chinesische Klubs müssen für ausländische Stars eine hundertprozentige «Steuer» an den Fussballverband zahlen. Heisst konkret: Will der Verein Bale für 50 Millionen kaufen, muss er insgesamt 100 Mio. auf den Tisch legen. 

Am Montag vermeldet der belgische Klub RSC Anderlecht den Abgang von Ivan Santini zu Jiangsu Suning. In der chinesischen Super League ist geregelt, dass jeder Klub nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Spieler verpflichten darf. Diese Grenze hat Jiangsu gemäss der Nachrichtenagentur Xinhua mit Neuzugang Santini nun erreicht. Das Transferfenster in China schliesst am Mittwoch.

Bereits am Sonntag hatte «BBC»-Journalist David Ornstein über eine überraschenden Wende berichtet: «Gareth Bales möglicher Wechsel nach China ist vom Tisch. Wie es derzeit aussieht, wird er bei Real Madrid bleiben», schrieb er auf Twitter.

Kovac: «Gehe davon aus, dass wir Sané bekommen können»

Seit Wochen wird darüber spekuliert, ob die Zukunft von ManCity-Star Leroy Sané beim FC Bayern München liegt. Bayern-Coach Niko Kovac ist zuversichtlich, dass der Transfer gelingt. «Ich bin sehr zuversichtlich. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können», lässt sich Kovac von «ZDF» zitieren. –> Zur ganzen Story.

Überraschung bahnt sich an: Bleibt Ribéry in der Bundesliga?

Frank Ribéry soll angeblich in Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt stecken, wie «Bild» schreibt. Der 36-jährige Franzose, langjähriger Leistungsträger bei Bayern München, wurde zuletzt mit diversen Vereinen aus aller Welt in Verbindung gebracht. Doch nun soll auch plötzlich Eintracht Frankfurt hoch im Kurs stehen. Nach den Abgängen von Luka Jovic und Sébastian Haller, die über 100 Millionen in die Kassen gespült haben, würden die Hessen über die finanziellen Mittel verfügen, um den Franzosen zu verpflichten. Allerdings müsste Ribery beim Gehalt Abstriche machen. Was für einen Wechsel spricht: die geografische Lage.

Spielt Franck Ribéry künftig gegen die Bayern?
Bild: Keystone

Drei Anpassungen im Kader des FC Zürich

Der FC Zürich nimmt gleich mehrere Anpassungen im Kader der ersten Mannschaft vor: Nicolas Andereggem wird ab sofort für die U21 stürmen, Yassin Maouche und Sangoné Sarr werden den Klub verlassen.

Roma-Legende De Rossi wechselt zu den Boca Juniors

Daniele De Rossi, Legende der AS Roma und Weltmeister 2006 mit Italien, setzt seine Karriere bei den Boca Juniors in Argentinien fort. Der 36-jährige Römer unterschrieb beim Traditionsklub aus Buenos Aires einen Einjahres-Vertrag, wie der Klub am Donnerstag mit einem Video auf den Social-Media-Kanälen bekanntgab. De Rossi hatte während seiner gesamten Profikarriere seit 2001 bei der AS Roma gespielt.

Pépé vor Wechsel zu Napoli?

Nicolas Pépé, Lilles Shootingstar der abgelaufenen Saison, wird seit geraumer Zeit mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, darunter Bayern München und Manchester United. Nun könnte die Entscheidung gefallen sein, wohin der 24-jährige Flügelstürmer wechseln wird: Laut «Sky Italia» sind seine Berater nach Napoli geflogen, um über einen Transfer zu verhandeln. 

Senderos erhält bei GC keinen Vertrag

Philippe Senderos, der zuletzt bei den Grasshoppers mittrainierte, kriegt eine Absage von den Zürchern. «Wir wollen die Vereinsphilosophie weiterführen und auf die Jungen setzten. Deshalb haben wir Philippe definitiv abgesagt», sagt Trainer Uli Forte gegenüber «Nau».

Philippe Senderos wird definitiv nicht zu GC zurückkehren.
Bild: Keystone

Arsenal holt Ceballos und Saliba

Die «Gunners» schlagen auf dem Transfermarkt gleich doppelt zu: Dani Ceballos kommt leihweise von Real Madrid, William Saliba kommt für 30 Millionen Euro von Saint-Étienne. Der 18-jährige Saliba wird gleich für ein Jahr an seinen Ex-Klub ausgeliehen.

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