Am Freitagabend spielt die Schweizer U21 im Rahmen der EM-Qualifikation 2027 gegen Frankreich – das mit einem Star-Ensemble nach Lausanne reist.
Mathys Tel (20, Tottenham), Leny Yoro (19, Manchester United), Ayyoub Bouaddi (18, Lille) – was sich wie ein Teil der Startaufstellung eines europäischen Top-Klubs liest, ist in Wahrheit das Aufgebot, mit dem Frankreich am Freitagabend in Lausanne gegen die Schweiz im Qualifikationsspiel zur U21-EM 2027 in Albanien und Serbien antreten wird.
Denn obwohl sich der Marktwert der drei erwähnten zwischen 30 und 55 Millionen Euro beläuft und sie in ihren Vereinen zum Stammpersonal gehören, dürfen sie noch auf U21-Stufe spielen.
Der Gesamtmarktwert des französischen Teams beläuft sich laut «Transfermarkt.ch» auf rund 320 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Schweizer A-Nationalmannschaft hat einen Marktwert von rund 240 Millionen Euro – die U21 gar von «nur» rund 36 Millionen Euro.
Frankreichs Aufgebot inkl. Marktwert (Euro)
- Torhüter:
- Robin Risse (RC Lens), 5 Millionen
- Ewen Jaouen (Stade Reims), 1,5 Millionen
- Lisandru Olmeta (SC Bastia), 150 Tausend
- Verteidigung:
- Leny Yoro (Manchester United), 55 Millionen
- Saël Kumbedi (VfL Wolfsburg), 7 Millionen
- Jérémy Jacquet (FC Stade Rennes), 12 Millionen
- Jeanuël Belocian (Bayer Leverkusen), 12 Millionen
- Jaydee Canvot (Crystal Palace), 20 Millionen
- Dayann Methalie (FC Toulouse), 4 Millionen
- Nathan Zézé (NEOM SC), 15 Millionen
- Mittelfeld:
- Valentin Atangana (Al-Ahli FC), 10 Millionen
- Ayyoub Bouaddi (LOSC Lille), 30 Millionen
- Djaoui Cissé (FC Stade Rennes), 10 Millionen
- Kevin Danois (AJ Auxerre), 10 Millionen
- Lesley Ugochukwu (FC Burnley), 22 Millionen
- Sturm:
- Saïmon Bouabré (NEOM SC), 300 Tausend
- Eli Junior Kroupi (AFC Bournemouth), 15 Millionen
- Senny Mayulu (PSG), 25 Millionen
- Kader Meïté (FC Stade Rennes), 8 Millionen
- Lucas Michal (AS Monaco), 1 Million
- Wilson Odobert (Tottenham Hotspur), 20 Millionen
- Mathys Tel (Tottenham Hotspur), 35 Millionen
Schweiz zittert um 2. Platz
Bei der Schweizer U21-Nati gibt es ebenfalls den einen oder anderen, der in der 1. Mannschaft bereits zum Stammpersonal gehört. Statt Tottenham, Lille und Manchester United heissen die Vereine aber FC Sion, FC St. Gallen und FC Luzern. Mit Zachary Athekame (8 Millionen) ist ein Spieler im Kader, der bei der AC Milan spielt.
Für die jungen Schweizer wird es im vierten Quali-Spiel eine schwierige Aufgabe, den zweiten Rang in der Gruppe C zu verteidigen. Zurzeit hat die Nati nur zwei Punkte Rückstand auf Färöer, die zwei Partien mehr absolviert haben. Beim 0:0 gegen Island Mitte Oktober gaben die Schweizer zwei Zähler ab.
Frankreich hingegen ist mit zwei klaren Siegen gegen Estland und die Färöer in die Kampagne gestartet. Mit einem Sieg könnten die Franzosen bereits die Schweiz überholen und punktemässig zum Leader aufschliessen.