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Jetzt meldenDie Schweiz trifft im Rahmen der Nations League auf Frankreich und Island. Wie steht es um die Form der 23 aufgebotenen Nati-Spielerinnen? blue Sport macht den Check.

RB Leipzig
Elvira Herzog
Herzog macht bei Leipzig einen ordentlichen Job, wartet dort aber schon seit dem 11. November auf ein Zu-Null-Spiel. In der Nati blieb sie beim Nations-League-Auftakt gegen Island ohne Gegentor. Das würde man gerne wieder sehen.

Werder Bremen
Livia Peng
Gegen Hoffenheim hext sie ihr Team nach der letzten Länderspielpause mit einer bärenstarken Leistung zum Sieg. Peng steht auch beim 3:1-Sieg im Halbfinal des DFB-Pokals auswärts gegen den unterklassigen HSV zwischen den Pfosten und hält vor 57'000 Zuschauer*innen, was es zu halten gibt. Am Wochenende muss sie dann gegen Frankfurt (1:4) gleich vier Mal hinter sich greifen, ist allerdings bei den Gegentoren machtlos.

FC St.Gallen
Nadine Böhi
Auch dank Böhi beendet St.Gallen die Regular Season im 4. Rang. In den Playoffs kommt es nach der Länderspielpause zum Duell gegen die Cup-Siegerinnen vom FCZ. In der Nati ist die 21-Jährige die Nummer 3 und wird im Normalfall nicht zum Einsatz kommen.

Tottenham
Luana Bühler
In den letzten beiden Spielen sitzt Bühler bei Tottenham auf der Bank, zuvor hat sie zwei Partien durchgespielt. So läuft das jetzt schon längere Zeit. In der Nati ist die 28-Jährige bislang aber unumstritten.

RCD Espanyol Barcelona
Laia Ballesté
Neues Gesicht in der Nati: Ballesté ist bei Espanyol Barcelona in der Verteidigung gesetzt und erhält nun erstmals ein Nati-Aufgebot. Ausgerechnet im letzten Spiel vor dem Zusammenzug ist sie nicht auf der Höhe, verursacht einen Elfmeter und wird bereits zur Pause ausgewechselt.

Juventus Turin
Viola Calligaris
Nach dem Norwegen-Spiel meinte Calligaris, sie sei ziemlich kaputt. Danach verpasst sie tatsächlich vier Spiele in Folge. Am Wochenende sitzt sie bei der 2:3-Niederlage gegen Inter Mailand immerhin wieder auf der Bank. Schon vor den letzten Länderspielen ist die 29-Jährige bei Juve nicht immer gesetzt. Gut möglich, dass sie bei diesem Zusammenzug aufgrund der Belastungssteuerung nicht in beiden Partien in der Startelf steht.

Aston Villa
Noelle Maritz
Die 29-Jährige rückt bestimmt mit einem guten Gefühl in die Nati ein, denn dank des 2:1-Sieges am Sonntag gegen Liverpool baut ihr Team den Vorsprung auf Schlusslicht Crystal Palace auf vier Punkte aus. Maritz ist bei Aston Villa ein sicherer Wert. Das ist sie auch in der Nati.

RB Leipzig
Lara Marti
Die 25-Jährige ist schon seit sechs Jahren Nationalspielerin, kommt aber nur selten zum Zug. Sowohl an der EM 2022 als auch an der WM 2023 kam sie jeweils nur zu einem Teileinsatz. Ähnliches blüht ihr diesen Sommer an der Heim-EM. Auch bei Leipzig ist sie nicht unumstrittene Stammspielerin und kommt zuletzt zwei Mal von der Bank.

SC Freiburg
Julia Stierli
Bei Freiburg, dem Tabellenfünften der Bundesliga, ist Stierli als Innenverteidigerin gesetzt. Die 27-Jährige ist deshalb sicherlich auch eine Option für die Nati-Startelf. Beim Nations-League-Auftakt gegen Island (0:0) spielte sie durch, gegen Norwegen sass sie auf der Bank.

Arsenal
Lia Wälti
Lia Wälti hat mit Arsenal den Einzug in den Halbfinal der Champions League geschafft und ist in der Liga mit sechs Punkten Rückstand auf Chelsea Tabellenzweiter. Seit den letzten Länderspielen kam die Nati-Kapitänin in allen sieben Spielen zum Einsatz, drei Mal stand sie dabei in der Startelf, so auch am Wochenende beim 4:0-Sieg gegen Crystal Palace.

Eintracht Frankfurt
Géraldine Reuteler
Reuteler spielt bei Bayern-Verfolger Frankfurt eine starke Saison und hat für Frankfurt in wettbewerbsübergreifend 21 Spielen 11 Tore erzielt und 6 vorbereitet. Sundhage will von ihr sehen, dass in der Nati genau so viel Verantwortung auf dem Platz übernimmt wie im Verein, denn dann kann sie den Unterschied ausmachen.

Barcelona
Sydney Schertenleib
In den letzten Länderspielen zeigt sie ihre Klasse und erzielt bei der 1:2-Niederlage in Norwegen ein tolles Tor. Seither kam sie bei Barcelona in neun Spielen in Folge zum Einsatz und bucht dabei zwei Assists in der Liga sowie ein Tor im Champions-League-Viertelfinal (Video unten). Die 18-Jährige ist in dieser Verfassung unverzichtbar in der Schweizer Offensive.

Houston Dash
Ramona Bachmann
Am Samstag bestreitet Bachmann ihr erstes Spiel seit dem 29. Oktober – es war der 2:1-Sieg im Testspiel gegen Frankreich, in dem sie per Elfmeter zum 1:0 traf. Bei der Nullnummer gegen Gotham wird sie in der 60. Minute eingewechselt. Hinter ihrem Formstand steht ein Fragezeichen, klar ist indes: Ihr Kind wird ein Junge …

Seattle Reign
Ana-Maria Crnogorcevic
Beim letzten Zusammenzug konnte Crnogorcevic dem Team nicht wirklich helfen, was wohl auch dem Umstand geschuldet war, dass in den USA die Meisterschaft noch nicht begonnen hatte und ihr der Rhythmus fehlte. Das ist nun anders, die 34-Jährige hat ein paar Minuten in den Beinen. Am Sonntag holt sie dank ihrer Cleverness einen Elfmeter heraus, den ihre Teamkollegin zum zwischenzeitlichen 1:1 verwandelt. Bei Seattle stand sie in den ersten drei Spielen der Meisterschaft in der Startelf.

Hammarby IF
Smilla Vallotto
Auch Vallotto war beim letzten Zusammenzug noch nicht im Rhythmus, stand aber in beiden Spielen in der Startelf. Nun dürfte sie noch mehr Wumms mitbringen, denn mit Hammarby ist sie perfekt in die Saison gestartet. Drei Siege im Cup, gefolgt von zwei klaren Siegen in der Liga. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin startet dabei in jedem Spiel.

BSC YB
Iman Beney
Mit YB hat Beney die Ligaphase gewonnen und einiges dazu beigetragen. Dennoch überraschte es, dass sie nun im Aufgebot steht. Denn am 15. März, im zweitletzten Spiel der Regular Season, verletzt sich die 18-Jährige im Spiel gegen den FCZ und muss verletzt runter. In der Folge vermelden die Berner, dass Beney mehrere Wochen ausfallen wird. Ob sie tatsächlich schon wieder einsatzbereit ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

GCZ
Noemi Ivelj
Bei GC ist Ivelj gesetzt und auch in der Nati hat sie zuletzt zwei Mal von Beginn an gespielt. Bleiben alle nun aufgebotenen Spielerinnen fit, so muss sie sich aber womöglich erstmal wieder hinten anstellen. Die 18-Jährige hat sich das Aufgebot aber allemal verdient.

AS Roma
Alayah Pilgrim
Mal kommt Pilgrim bei den Römerinnen von der Bank, mal spielt sie von Beginn, aber kaum einmal spielt sie durch. Die 21-Jährige ist pfeilschnell und geht auch gerne mal ins Eins-gegen-Eins. An einem guten Tag kann sie auch für die Nati Gold wert sein.

West Ham United
Seraina Piubel
Es gibt kaum ein Spiel, in dem Piubel bei West Ham nicht spielt. Die Frage ist jeweils, ob von Beginn an oder als Jokerin. Gegen Leader Chelsea wurde sie am Wochenende beim Stand von 1:2 eingewechselt, am Ende jubelte West Ham über ein 2:2.

Dijon FCO
Meriame Terchoun
Terchoun ist eine echte Allzweckwaffe und kann sowohl die Defensive als auch die Offensive verstärken. Am Sonntag erzielt sie als Jokerin in der 10. Minute der Nachspielzeit nach einem Sprint über den halben Platz das 3:0.

1. FC Köln
Alena Bienz
Köln spielt eine Saison zum Vergessen, hat nach 18 Runden gerade mal 7 Punkte auf dem Konto und ist Vorletzter. Bienz spielt zwar meist von Beginn weg, aber wirklich herausstechen tut die Mittelfeldspielerin nicht. Die 22-Jährige dürfte mit Blick auf die Heim-EM eine Wackelkandidatin sein.

SC Freiburg
Svenja Fölmli
Beim Comeback nach ihrem Kreuzbandriss hat Fölmli Ende Januar sogleich getroffen und sprach danach im Interview mit blue Sport offen über ihren Traum, wieder in der Nati zu spielen und meinte: «So ein Tor ist auch ein Statement.» In den sechs folgenden Spielen kommt kein weiterer Treffer hinzu, die Einsatzzeiten werden aber immer mehr. Und nun erhält die 22-jährige Stürmerin tatsächlich ihre Chance in der Nati.

Valerenga
Naina Inauen
Die 24-Jährige hat sich ja quasi selbst für die Nati beworben, kam bei den letzten Länderspielen aber schlussendlich doch nicht zum Einsatz. Nun kommt die nächste Chance. Auf Klubebene hat sich auch was getan. Die Studentin wechselte letzte Woche von Lyn zu Meister Valerenga und gab dort am Wochenende ihren Einstand. In der 62. Minute wurde sie eingewechselt. Klappt es dieses Mal mit dem Debüt?
Eseosa Aigbogun (AS Roma), Amira Arfaoui (Werder Bremen), Noemi Benz (FCZ), Coumba Sow, Aurélie Csillag (beide Basel), Alisha Lehmann (Juventus Turin), Sandrine Mauron (Servette), Noémie Potier (GCZ), Nadine Riesen (Frankfurt), Laura Schneider (Luzern) und Riola Xhemaili (PSV Eindhoven).