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Jetzt meldenDanique Stein war bei den FCB-Frauen Trainerin von Nati-Stürmerin Alayah Pilgrim. Sie verrät im «Heimspiel bei der Frauen-Nati», wieso sie in dieser Zeit nicht immer auf die Leistungsträgerin setzen konnte.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Island hat Alayah Pilgrim ihren grossen EM-Auftritt. 12 Minuten nach ihrer Einwechslung markiert die 22-Jährige das entscheidende 2:0 und lässt das Wankdorf in Bern erzittern.
Danique Stein kennt Pilgrim schon seit jungen Jahren und ist bei den FCB-Frauen in der Saison 2021/22 deren Trainerin. «Ich habe Alayah als sehr positive Spielerin in Erinnerung. Zu dieser Zeit war sie noch sehr jung. Sie war beim FCB schon eine Leistungsträgerin, konnte es aber nicht immer auf den Punkt bringen», erzählt Stein im Fussball-Talk «Heimspiel bei der Frauen-Nati».
Schuld daran sind die vielen Verletzungen gewesen. «Sie ist extrem schnell. Die Muskelverletzungen waren sehr oft auf der Liste. Ich hatte immer Angst, ob sie am nächsten Tag spielen kann oder nicht», so Stein. Und: «Das war etwas mühsam. Aber jetzt ist sie reifer geworden und weiss, dass sie die Leistung auf den Punkt bringen muss. Je höher das Niveau ist, desto schwieriger ist es, wenn du öfters fehlst. Dann kann man den Zug auch verpassen – aber den hat sie definitiv nicht verpasst.»
Michael Wegmann, Leiter von blue News Sport will es konkreter wissen. «Was heisst das? War die junge Alayah ein wenig wehleidig oder hätte sie ein wenig professionellere Einstellung gebraucht, mehr Dehnen, etc?» Stein: «Ich denke, es war von allem ein bisschen. Sie hatte zwar die richtige Einstellung, aber den Biss, in gewissen Momenten die Schmerzensgrenze zu provozieren, das musste sie etwas lernen. Aber das ist in jungen Jahren noch schwierig.»
Vergangenheit. In diesen Tagen freut sich Ex-Trainerin Steinsehr über die tollen Auftritte von Pilgrim und den Nati-Frauen vor tausenden von Fans. «Nur schon wenn ich an die Stimmung im Stadion denke, kriege ich Hühnerhaut.»
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