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Die Spanierinnen stehen nach dem Spiel für die Schweizerinnen Spalier.
KEYSTONE
Die Schweizer Nati beeindruckt nicht nur die Fans, sondern auch ihre Gegnerinnen. Die Spanierinnen zollen der Schweiz Respekt, indem sie nach dem 2:0-Sieg vor dem Spielerinnen-Tunnel Spalier stehen.
Getragen von fast 30'000 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Berner Wankdorf brachte die Nati Spaniens fast zur Verzweiflung. 66 Minuten lang fanden die amtierenden Weltmeisterinnen kaum Lücken im Schweizer Bollwerk.
Und wenn, stand ihnen Livia Peng oder die Torumrandung im Weg. Früh in der Partie scheiterten die Spanierinnen vom Elfmeterpunkt auch an sich selbst: Caldentey schoss den Ball am linken Pfosten vorbei.
Mit dieser Leistung hat sich das Team von Pia Sundhage nicht nur den Respekt der Fans verdient, sondern auch denjenigen ihrer Gegnerinnen: Während sich die Schweizerinnen nach Schlusspfiff beim Publikum verabschieden, versammeln sich die Spanierinnen vor dem Spielerinnentunnel.
Als die Schweizerinnen in ihre Richtung kommen, stehen sie Spalier. Eine grosse Anerkennung für die Schweizer Leistung: «Schöne Bedeutung», sagt Captain Lia Wälti nach dem Spiel zu SRF. «Sie durften heute etwas Schönes erleben mit all diesen Fans. Die Stimmung war unglaublich. Es ist noch nicht so, dass wir das im Frauenfussball immer so erleben können.»
«Ich glaube sie hatten Respekt vor unserer Leistung. Wir haben es ihnen über einen langen Zeitraum schwer gemacht. Es ist nie einfach gegen Spanien die Null zu halten, sie haben viele Tore erzielt in den vergangenen Spielen. Traurig, dass wir draussen sind. Wir können aber mit breiter Brust aus diesem Turnier gehen.»