Champions League: Ein Schweizer schafft es ins Team der Runde

Patrick Lämmle

29.11.2018

Joshua Kimmich (links) und Arjen Robben schaffen es ins Team der Runde.
Bild: Getty Images

Teleclub präsentiert das Team der Runde. Neben den beiden Bayern-Profis schafft es auch ein Schweizer in die Top-11.



ManUtd   

Tor

David De Gea

Etwas mehr als 69 Minuten lang ist ManUtd-Goalie David de Gea gegen YB nur «Zuschauer», dann wird er erstmals geprüft und verhindert mit einer überragenden Parade den Berner Führungstreffer.

PSG   

Verteidigung

Juan Bernat

Wie er mit einem Ballkontakt gleich zwei Spieler ins Leere laufen lässt und dann eiskalt einschiebt, ist schlichtweg Weltklasse. Der von Bayern-Präsident Uli Hoeness kürzlich öffentlich aufs Schärfste kritisierte Verteidiger präsentiert sich zuletzt in Topform.

Brügge   

Verteidigung

Benoît Poulin

An Poulin beissen sich die hochgelobten Offensivkräfte von Dortmund immer wieder die Zähne aus. Der 31-Jährige Franzose gewinnt sensationelle 71 Prozent seiner Zweikämpfe und verhilft seinem Team zum Punkgewinn (0:0).

Juventus   

Verteidigung

Giorgio Chiellini

34 Jahre alt ist Chiellini und noch kein bisschen müde. Gegen Valencia hält der Captain die Abwehr zusammen und sorgt dafür, dass Juve einmal mehr zu Null spielt und sich für die Achtelfinals qualifiziert.

Bayern   

Mittelfeld

Joshua Kimmich

Beim 5:1 gegen Benfica bereitet der 23-Jährige die beiden Treffer von Lewandowski zum 3:0 und 4:1 mit perfekt getimten Flanken vor. An seiner Leistung gibt es nichts auszusetzen, sein Movember-Schnäuzchen dagegen ist Geschmacksache.

Tottenham   

Mittelfeld

Christian Eriksen

Der Däne wird gegen Inter Mailand in der 70. Minute eingewechselt, zehn Minuten später schiesst er das goldene Tor. Damit hat Tottenham noch reelle Chancen, das Achtelfinal zu erreichen – einfach wird es nicht.

Hoffenheim   

Mittelfeld

Steven Zuber

Etwas überraschend steht der Schweizer gegen Donetsk in der Startelf. Und er zahlt das Vertrauen mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 zurück.

Und beinahe hätte Zuber Hoffenheim zum Sieg geschossen, doch sein Geschoss landet an der Latte. Am Ende verlieren die Deutschen das Spiel mit 2:3, was das Aus in der Champions League bedeutet. Auch im Kampf um Platz 3 haben Zuber und Co. schlechte Karten.

Barcelona   

Offensives Mittelfeld

Lionel Messi

Messi schiesst in seinem dritten Spiel – zweimal fehlte er verletzungsbedingt – sein sechstes Tor. Einmal mehr degradiert der Argentinier auf dem Weg zu seinem Tor die Gegenspieler zu Slalomstangen. Das 2:0 bereitet er mit einem listig getretenen Freistoss vor – alle waren überrascht, dass er nicht direkt aufs Tor schiesst, ausser Teamkollege und Torschütze Gerard Piqué. Dank dem 2:1 gegen PSV steht Barcelona bereits vor der letzten Runde als Gruppensieger fest.

Bayern   

Sturm

Arjen Robben

Nach 30 Minuten führt Bayern München gegen Benfica Lissabon mit 2:0 – beide Treffer erzielt der Holländer. Es sind klassische Robben-Tore. Wenn Sie nicht wissen, was das bedeutet, dann schauen Sie sich das Video an.

Ajax   

Sturm

Dusan Tadic

Beim 2:0-Sieg in Athen erzielt der 30-jährige Serbe beide Treffer. Das Team aus Holland hat sich damit frühzeitig für die Achtelfinals qualifiziert und wahrt sich gar die Chance auf den Gruppensieg – dafür müssten sie in der letzten Runde zuhause Bayern München besiegen.

Napoli   

Sturm

Dries Mertens

Der 31-jährige Belgier zeigt gegen Roter Stern Belgrad einmal mehr, was für ein genialer Fussballer er ist. Mit seinen Toren zum 2:0 und 3:0 sorgt er für klare Verhältnisse. Am Ende gewinnt Napoli verdient mit 3:1 und führt nun die Hammergruppe mit Liverpool und PSG an. Weiter sind die Süditaliener aber noch nicht.

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