Manchester City gewinnt das Halbfinal-Hinspiel im Carabao Cup bei Newcastle United mit 2:0 und ist auf Finalkurs. Dennoch ärgert sich Startrainer Pep Guardiola nach dem Schlusspfiff gewaltig.
Eigentlich hätte Pep Guardiola nach dem Hinspiel des Carabao-Cup-Halbfinals allen Grund zur Freude. Manchester City fährt auswärts bei Newcastle einen 2:0-Sieg ein und ist auf bestem Weg, in den Final vorzustossen. Dennoch taucht der Startrainer nach dem Spiel verärgert zur Pressekonferenz auf. Der Grund: Der VAR.
Dieser greift beim vermeintlichen zweiten Treffer von Neuzugang Antoine Semenyo in der 63. Minute ein – und erkennt das Tor nach einem über fünfminütigen Check wegen einer Offside-Position von Haaland ab. Der Norweger kommt in der Aktion zwar nicht an den Ball, behindert aus VAR-Sicht aber seinen Gegenspieler entscheidend.
Guardiola ärgert sich an der Pressekonferenz über den Entscheid und zählt auf, in welchen Aktionen aus der jüngeren Vergangenheit sein Team benachteiligt worden sei. «Wieso hat der VAR bei unserem Premier-League-Spiel nicht eingegriffen, aber heute brauchen sie über fünf Minuten, um das 2:0 zu annullieren?»
Der Spanier erklärt zudem, dass er die Kritik nur äussere, weil sein Team heute als Sieger vom Platz gegangen sei. Und er antizipiert bereits eine Entschuldigung von Schiri-Boss Howard Webb: «Ich bin mir ziemlich sicher, dass Howard Webb mich anrufen wird, um mir eine Erklärung zu geben.»