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Donald Trump rief wegen der Roten Karte gegen US-Star Balogun bei FIFA-Präsident Gianni Infantino an.
AP
US-Präsident Donald Trump bestätigt vor Journalisten, dass er wegen der umstrittenen Rotsperre von USA-Stürmer Folarin Balogun bei FIFA-Boss Gianni Infantino anrief.
«Ich fand, das war kein Foul», kommentiert Donald Trump am Montag die umstrittene Rote Karte gegen USA-Stürmer Folarin Balogun. Der US-Präsident bestätigt auch, dass es deswegen zu einem Telefongespräch mit FIFA-Boss Gianni Infantino kam.
«Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten. Ich habe nicht gesagt: ‹Du musst das tun›», so Trump an einer Pressekonferenz im Oval Office. Er bezeichnete den Vorfall beim Sechzehntelfinale des US-Teams gegen Bosnien-Herzegowina, der zum Platzverweis führte, als «zwei grossartige Athleten, die mit voller Geschwindigkeit rannten und zufällig zusammenstiessen».
Trump on Balogun: "I saw the play, and I'm a person that loves sports ... that wasn't a foul. That wasn't even an infraction ... this referee, who is a little bit suspect if you check his past. He made a call that nobody could believe ... he's our best player, or one of our best… pic.twitter.com/YfIqb1JA4u
— Aaron Rupar (@atrupar) July 6, 2026
«Das war kein Fall, in dem jemand zugeschlagen hat, was, wie Sie wissen, etwas anderes wäre», ergänzte Trump, der nach eigenen Angaben zunächst nicht wusste, was eine Rote Karte bedeutet. «Ich wusste nicht, was zur Hölle das ist. Als ich es dann erfuhr, dachte ich: ‹Das kann doch nicht wahr sein!›» Sekunden zuvor hatte er nachdrücklich betont, dass er sich im Sport «sehr, sehr gut» auskenne.
Die FIFA hatte am Sonntag überraschend verkündet, dass Balogun im Achtelfinale gegen Belgien (Dienstag, 02.00 Uhr) spielberechtigt sei. Der Entscheid löste einen Sturm der Entrüstung aus.
Trump ergänzte zu seinem Telefongespräch mit Infantino: «Ich habe ihm nicht gesagt, was er tun soll, ich kann ihm nicht sagen, was er tun soll.» Ein unabhängiges Komitee habe «die richtige Entscheidung getroffen». Er habe mit einem Mann gesprochen, der «hoch angesehen ist – und dessen Ansehen sich verzehnfacht hat», so Trump weiter.
Auf seinem Truth Social hatte er bereits zuvor geschrieben: «Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine grosse Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.» Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York im Stadion erwartet, wo er zusammen mit Infantino den WM-Pokal an die Siegermannschaft übergeben soll.