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Achraf Hakimi spielt derzeit mit Marokko an der WM in den USA.
IMAGO/Nicolo Campo
PSG-Star Achraf Hakimi muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Das entschied ein Berufungsgericht am Freitag, nachdem der Top-Verteidiger Widerspruch gegen den Beschluss eines Untersuchungsrichters vom Februar eingelegt hatte.
Die französische Staatsanwaltschaft hatte empfohlen, ein Verfahren gegen Hakimi einzuleiten, und der Untersuchungsrichter war dem gefolgt. Das Berufungsgericht von Versailles teilte mit, dass es die förmliche Anklageerhebung gegen Hakimi wegen Vergewaltigung angeordnet habe.
Es lägen ausreichende Beweise gegen den Spieler vor, um ein Gerichtsverfahren zu eröffnen. Die Entscheidung des Berufungsgerichts wurde nur wenige Stunden vor dem Spiel Marokkos gegen Schottland in der Gruppe C bekanntgegeben. In seinem Auftaktspiel hatte Marokko ein 1:1-Unentschieden gegen Brasilien erreicht.
Hakimi, einer der besten Rechtsverteidiger der Welt, bestreitet die Vorwürfe. Im März 2023 war ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung gegen ihn eingeleitet worden, nachdem eine 24-jährige Frau angegeben hatte, von dem Fussballer in dessen Haus in einem Pariser Vorort vergewaltigt worden zu sein.
Deren Anwältin zeigte sich erleichtert über die Entscheidung. Sie habe Hoffnung, dass der Prozess auch anderen Frauen helfen werde. Hakimi erklärte auf der Plattform X, sein Fall wäre eingestellt worden, wenn er nicht berühmt wäre. Er habe bisweilen das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ein Termin für den Beginn des Prozesses steht noch nicht fest.