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Belgien-Coach Rudi Garcia muss für das Achtelfinalspiel gegen die USA mit US-Angreifer Balogun rechnen.
FR171932 AP
Die Geschichte um USA-Stürmer Folarin Balogun wird immer verrückter. Eine Beschwerde des belgischen Verbandes wurde nun offenbar abgelehnt – oder doch nicht?
Chaos pur in der Farce um die Aufhebung der Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun. Weil Belgien nach eigenen Angaben von der FIFA bis kurz vor dem WM-Achtelfinal gegen die USA weder eine begründete Entscheidung noch eine Erklärung zur Spielberechtigung von Folarin Balogun erhalten hat, ficht der belgische Verband diese nun formell an.
Derweil hat sich auch Gianni Infantino in einem Statement gemeldet. Der FIFA-Boss verteidigt den Entscheid und verweist auf die «unabhängigen Rechtsorgane» des Weltverbands.
Kurz nach Infantinos Stellungnahme postet die FIFA auf X ein weiteres Statement. Dieses Mal geht es um die von Belgien eingereichte Beschwerde gegen das Urteil. Der Weltverband schreibt, dass der FIFA-Beschwerdeausschluss einen Antrag des belgischen Verbandes (RBFA) für unzulässig erklärt hat.
«Der Antrag wurde aus dem Grund für unzulässig erklärt, dass die RBFA keine Partie im Verfahren ist und somit keine Beschwerde gegen die Entscheidung erheben kann», heisst es in der Nachricht. Oder besser: Hiess es in der Nachricht. Die Stellungnahme wurde mittlerweile nämlich wieder gelöscht.
Stand jetzt gilt aber weiterhin: Balogun ist für die Partie in der Nacht auf Dienstag spielberechtigt.

Die FIFA löschte diesen Post kurz nach Veröffentlichung wieder
X, @fifamedia